Franziska Preuß ist für die WM nominiert

Für die Junioren-Weltmeisterschaft nominiert: Franziska Preuß vom SC Haag.
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Für die Junioren-Weltmeisterschaft nominiert: Franziska Preuß vom SC Haag.

Der Stützpunkt Ruhpolding wird bei der Junioren Weltmeisterschaft ab 25. Januar in Obertilliach/Österreich mit sechs Sportlern vertreten sein. Das gab Stützpunkt-Trainer Tobias Reiter nach dem Deutschlandpokal in Kaltenbrunn bekannt.

So konnten sich bei den Junioren Matthias Dorfer (SV Marzoll) und Korbinian Rascke (SC Bergen) das Ticket sichern. Bei den Juniorinnen sind Franziska Preuß (SC Haag) sowie Vanessa Hinz (SC Schliersee). Bei der Jugend vertreten Niklas Homberg vom SK Berchtesgaden und Marion Deigentesch vom SV Oberteisendorf die heimischen Farben. "Mit dieser Besetzung können wir sehr zufrieden sein, sechs Athleten von einem Stützpunkt, das kommt nicht so oft vor", sagte Tobias Reiter stolz.

Ganz knapp an der Qualifikation gescheitert sind Dominic Reiter (SC Ruhpolding) und Theresa Jost (WSV Bischofswiesen). Für das "European Youth Olympic Festival" in Brasov/Rumänien geht die Qualifikation noch bis zum Deutschlandpokal Ende Januar in Oberhof weiter. Laut Reiter haben dazu auch noch Anna Weidel (Kiefersfelden), Dominic Schmuck (Schleching) sowie Maxi Weingart (Kiefersfelden) und Maxi Weiß/Ruhpolding) gute Chancen.

Sportlich gesehen konnten die Stützpunktsportler in Kaltenbrunn vor allem wieder durch Franziska Preuß von SC Haag und Anna Weidel vom WSV Kiefersfelden überzeugen. Sie gewannen sowohl den Sprint als auch die Verfolgung. Dazu sicherte sich der Ruhpoldinger Dominic Reiter den Sieg im Sprint und wurde in der Verfolgung Zweiter. Diese gewann Niklas Homberg vom SK Berchtesgaden. Den Tagessieg bei den Junioren in der Verfolgung holte sich Matthias Dorfer vom SV Marzoll, dahinter kam Korbinian Raschke vom SC Bergen ins Ziel.

Gute Ergebnisse brachte in der J16 wieder einmal Frederic Plützer vom SC Ruhpolding mit dem zweiten Platz im Sprint und dem dritten Rang in der Verfolgung. Ausrufezeichen in ihren Altersklassen setzten auch Theresa Jost vom WSV Bischofswiesen mit Rang zwei in der Verfolgung, zuvor wurde sie Dritte im Sprint. Auch Marion Deigentesch wusste mit dem zweiten (Sprint) und vierten Rang in der Verfolgung zu überzeugen.

Ein gewaltiges Ausrufezeichen setzte im zweiten Rennen nach ihrer Babypause Kathrin Lang, vormals Hitzer. Sie gewann Sprint und Verfolgung und leistete sich bei 30 Schießeinlagen keinen einzigen Fehler. "Ich bin auf dem richtigen Weg", freute sich die junge Mama und kündigte an, jetzt mal mit Damen-Bundestrainer Ricco Groß zu sprechen, wie es mit ihren Planungen weitergehen wird. "Auf alle Fälle brauche ich weiter das Gefühl für Wettkämpfe", sagte Lang überglücklich.

Für die Teilnehmer an der Junioren-WM geht es jetzt dann zur Vorbereitung nach Ridnaun. Die Jugendlichen werden sich in Ruhpolding auf ihren Einsatz in Obertilliach vorbereiten. "Nachdem wir zwischen Weihnachten und Neujahr im Training die kleinen läuferischen Defizite behoben haben, waren wir diesmal am Schießstand nicht unter den Besten. Daran müssen wir jetzt arbeiten", kündigte Reiter an. Dieser hatte am Schluss noch ein dickes Lob an das Technikerteam. "Die haben jeweils bis Mitternacht alles gegeben. Ohne deren Top-Arbeit wären diese Erfolge nicht möglich gewesen", meinte Reiter. shu

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