Freud‘ und Leid beim TSV 1860 Rosenheim: Bayerischer Pokalsieger, Trainerwechsel und Abstiegsgefahr

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Ein turbulentes Jahr hat der TSV 1860 Rosenheim hinter sich: Im Mai gab es Riesenjubel um die Sechziger, die als Regionalligist im Endspiel um den bayerischen Toto-Pokal den klassenhöheren SV Wacker Burghausen im Elfmeterschießen bezwangen und sich damit zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte für den DFB-Pokal qualifizierten.

Dort traf man in der ersten Hauptrunde auf den Zweitligisten VfR Aalen und verlor nach einer couragierten Leistung mit 0:2. In der Regionalliga lief es hingegen nicht rund, obwohl mit Florian Heller ein bundesligaerfahrener Ex-Profi zurückkehrte: Sieben Spiele mit nur einem Punkt spülten die Sechziger zum Jahresende in die abstiegsgefährdete Zone. Als Konsequenz trennte man sich von Cheftrainer Dirk Teschke und seinem Assistenten Thomas Holz. Ein besonderes Highlight war der Einsatz von Abwehrspieler Georg Lenz im Tor (Foto rechts); mit ihm gewann der TSV 1860 das Regionalliga-Punktspiel bei Greuther Fürth 2 mit 2:0. Eine Klasse tiefer, in der Bayernliga Süd, hat der SB/DJK Rosenheim mit Ex-Profi Günter Güttler einen prominenten Trainer präsentiert, kämpft aber ebenfalls um den Klassenerhalt. In der Halle brillierte Bezirksligist TuS Raubling, der oberbayerischer Meister wurde und bei den bayerischen Titelkämpfen auf dem guten dritten Rang landete.

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