Athletin aus Oberteisendorf

Freude über „megacoole“ Erfahrung: Sophia Schneider mit Biathlon-Weltcup-Debüt in Finnland

Durfte sich über ihr Weltcup-Debüt freuen: Biathletin Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf.
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Durfte sich über ihr Weltcup-Debüt freuen: Biathletin Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf.

„Das war auf jeden Fall megacool. Da ist ein riesiger Traum in Erfüllung gegangen.“ Begeistert zeigt sich Biathletin Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf nach ihrem Debüt im Weltcup. Die 23-Jährige hatte im Sprint im finnischen Kontiolahti erstmals auf der höchsten Wettkampfebene antreten dürfen.

Von Walter Hohler

Oberteisendorf – „Das war auf jeden Fall megacool. Da ist ein riesiger Traum in Erfüllung gegangen.“ Begeistert zeigt sich Biathletin Sophia Schneider vom SV Oberteisendorf nach ihrem Debüt im Weltcup. Die 23-Jährige hatte im Sprint im finnischen Kontiolahti erstmals auf der höchsten Wettkampfebene antreten dürfen. „Ich war total überwältigt. Das ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, mal bei den Großen mitlaufen zu dürfen – auch wenn ich nicht ganz das gezeigt habe, was ich kann.“

Drei Schießfehler waren zu viel

Letztlich waren ihre drei Schießfehler zu viel, um sich unter 104 Teilnehmerinnen einen Platz unter den Top 60 zu sichern. Beim Liegendschießen war „das Trefferbild leicht verlagert“, aber mit nur einem Fehler lief es dennoch ordentlich. Beim Stehendschießen „war ich schon etwas angespannt. Ich habe versucht, den Fokus zu behalten, aber gerade beim letzten Schuss hätte ich das besser machen können“, weiß sie. Und: „Im Weltcup musst du gerade im Sprint null oder nur einen Fehler schießen, um mitmischen zu können.“ Doch es fehlte nicht viel zu einer besseren Trefferquote.

Schneider hatte nach der vergangenen Saison noch nicht damit gerechnet, gleich im Weltcup eingesetzt zu werden. „Das Ziel war ursprünglich, dass ich mich über die Deutschen Meisterschaft erst einmal für den IBU-Cup qualifiziere und dort von Anfang an dabei bin. Dort wollte ich meine Leistungen stabilisieren und so oft wie möglich in die Top Ten laufen.“

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Hoffnung auf den Weltcup „war eher ein Zusatzgedanke“

Die Hoffnung, sich dadurch auch für den Weltcup anbieten zu können, „war eher ein Zusatzgedanke.“ Aber in der Vorbereitung lief alles viel besser als im Vorjahr, wo sie wegen eines Mittelfußbruchs rund zwei Monate nicht trainieren konnte. „Da weiß man so ein Jahr ohne Probleme noch mehr zu schätzen.“ Und zu nutzen: Bei der DM in Altenberg wurde sie Achte des Einzellaufs, holte sich im Sprint mit Silber ihre bislang beste DM-Einzelplatzierung bei den Aktiven und kam nach der Verfolgung als siebtbeste Deutsche ins Ziel.

Von den jungen Athletinnen soll nicht zu viel erwartet werden

Nach der DM „ging es super weiter“, auch bei den B-Kader-Lehrgängen mit Trainer Tobias Reiter. „Dann bin ich im Herbst aber mal zwei Wochen fast nur gelegen.“ Offensichtlich brauchte ihr Körper eine Auszeit, danach dauerte es etwas, bis sie wieder voll belastbar war. „Seitdem war aber wieder alles gut“, freut sich die 23-Jährige. Wie sie sich in der Vorbereitung präsentierte, dafür gab es schon vor dem ersten Rennen ein Lob von Damen-Bundestrainer Kristian Mehringer.

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„Sophia Schneider, die ich schon im Juniorenbereich lange betreut habe, ist läuferisch auf einem sehr guten Niveau, am Schießstand ist sie noch nicht ganz stabil. Aber sie ist hier dabei, um zu lernen“, betonte er. Klar sei: „Von den jungen Athletinnen sollten wir nicht zu früh zu viel erwarten. Sophia sollte ohne Druck in das Weltcup-Geschehen reinwachsen, damit sie für die Zukunft gerüstet ist.“

So sieht dies auch die Athletin. „Es ist schon cool beim Weltcup. Es sind auch das Fernsehen und die Kameras da, alles ist perfekt organisiert. Ich versuche, alles aufzusaugen. Das Ziel ist es dann, sich von Rennen zu Rennen reinzuarbeiten und sich persönlich zu verbessern.“ Schließlich wolle sie dann im nächsten Winter alles schon besser kennen.

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