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Letzter gegen Vorletzter

Abstiegskampf pur: 1860 Rosenheim zu Gast beim SV Schalding-Heining

Rosenheims Trainer Florian Heller ist die Tabellensituation bewusst: „Die Mannschaft soll die restlichen Spiele auf diesem Niveau genießen.“
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Rosenheims Trainer Florian Heller ist die Tabellensituation bewusst: „Die Mannschaft soll die restlichen Spiele auf diesem Niveau genießen.“
  • VonLeon Simeth
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Das Spiel zwischen dem Tabellenvorletzten SV Schalding-Heining gegen das Schlusslicht aus Rosenheim ist ein absolutes Kellerduell. Trainer Florian Heller weiß die Situation der Sechziger einzuschätzen.

Rosenheim – Zum absoluten Abstiegskracher in der Fußball-Regionalliga kommt es am Mittwoch um 18.15 Uhr wenn das Schlusslicht aus Rosenheim beim Vorletzten in Schalding-Heining antritt. Der SV Schalding hat fünf Punkte Rückstand auf die Relegationsplätze und könnte gegen die Sechziger „big points“ machen. Das abgeschlagene Schlusslicht TSV 1860 Rosenheim braucht hingegen nahezu ein Wunder, um in der Liga zu bleiben.

Schlechte Ausbeute auf beiden Seiten

Beide Konkurrenten weisen seit dem Start der Frühjahrsrunde eine Bilanz auf, die schlichtweg nicht Regionalliga-tauglich ist: Die Sechziger holten in neun absolvierten Spielen gerade einmal vier Zähler und warten weiterhin auf einen Sieg im Jahr 2022. Die gleiche Anzahl an Punkten holte der SV Schalding in acht Partien. Dabei gab es einen Dreier, ein Remis und satte sechs Niederlagen.

Auch am Wochenende gingen beide leer aus, allerdings ist zu sagen, dass beide einen Gegner aus den Top-Vier vor der Brust hatten. Sechzig musste sich eine 0:4-Packung beim Tabellenvierten in Illertissen abholen und der SV Schalding unterlag dem FC Schweinfurt zuhause mit 0:2. Nach der Niederlage beim FVI sind es für den TSV 1860 nun 13 Punkte Rückstand auf die Relegationsränge.

„Brauchen uns nicht vormachen“

Das weiß Rosensheims Trainer Florian Heller natürlich, der diese Situation realistisch einordnet: „13 Punkte in sieben Spielen aufzuholen ist für uns schwierig bis unmöglich, da brauchen wir uns nichts vormachen.“ Vor allem, wenn man die nächsten drei TSV-Gegner nach der Partie in Schalding betrachtet: Tabellenführer Bayreuth, Schweinfurt (3.) und FC Bayern II (2.).

„Für uns geht es nun darum, die letzten Spiele zu genießen. Ich weiß nicht, wie es im Sommer weitergeht, aber für die meisten Spieler sind es vorerst wohl die letzten Regionalliga-Spiele“, erklärt Heller. „Sie sollen die restlichen Spiele auf diesem Niveau gegen die besten Amateurfußballer einfach genießen“, ergänzt der 1860-Coach.

2:2 im Hinspiel

Dass es wohl ein offenes Spiel auf Augenhöhe werden wird, zeigt auch das Ergebnis aus dem Hinspiel. Obwohl die Rosenheimer ein besseres Spiel machten und sich drei Punkte verdient gehabt hätten, gingen die Gäste aus Schlading zweimal in Front. Linor Shabani glich in der zweiten Halbzeit per Elfmeter zum 2:2 Endstand aus.

Die Personalsituation des TSV 1860 ist ähnlich zu den letzten Wochen. Hinter einem möglichen Einsatz von Kapitän Christoph Wallner steht weiterhin ein Fragezeichen. Auch Julien Richter, der schon in Illertissen nicht dabei war, ist fraglich. Der Winter-Neuzugang hat mit muskulären Problemen zu kämpfen. Ob Nico Schiedermeier, der Leistenprobleme hat, mit nach Schalding fährt, entscheidet sich kurzfristig. Stürmer Sascha Marinkovic konnte wieder am Training teilnehmen, sein Fitnesszustand schließt einen Startelf-Einsatz jedoch aus.

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