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Richtungsweisende Partie gegen Rain

1860 spielt gegen eigenen Wunschtraum

Der drittliga-erfahrene Thomas Steinherr wartet in Rosenheim noch auf den Durchbruch.
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Der drittliga-erfahrene Thomas Steinherr wartet in Rosenheim noch auf den Durchbruch.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Zum Abschluss der Hinrunde in der Fußball-Regionalliga kommt es zum Kellerduell. Das Schlusslicht TSV 1860 Rosenheim empfängt den Drittletzten TSV Rain/Lech.

Rosenheim – Es gibt ein paar Parallelen zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem TSV Rain/Lech, die am Samstag ab 14 Uhr im Rosenheimer Jahnstadion zum Vorrundenabschluss der Fußball-Regionalliga Bayern aufeinandertreffen: Mit 13 (Rosenheim) beziehungsweise 17 (Rain) eigenen Toren ist man in der Liste der geschossenen Treffer am Ende der Liga-Tabelle beieinander, ebenso verhält es sich bei den Gegentoren – Rosenheim 57, Rain 44, der schlechteste beziehungsweise zweitschwächste Wert. Ebenfalls eine Parallele: Beide Teams landeten ihren ersten Saisonerfolg mit einem 1:0 gegen Nürnberg II.

Das war‘s dann aber schon mit den Gemeinsamkeiten: Denn während die Sechziger nach dem Sieg gegen die fränkische Zweitliga-Reserve eine verheerende Bilanz von 13 sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten und zuletzt vier Partien ohne eigenen Treffer ablegten, erholten sich die Mannen vom Lech und lieferten im Anschluss an den Nürnberg-Erfolg nahezu ausgeglichene Statistiken mit fünf Niederlagen und vier Siegen, davon zuletzt drei am Stück. Dadurch sind die Blumenstädter bis auf zwei Zähler an die Plätze herangerückt, die den direkten Klassenerhalt versprechen. Das bedeutet: 1860 Rosenheim spielt diesmal gegen den eigenen Wunschtraum.

„Wir haben die Chance“

Denn: Wollen die Sechziger das schier Unmögliche doch noch erreichen, dann müssen nun fast schon Erfolgserlebnisse am Stück her – angefangen nun mit dem Spiel gegen Rain, einem direkten Konkurrenten. „Wir haben die Chance, für den Moment etwas gerade zu biegen“, sagt 1860-Trainer Florian Heller. Ein Sieg könnte nicht nur neuen Schwung für die Tabelle geben, sondern wäre auch „für die eigene Gemütslage extrem wichtig“, sagt Heller, weiß aber, dass die Partie „alles andere als eine einfache Nummer“ wird: „Die kommen mit einer breiten Brust“, so der Rosenheimer Coach, der auf die drei Siege von Rain hinweist. Die dürfen die Sechziger aber nicht stören, zumal sie gegen Pipinsried, Schalding-Heining und Unterhaching errungen wurden – allesamt Mannschaften, die aktuell überhaupt keinen Lauf haben und immer weiter in die hinteren Tabellenregionen abgerutscht sind.

Lesen Sie auch: Krise beim Tabellenletzten 1860 Rosenheim: So soll es weiter gehen

Allerdings ist bei den Gästen schon ein kleiner Aufschwung zu sehen: In den ersten acht Liga-Spielen gab es nur zwei Punkte und fünf von den sechs Niederlagen waren mit vier Toren Unterschied. In diese Phase fiel auch der Trainerwechsel zu Christian Krzyzanowski, der nun aber 16 Punkte aus 13 Begegnungen errungen hat. Und mit Dominik Widemann, Fadhel Morou und Sascha Wenninger Akteure mit reichlich Erfahrung hinzubekommen hat.

Goia steht im Tor

Auch 1860 Rosenheim hat sich Erfahrung zurückgeholt: Alin Goia (33) wird wieder zwischen den Pfosten stehen. Heller erwartet vom routinierten Keeper, „dass er der Abwehr Stabilität verleiht“. Stefan Schönberger, der im Sommer neu gekommen war, wird die Sechziger nach nur einer Halbserie wieder verlassen. Bis auf Linor Shabani (Gelbsperre) hat Heller alle Mann an Bord, wer für Shabani die Mittelfeldzentrale besetzen wird, ließ der Trainer noch offen – ebenso, ob der nach Verletzungspause zurückgekehrte Christoph Fenninger von Beginn an stürmen wird. In Verbindung mit Sascha Marinkovic, Laurin Demolli und Thomas Steinherr wäre das schon eine für die Regionalliga recht schlagkräftige Offensive, die nach 424 torlosen Minuten die Flaute beenden sollte.

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