Florian Deibl mit gutem WM-Debüt

Florian Deibl konnte bei der WM in Nizza überzeugen. Deibl

Mettenheim – Der Triathlet Florian Deibl vom LG Mettenheim hat bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza ein solides Rennen abgeliefert.

Nachdem sich Deibl eines der begehrten WM-Tickets beim Ironman 70.3 in Bahrain gesichert hatte, war der Weg für das Elite-Rennen an der Côte d’Azur geebnet. Trotz einer kleinen Knieverletzung während der Vorbereitung konnte er sich im Laufe des Jahres gut auf den Wettkampf vorbereiten. Und so ging er gemeinsam mit 3000 anderen männlichen Athleten am 9. September fit an den Start. Die 1,9 Kilometer Schwimmen im 26 Grad warmen Mittelmeer absolvierte er bei Neopren-Verbot in guten 33 Minuten. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die anspruchsvolle 92 Kilometer lange Radstrecke mit knapp 1300 Höhenmetern, bei der der 10 Kilometer lange und anspruchsvolle Anstieg auf den Cole de Vence das Highlight darstellte. Bereits hier kostete den guten Radfahrer Deibl ein Platten im Hinterrad einige wertvolle Minuten, die er auch auf der langen und gefährlichen Abfahrt, bei der es einige schwere Stürze gab, nicht wieder kompensieren konnte. Das Radfahren beendete er nach 2:51 Stunden und konnte sich nach dem Wechsel in die Laufschuhe auf den Halbmarathon freuen, der von der Innenstadt über die bekannte Promenade des Anglais direkt am Meer entlangführte. Hier galt es, zwei Runden á 10,5 Kilometer zu laufen. Trotz kurzer Verletzungs- und Laufpause im Sommer konnte Deibl den Halbmarathon in soliden 1.33 Stunden beenden. So finishte er seine erste Halbdistanz-Weltmeisterschaft in einer Endzeit von 5:04:54 Stunden, was ihm in einem stark besetzten Teilnehmerfeld einen Platz im Mittelfeld seiner Altersklasse bescherte. Zum Abschluss der Saison bestreitet Deibl Anfang November noch das Ironman 70.3 Rennen in Belek (Türkei), bevor es in die verdiente Pause geht. Gleich danach beginnt die Vorbereitung auf seinen ersten Langdistanz-Triathlon im nächsten Jahr beim traditionellen Challenge Roth.

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