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Der Bayernliga-Spitzenreiter kommt

Wasserburg gegen Hankofen-Hailing: Löwen-Gegner präsentiert sich als Wolf im Schafspelz

Sind die Wasserburger Löwen – hier rechts Albert Schaberl – weiter auf dem Vormarsch?
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Sind die Wasserburger Löwen – hier rechts Albert Schaberl – weiter auf dem Vormarsch?

Es ist das Spitzenspiel der Fußball-Bayernliga Süd: Wenn der TSV Wasserburg am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Altstadt den Spitzenreiter erwartet, dann treffen zwei Teams mit weißer Weste aufeinander. Der Gast aus Hankofen-Hailing besticht dabei durch sein Understatement.

Wasserburg – Der famose Saisonstart der SpVgg Hankofen-Hailing in der Fußball-Bayernliga Süd hat nun wirklich überrascht. Mit drei Siegen aus drei Spielen grüßen die Mannen des Trainergespanns Heribert Ketterl und Tobias Beck von der Tabellenspitze. Die „Dorfbuam“ zählen jedes Jahr zu den Abstiegskandidaten, doch mittlerweile spielen die Niederbayern seit der Saison 2012/13 ununterbrochen in der Bayernliga – und am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Altstadt beim TSV Wasserburg, der zwei Siege aus zwei Begegnungen aufweist.

Das Underdog-Image perfektioniert

Hankofen und Hailing sind Ortsteile der Gemeinde Leiblfing im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen und nur Ortskundigen bekannt. Genau aus dieser geografischen Lage und der daraus resultierenden Unbekanntheit schufen die Fußballer der Spielvereinigung ihr Underdog-Image, das sie mittlerweile perfektioniert haben. Jedes Jahr rufen die Verantwortlichen den Klassenerhalt als Ziel aus und bestechen durch gekonntes Understatement.

Damit sollen sich vermeintlich stärkere Gegner in Sicherheit wiegen, doch ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu wissen, dass die „Dorfbuam“ stärker sind, als sie es die Öffentlichkeit wissen lassen. Die Niederbayern wissen genau, was sie können und vor allem auch, was sie nicht können.

Es kommt keine Zocker-Truppe

Hankofen-Hailing ist keine Zockertruppe, die die anderen Mannschaften in Grund und Boden spielt. Im Gegenteil: Bislang waren hohe Bälle oft Trumpf, dazu kommt eine ungemeine Kampfkraft und gute Einstellung. Mit Heribert Ketterl (60) steht ein erfahrener Mann an der Seitenlinie, der sich mit Spielertrainer Tobias Beck (26) perfekt zu ergänzen scheint.

Dukic und Heiß wieder im Training

Auf die Löwen wartet somit ein dicker Brocken, zumal Hankofen-Hailing am Wochenende Türkspor Augsburg 2:1 besiegte, das bis dato durch die Liga galoppiert war. Wie die Personalsituation der Innstädter aussieht, entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining, an dem auch die zuletzt fehlenden Marko Dukic und Mathias Heiß teilnahmen.

Nach dem intensiven Spiel in Dachau betrieben die Löwen am Montag mit ihrem Partner Corox by Hans Friedl aktive Regeneration, um gegen den Tabellenführer im Vollbesitz ihrer Kräfte zu sein. Da der TSV 1880 Wasserburg bislang auch verlustpunktfrei durchmarschiert, erwartet die Zuschauer ein packendes Spiel zweier Mannschaften, die in Form sind, aber genau wissen, dass sie in der Bayernliga an ihr Limit kommen müssen, um im Konzert der Großen zu bestehen. (jah)

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