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17. Spieltag in der Fußball-Landesliga

Ampfing will sich ins Mittelfeld absetzen

Ampfings Kapitän Anel Salibasic (links) muss nach seiner roten Karte in Landshut zwei Spiel pausieren.
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Ampfings Kapitän Anel Salibasic (links) muss nach seiner roten Karte in Landshut zwei Spiel pausieren.
  • VonMichael Buchholz
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Nach dem Spielabbruch in Landshut und vielen Diskussionen geht es für den TSV Ampfing wieder um Punkte. Zu Gast ist der Nachbarclub aus Töging, gegen den sich die Schweppermänner im Mittelfeld absetzen wollen.

Ampfing/Töging – 17. Spieltag in der Fußball-Landesliga Südost und für den TSV Ampfing Spiel eins nach der abgebrochenen Skandal-Begegnung in Landshut : Am Freitag ist der Nachbarclub FC Töging um 19.30 Uhr im Isenstadion zu Gast – die Schweppermänner hoffen dabei auf ein „normales“ Spiel und wollen sich mit drei Punkten ins Mittelfeld absetzen.

„Wir hoffen auf ein seriöses Schiedsrichtergespann“, sagt Ampfings Trainer Rainer Elfinger, der ja noch nicht weiß, wie die Partie in Landshut gewertet ist. Der Punkt, der den Ampfinger beim Abbruch, als es 2:2 stand, gutgeschrieben wurde, kann jedenfalls noch nicht dauerhaft eingeplant werden. Sicher ist aber, dass die beiden Rot-Sperren aus der Partie in Landshut amtlich sind: Sahin Bahadir und Kapitän Anel Salibasic wurden jeweils wegen Notbremse für zwei Spiele gesperrt.

Riemann und Ighagbon fehlen weiterhin

Da trifft es sich gut, dass Birol Karatepe und Michael Steppan ihre Verletzungen auskuriert haben und die Plätze der beiden Rotsünder eins zu eins übernehmen könnten. Weiterhin fehlen werden die beiden Langzeitverletzten Alex Riemann und Edurance Ighagbon, der nur allzu gerne gegen seinen Ex-Club aufgelaufen wäre. Der Flügelstürmer muss nach einem Haarriss aber noch 14 Tage pausieren, ehe er wieder ins Training einsteigen kann. Eine Kader-Option ist hingegen nach langer Verletzungspause Atakan Akdemir.

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Bei den Gästen fehlt der Ex-Ampfinger Daniel Hofstetter, der wegen einer Wadenverhärtung schon seit Wochen ausfällt. „Dabei könnten wir gerade ihn so gut gebrauchen. Da muss man nur auf unsere Gegentore schauen“, sagte Tögings Sportlicher Leiter Klaus Maier, der trotz der neun sieglosen Spiele in Folge zur Geduld mahnt: „Wir müssen jetzt die Ruhe bewahren und keine unnötigen Debatten entfachen. Das Ganze wird eine reine Kopfsache. Wir müssen es endlich mal schaffen den Schalter umzulegen und sollten auch mal eine Führung über die Zeit bringen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir in dieser Liga an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können.“

Kleiner Kader macht Reichenberger zu schaffen

Dass Trainer Mario Reichenberger nach nur zwölf Punkten aus 16 Spielen und Rang 16 derzeit keine leichten Tage hat, liegt auf der Hand. Aber der Coach hatte schon vor Rundenstart auf die kleine Kadergröße aufmerksam gemacht, die sich nach der langen Pause und angesichts der Englischen Wochen doppelt negativ niedergeschlagen hat. Mit Andreas Bobenstetter und Patrick Walleth hat Reichenberger heute zwei weitere Wackelkandidaten: Der Ex-Buchbacher Walleth musste am Samstag beim 1:5 gegen Eggenfelden wegen Oberschenkel-Problemen zur Pause raus, Bobenstetter hat zuerst wegen einer Oberschenkelverletzung pausieren müssen und hat sich anschließend gleich eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen.

„Töging ist nominell eine gute Mannschaft“, erklärt Elfinger, der aber auch davon ausgeht, dass seine Mannschaft aktuell mehr Selbstvertrauen hat als der Gegner: „Wir gehen gestärkt aus dem Spiel in Landshut, weil wir gesehen haben, dass wir auch mit drei Mann weniger noch mithalten können. Vor eigenem Publikum wollen wir jetzt den nächsten Sieg einfahren und das Feld weiter von hinten aufrollen. Bis zur Winterpause will ich im gesicherten Mittelfeld stehen, damit wir da Ruhe im Laden haben.“mb

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