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Auch gegen Kirchanschöring fehlten die Tore

1860 kämpft, bleibt aber völlig harmlos: Deshalb haben die Rosenheimer erneut verloren

Rosenheims Youngster Sebastian Löser (rechts) nimmt es in dieser Szene mit Kirchanschörings Kapitän Florian Hofmann auf.
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Rosenheims Youngster Sebastian Löser (rechts) nimmt es in dieser Szene mit Kirchanschörings Kapitän Florian Hofmann auf.

Es ist und bleibt weiterhin eine schwierige Situation für den TSV 1860 Rosenheim in der Bayernliga Süd. Gegen Kirchanschöring wäre ein Punkt möglich gewesen, letztlich reichte dem Inn/Salzach-Rivalen nur ein Tor zum Sieg.

Kirchanschöring – Ein spannendes Inn/Salzach-Derby in der Fußball-Bayernliga Süd zwischen dem SV Kirchanschöring und dem TSV 1860 Rosenheim haben über 700 Zuschauer erlebt. Bei knisternder Atmosphäre gewannen die Rupertiwinkler mit 1:0 (1:0). Für die Sechziger war dies nun die fünfte Punktspielniederlage am Stück.

Dinkelbach mit dem goldenen Treffer

Der Regionalliga-Absteiger von der Mangfall hatte die erste Chance im Spiel, Sebastian Löser zog von rechts in den Strafraum, die SVK-Abwehr konnte klären (5. Minute). Dem folgte schon das Tor des Tages: Die Gelb-Schwarzen bekamen einen Freistoß zugesprochen, Thorsten Nicklas schoss das Leder aus dem linken Halbfeld in den hinteren Teil des Strafraumes, Luca Schmitzberger köpfte die Kugel zur Mitte und ebenfalls per Kopf beförderte Christoph Dinkelbach den Ball gegen die Laufrichtung von Gäste-Keeper David Daroczi zum 1:0 ins lange Eck (10.).

Keine weiteren Tore vor der Pause

Eine Hereingabe von Löser fand auf Seiten der Mangfallstädter keinen Abnehmer (23.), während Nicklas mit einem fulminanten Freistoß aus 30 Metern Gäste-Torwart Daroczi zu einer Glanzparade zwang (27.). Als Simon Jauk über links gen 60er Tor zog, zwei Mitspieler jedoch den falschen Laufweg wählten, gab es ein Raunen im Publikum (30.).

Wenig später war Hausherren-Tormann Egon Weber zur Stelle, als zunächst Sascha Marinkovic Löser in Szene setzte (37.) und Bojan Tanev den Ausgleich auf dem Fuß hatte (39.). Beim SVK verpasste Dominik Buxmann eine Jauk-Vorlage und so ging es in die Pause.

Harter Kampf um den Ball zwischen Kirchanschörings Manuel Sternhuber und 1860-Offensivspieler Sascha Marinkovic.

Rudelbildung und keine Tore

Nach dem Wechsel schoss Tanev für die technisch versierten Gäste knapp neben den Pfosten (47.), zehn Minuten später zückte Schiedsrichter Michael Krug Rot im Doppelpack, als Malik Salkic zunächst Jauk per Ellbogen von den Beinen holte, dieser sich mit einem Schubser bedankte und eine Rudelbildung folgte (59.). Das Derby wurde hitzig. Die Sechziger verzeichneten einige Standards, 20 Minuten vor dem Schlusspfiff klärte zunächst Weber und darauf im Verbund mit Manuel Sternhuber (70.). In der 83. Minute zog Tim Kießling durch das Mittelfeld, schoss aber rechts vorbei, darauf spielten sich Tanev und Marinkovic durch, die SVK-Abwehr konnte klären (84.). Am Ende blieb es beim ersten Heimsieg in dieser Saison für „Anschöring“.

Lesen Sie auch: Liveticker: Standard-Treffer bringt Derbysieg - Kirchanschöring schlägt Rosenheim

60er Trainer Florian Heller sah ein „total verfahrenes und streckenweise wildes Spiel“. In Halbzeit eins habe es wahnsinnig viele Ballverluste gegeben, „da haben wir es selten hinbekommen, die Seiten zu verlagern.“ So kam seine Mannschaft zu wenig gefährlich vors Tor. In Halbzeit zwar wäre das „einen Tick besser“ gewesen. Letztlich fehlten hundertprozentige Einschussmöglichkeiten, bei vielen Aktionen stimmten im letzten Akt die Pässe nicht. „Deshalb haben wir verloren.“

SVK-Coach Mario Demmelbauer stimmte zu. Im zehn gegen zehn wäre Rosenheim stärker gewesen, aber „Fußball ist ein Ergebnissport“, und wenn man gewinne „ist alles in Ordnung“. Er musste hinten mit einer Dreier-Kette agieren, weil mit Luca Obirei, Thomas Leberfinger und Elias Huber die „Top-Innenverteidiger“ ausgefallen sind.

TSV 1860 Rosenheim: Daroczi, Kießlinng, Tanev, Gratt, Marinkovic, Wallner, Polat (ab 63. Kuchler), Merdan, Jesse, Salkic, Löser (ab 67. Cosentino).

Schiedsrichter: Krug (SB Versbach).

Zuschauer: 702.

Tor: 1:0 Dinkelbach (10.).

Besonderheit: Rote Karten für Kirchanschörings Jauk und Rosenheims Salkic wegen Tätlichkeiten (59.).re

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