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Der TSV Buchbach tritt heute um 14 Uhr zum Derby bei 1860 Rosenheim an

Nur 13 Feldspieler

Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte: Sandro Volz, verfolgt von Thomas Hamberger, Manuel Neubauer und Aleksandro Petrovic, nach seinem Siegtreffer beim Hinspiel.

Rosenheim - Nach dem Derby ist vor dem Derby: Bayernliga-Spitzenreiter TSV 1860 Rosenheim hat am heutigen Samstag um 14 Uhr gegen den TSV Buchbach die Gelegenheit, sich für das 0:3 am Sonntag beim SB Rosenheim schadlos zu halten.

Doch Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter ist nicht willens, vorzeitig Weihnachtsgeschenke zu verteilen: "Wir wollen schließlich auch noch einen positiven Abschluss."

Unabhängig vom Ergebnis werden die Sechziger auf jeden Fall auf Platz eins überwintern und die Buchbacher bleiben auch bei einer Niederlage sicher in der Aufstiegszone. "Wenn am Saisonende die Rosenheimer Erster und wir Vierter sind, würde ich das sofort unterschreiben", sagt Bobenstetter, der die Mannschaft aufbieten kann, die letzte Woche den Würzburger FV mit 3:2 bezwungen hat. "Wir haben 13 gesunde Feldspieler. Die haben wir durchgebracht und mit denen fahren wir nach Rosenheim."

Mit dabei ist also auch Christian Hain, der gegen Würzburg mit einer leichten Gehirnerschütterung vom Feld musste. Dagegen fehlt weiterhin Alexander Schmalhofer, der für diese Partie noch gesperrt ist. Stefan Lex (Muskelverletzung) und Stefan Bernhardt befinden sich wie die Brüder Hannes und Maxi Hain bereits in der Winterpause. "Natürlich wollen wir noch einen positiven Abschluss", so Bobenstetter. Und: "Die Tabellensituation Erster gegen Vierter verspricht neben dem Derbycharakter ja auch noch mal eine große Kulisse, zumal in den unterklassigen Ligen längst Winterpause ist."

Für Bobenstetter steht indes bereits fest, dass die Sechziger die Regionalliga erreichen werden: "Da brennt nichts mehr an. Rosenheim muss ja nur noch zehn Punkte holen. Wer 15 Mal in Serie daheim ungeschlagen ist und dabei nur sieben Gegentore kassiert hat, packt das locker." Dass die Elf von Trainer Marco Schmidt das Derby beim Sportbund verloren hat, schmeckt Bobenstetter allerdings nicht: "Das spielt uns nicht in die Karten. Da wird mit Sicherheit eine Reaktion gefordert." Und die lautet: "Das war nicht okay, wir haben nicht genug getan für den Erfolg", ärgert sich Schmidt, der beim Hinspiel seine erste Niederlage als Sechziger-Coach erleben musste. Damals kassierten die Sechziger gleich zwei Platzverweise und wurden fast ein wenig gedemütigt, da Keeper Sandro Volz, als Not-Stürmer eigenwechselt, zum 2:1-Siegtreffer für Buchbach traf. Der damalige Rotsünder Thomas Masberg fehlt heute verletzt, aktuell gesperrt sind Kapitän Michael Kokocinski und Ozan Tuncali nach ihren roten Karten gegen Gersthofen und den SB Rosenheim.

Gäbe es übrigens einen Bayernliga-Meistertitel für das Kalenderjahr 2011, 1860 hätte ihn bei 73 Punkten mit großem Vorsprung gewonnen. Unter Matthias Pongratz holte die Mannschaft 31 Punkte aus 14 Spielen, unter Nachfolger Marco Schmidt 42 aus den bisherigen 21 Partien. Buchbach hat in diesem Jahr 59 Punkte aus 34 Spielen geholt, wird nur von 1860 Rosenheim und von Bayern Hof übertroffen, das seine 62 Zähler allerdings in 35 Partien gewonnen hat. mb

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