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Vorbereitung auf die neue Saison

Fortschritt statt Stillstand: Ruhpoldinger Extrem-Bergläufer Hannes Namberger in Spanien

Die Richtung stimmt: Der Ruhpoldinger Ultraläufer Hannes Namberger bereitete sich zuletzt auf La Palma auf die Saison vor.
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Die Richtung stimmt: Der Ruhpoldinger Ultraläufer Hannes Namberger bereitete sich zuletzt auf La Palma auf die Saison vor.

Die neue Saison steht für den Extrem-Bergläufer Hannes Namberger aus Ruhpolding bevor. Im spanischen La Palma trainiert der 32-Jährige auf Penyagolosa-Trail über 110 Kilometer.

La Palma – Hannes Namberger befindet sich mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison – und für den Extrem-Bergläufer (Team Dynafit) hat nun die ganz heiße Phase begonnen. In wenigen Wochen steht sein erster Höhepunkt des Jahres auf dem Programm. Der 32-jährige Athlet aus Ruhpolding wird im April in Spanien in der Nähe von Valencia beim Penyagolosa Trail über die 110-Kilometer-Distanz starten. „Wenn es weiterhin so gut läuft bei mir, dann bin ich bis dahin auf jeden Fall gut in Form“, freut er sich.

„Es ist einfach angenehm“

Schon die vergangenen Tage weilte Namberger in Spanien – und zwar auf der Kanaren-Insel La Palma. Dort absolvierte er ein mehrtägiges Trainingslager. „Es ist einfach angenehm, mal nicht mit dicker Jacke und langer Hose laufen zu müssen“, erzählt Namberger. „Ein Trainingslager im Warmen ist für die Seele und die Form wichtig.“

Dennoch mag er auch den Winter daheim und war die vergangenen Wochen und Monaten zu Trainingszwecken etwa auch öfters auf Skitouren unterwegs. „Über den Winter hat alles gepasst“, freut er sich. „Ich bin vor allem gesund und verletzungsfrei geblieben“, berichtet der Ultraläufer, der ab und an auch mit Profiläufer Florian Neuschwander aus Inzell trainieren geht.

Erster Fingerzeig beim Acantilados del Norte

Auf La Palma genoss er nun aber die Sonnenstrahlen und absolvierte dort in den Bergen Einheit um Einheit. Der Ruhpoldinger startete aus dem Training heraus auf der Insel auch bei einem Wettkampf: Beim Acantilados del Norte belegte er beim Sieg des Spaniers Manuel Merillas über 29 Kilometer und 2100 Höhenmeter am Ende den vierten Platz – und war mit seiner Leistung bei seinem ersten Wettkampf der Saison sehr zufrieden. Es war ein erster Fingerzeig, dass auch in dieser Saison mit ihm ganz weit vorne zu rechnen sein wird!

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„Das jetzt war ein schnelles und kurzes Rennen“, berichtet der Ausdauersportler. Er habe es vor allem deswegen gemacht, „um zu testen, ob alles funktioniert – also mein Körper, das Material und die Verpflegung“. Sein Fazit: „Es passt alles!“ Und mit dieser Erkenntnis geht er jetzt in den letzten Trainingsblock vor dem Rennen beim Penyagolosa Trail.

Auch mal wieder ein Rennen im Umkreis

Nach seinem zweiten Lauf in Spanien hat er dann noch zwei weitere Renn-Highlights in diesem Jahr in seinem Kalender stehen. Hannes Namberger wird in diesem Jahr am 18. Juni auch beim Mozart100 an der Startlinie stehen. „Mir war wichtig, dass ich auch einmal wieder ein Rennen im Umkreis laufe.“ Und der Mozart100 passt ihm auch aus einem anderen Grund noch hervorragend ins Konzept: Der Ultra-Marathon über die Salzburger Berge gilt nämlich als Qualifikationsrennen für den Ultra-Trail du Mont-Blanc in Charmonix und dafür möchte er sich auch unbedingt für das Jahr 2023 qualifizieren. „Dieses Rennen ist in unserer Szene das Größte“, erzählt Namberger und ergänzt: „So wie für die Triathleten Hawaii.“

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Für dieses Jahr hat er das Charmonix-Ticket schon in der Tasche – und so geht’s für ihn im August erneut nach Frankreich. 2021 war er bereits dort und würde über 170 Kilometer und 1000 Höhenmeter starker Sechster! Einen weiteren Glanzpunkt setzte er noch bei seinem Saisonabschluss auf der portugiesischen Insel Madeira Ende November: Dort gewann er das Rennen über die Königsdistanz über 115 Kilometer und 7500 Höhenmeter.

Was er sich für dieses Jahr vorgenommen hat? „Ich bin kein Fan davon, dass ich mir Platzierungen vornehme. Ich würde einfach gern besser sein als letztes Jahr“, so Namberger bescheiden. Stillstand sei jedenfalls nicht sein Fall. „Wenn ich gesund bleibe, dann sollte auch was möglich sein!“bst

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