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1. TISCHTENNIS-BUNDESLIGA

Für das Halbfinale aus Madeira eingeflogen: Kolbermoors Hoffnungen ruhen auf Fu Yu

Kolbermoors Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden ruhen auf Fu Yu.
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Kolbermoors Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden ruhen auf Fu Yu.

Jetzt geht es in die heiße Phase für Kolbermoors Tischtennis-Damen. Im Halbfinale der Play-off-Runde in der Bundesliga gastiert Kolbermoor in Spiel eins am Freitag (9. April) in Langstadt. Die Hoffnungen ruhen dabei auf einer Spielerin, die aus Madeira eingeflogen wurde.

von Gerhard Erlich

Kolbermoor – Die Tischtennis-Bundesliga der Damen zieht nun endgültig auf die Zielgerade dieser Saison ein. Vorbei ist das sogenannte Vorgeplänkel, in dem es in der Hauptrunde um die jeweiligen Platzierungen für das Viertel- und Halbfinale ging.

Und nachdem Kolbermoors Damen nach der Hauptrunde Platz zwei belegten und somit erst einmal spielfrei waren, freuen sie sich, endlich am heutigen Freitag mit dem Gastspiel beim TSV Langstadt in das Spielgeschehen eingreifen zu können.

Das Ziel ist natürlich der Titel in dieser Saison. Zunächst aber müssen die Hessinnen mit zwei Siegen aus dem Weg geräumt werden, ehe man das Endspiel erreicht hat. Die Serie nach dem Modus „Best of three“ wird zeigen, ob man nach dem Sonntagsmatch möglicherweise nachsitzen muss. Dass es nicht so weit kommt, dafür soll Kolbermoors Fu Yu sorgen.

„Jetzt geht es um die Wurst“

„Jetzt geht es um die Wurst. Es wird sehr schwer für uns. Aber es werden sehr interessante Spiele werden“, erklärte Kolbermoors stellvertretender Abteilungsleiter Günther Lodes vor einigen Tagen im Hinblick auf dieses Match.

Michael Fuchs, Abteilungsleiter und auch Trainer der ersten Damenmannschaft, schlug in die gleiche Kerbe und ergänzte: „Langstadt ist ein sehr gutes Team. Es wird wohl auf die Tagesform ankommen. Denn von einen 4:0-Vorsprung bis zu einem 0:4 Rückstand nach dem ersten Einzeldurchgang ist alles möglich“.

Dass Kolbermoors Quartett die beiden Begegnungen in der Hauptrunde mit 6:2 und 5:3 für sich entscheiden konnte, zählt in den Augen der beiden Funktionäre jetzt nicht mehr.

Langstadts besitzt eine sehr ausgeglichene Mannschaft

Sie wissen nur zu gut, dass sich Langstadts Team als eine sehr ausgeglichene Mannschaft in den letzten Spielen präsentiert hat. Den Beweis hierzu trat das Hessen-Quartett bekanntlich mit den deutlichen Erfolgen im Viertelfinale gegen den SV Böblingen an.

Zum Trainingslager nach Düsseldorf gereist

In Kolbermoor ist man natürlich froh, dass man jetzt die auf Madeira lebende Fu Yu einsetzen kann. Die Portugiesin kam erst letzte Woche nach Kolbermoor, legte dort mit Mitgliedern des Vereins bis Samstag einige Trainingseinheiten ein und reiste am Sonntag zur Mannschaft in das Trainingslager nach Düsseldorf.

Auf Erfolge von Fu Yu hofft man natürlich, besonders in den Spielen gegen Petrissa Solja und die Ägypterin Dina Meshref im ersten Paarkreuz. Im hinteren Paarkreuz wird es nicht unbedingt leichter, wartet da auf Kolbermoors Damen mit Tanja Krämer ein mehr als harter Brocken.

Günther Lodes meinte sogar, sie sei eigentlich eine Akteurin, die durchaus im ersten Paarkreuz spielen könne. In diesem Zusammenhang fand er allerdings lobende Worte für Kolbermoors Teammitglied Yuan Wan. Diese hatte in den beiden Meisterschaftsspielen gegen Langstadt außerordentlich gut gespielt. Lodes hofft, dass sie diese Leistungen – sie wird am Freitag (9. April) im zweiten Paarkreuz zum Einsatz kommen – wiederholen kann.

Langstadt: „Wir sind nur Außenseiter“

Während also sowohl Michael Fuchs wie auch Günther Lodes ein enges Match erwarten, hört man von Langstadts Manager Manfred Kämmerer andere Worte. Nach den Erwartungen für dieses Halbfinale gefragt, antwortete er: „Gegen Böblingen waren wir Favorit. Das ist jetzt genau anders herum. Wir sind der Außenseiter“.

Von vorne herein das Halbfinale abgeben will der Tabellendritte nach der Hauptrunde nicht. Vor zwei Jahren erreichte man schon einmal das Halbfinale – damals schied man gegen Berlin aus, nachdem man im Viertelfinale die TTG Bingen/Münster-Sarmsheim bezwungen hatte.

„Die Mannschaft hat Selbstvertrauen mit den beiden Siegen gegen Böblingen getankt. Es gibt also keinen Grund, vor Kolbermoor in Ehrfurcht zu erstarren. Ich erwarte deshalb, dass die Mannschaft locker aufspielt und den Favoriten soweit es geht, versucht zu ärgern. Wir sind durchgängig gut besetzt und haben durch unsere Neuzugänge im hinteren Paarkreuz die Qualität der Mannschaft insgesamt erhöht“.

Am Sonntag (11. 4. ) Spiel 2 in Kolbermoor

Heute Abend wird man schlauer sein, ob Petrissa Solja ihrer Mannschaft zum notwendigen Sieg verhilft oder ob sich Fu Yu & Co einen Vorteil für das Sonntagsspiel (13 Uhr) in eigener Halle verschaffen können.

Der TSV Langstadt bietet durch virtuelle Eintrittskarten unter https://tsv-langstadt.de/tischtennis/eintrittskarten_virtuell die Möglichkeit an, die Begegnung live am Bildschirm mitzuverfolgen.

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