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Das Sammeln von Titeln geht weiter

Fritz Vähning ist Deutscher Meister der U17: Mühldorfer Beachvolleyballer überzeugt in Berlin

Gold für Janik Sambale (links) und Fritz Vaehning. Die beiden Beachvolleyballer haben in Berlin den Deutschen Meistertitel in der U17 geholt.
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Gold für Janik Sambale (links) und Fritz Vaehning. Die beiden Beachvolleyballer haben in Berlin den Deutschen Meistertitel in der U17 geholt.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Fritz Vähning, Spieler des TSV Mühldorf, holt mit Janik Sambale (TuS Holzkirchen) den Titel in der U17-Konkurrenz. Jetzt geht es nach Bottrop, wo allerdings ein Kollege vom TSV Mühldorf zum engeren Favoritenkreis zählt.

Mühldorf – Das Sammeln von Titeln geht weiter: Der Beachvolleyballer Fritz Vaehning vom TSV Mühldorf hat bei der Deutschen Beachmeisterschaft in Berlin mit seinem Partner Janik Sambale (TuS Holzkirchen) zu 100 Prozent überzeugt und sich verdient den Titel der U17-Jugendlichen geholt.

Beim Bundespokal noch als Siebter enttäuscht

Noch eine Woche vor der Deutschen Meisterschaft in Berlin vertraten die beiden ihr Bundesland Bayern beim U17-Bundespokal, bei dem sie mit Platz sieben ein aus eigener Sicht eher enttäuschendes Ergebnis eingefahren hatten. In Berlin wollten sie es nun besser machen. An Position Nummer eins gesetzt marschierten sie durch die Gruppe und die ersten zwei Winnerrunden.

Mit drei klaren 2:0-Siegen ins Turnier gestartet

Nach drei klaren 2:0-Siegen in den ersten vier Partien mussten Sambale und Vaehning erst im fünften Spiel den ersten Satz abgeben, als sie im Viertelfinale auf die späteren Drittplatzierten Ahmann/Fröbel trafen und nach einem 15:7, 11:15 und 15:13 das Halbfinal-Ticket sicherten. Dort besiegten sie Dettbarn/Knoll mit 2:0 und trafen somit auf die ebenfalls bis dahin ungeschlagenen Maxi Treiter und Tamo Wüst aus Berlin.

In einem hochklassigen und nervenaufreibenden Match um die Deutsche Meisterschaft sah es lange nach einer Niederlage aus. Nach einem 16:18 im ersten Satz lagen Sambale/Vaehning auch im zweiten Satz mit 1:5 zurück. Doch sie kämpften sich wieder heran und erzwangen nach dem 18:16 einen Entscheidungssatz. Diesen entschieden sie dann mit 15:13 wieder knapp für sich.

Eine klare Rollenverteilung von Block und Abwehr haben die beiden mit rund 1,87 Meter etwa gleich großen Spieler nicht. „Wir kennen uns aus den Auswahlmannschaften und haben uns schon immer gut verstanden. Dann haben wir erste Turniere zusammen gespielt und sind mittlerweile feste Partner“, berichtet Sambale. In der Saison 2020 hätten sie etwas die Hälfte der Turniere miteinander im Sand gestanden, „in diesem Jahr spielen wir alle Turniere zusammen“, sagt Vaehning.

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Für Sambale, der mit 16 Jahren sowohl beim TuS Holzkirchen in der Herren-Bezirksliga und beim VSCO München in der Herren-Bayernliga als auch in der Jugend des TSV Grafing spielt, hat sich mit dem Titel bei der Deutschen Meisterschaft ein Traum erfüllt. Und auch Fritz Vaehning, der erst vor wenigen Wochen mit Sambale den Bayerischen Meistertitel in der U 17 geholt hatte, ist überglücklich über den Titel. „Es ist schon krass, man realisiert das tatsächlich erst im Nachhinein, wenn man Zeit hat, darüber nachzudenken. Ein cooles Gefühl, ich kann mich immer wieder darüber freuen!“

Jetzt bei der U18 in Bottrop gefordert

Ein Erfolg, auf den er gerne noch eine Schippe drauflegen will, wenn er – wieder mit Sambale – am Wochenende in Bottrop bei der Deutschen Meisterschaft der U 18 antritt. Die Favoriten kommen aus dem eigenen Verein: Kilian Nennhuber (TSV Mühldorf) und Tim Aust (TSV Grafing), mit denen er in der vergangenen Saison für die Zweitligamannschaft des TSV Mühldorf gespeilt hat, zählen zu den Titelanwärtern. Ihnen waren Sambale und Vaehning bei der Bayerischen Meisterschaft der U18 im Finale unterlegen. Doch das Ticket zur Deutschen war ihnen damit sicher.

Auch die nächste Deutsche Meisterschaft soll einstellig enden

Und auch in Bottrop haben Vaehning und Sambale Großes vor: „Wir waren im Trainings-Camp, das jetzt stattgefunden hat, megagut drauf. Ich denke, dass wir was reißen können“, meint Vaehning. Auf jeden Fall sollte ein einstelliger Platz drin sein, stapelt er tief.

Beach oder Halle? Da will sich Vaehning noch nicht festlegen

Wenn die beiden im Sand stehen, gibt es keine Spezialisierungen, sagt Vaehning„Wir sind beide ungefähr gleich groß, haben uns darauf geeinigt, dass derjenige, der aufschlägt, auch verteidigt!“ Das habe bis jetzt ganz gut geklappt. Und hat er sich schon Gedanken gemacht, in welche Richtung es ihn zieht? Beach oder Halle? „Ich bin mittlerweile regelmäßig auch zu Lehrgängen des Beach-National-Teams eingeladen. Doch eine Entscheidung treffe ich noch nicht“, sagt der 16-jährige Gymnasiast. Das will er sich bis zum Ende der Schulzeit in zwei Jahren offen halten.

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