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DBBL-Rekordmeister

Der FC Bayern des Frauenbasketballs vor dem Abstieg: Nach 20 Titeln kann Wasserburg wohl nur noch eine Abstimmung retten

Wasserburgs Trainerin Rebecca Thoresen notiert die Marschroute zum Klassenerhalt.
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Wasserburgs Trainerin Rebecca Thoresen notiert die Marschroute zum Klassenerhalt.
  • VonLeon Simeth
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Die Basketballerinnen vom TSV Wasserburg konnten in dieser Saison nicht die gewohnt starken Leistungen abrufen. Nur noch zwei Spiele stehen bevor und der TSV kann wohl nur durch eine Abstimmung gerettet werden.

Wasserburg – Das Saison-Ende naht – nur noch zwei Bundesliga-Spiele stehen für die Wasserburger Basketball-Damen auf dem Programm. Dabei geht es für die Innstädterinnen noch um den Klassenerhalt. Der TSV Wasserburg ist – mit Marburg – am längsten in der Liga und hat die meisten Titelgewinne auf dem Konto. Wasserburg spielt seit 2001 in der Bundesliga und hat seitdem 20 Titel (elf Meisterschaften und neun Mal den deutschen Pokal) an den Inn geholt. Damit ist man Rekordmeister der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL), die 2001 gegründet wurde. Die Situation der Innstädterinnen ist fast schon damit zu vergleichen, als wären die Fußballer des FC Bayern vom Abstieg bedroht.

Zwei oder vier Absteiger?

Nachdem es in der Corona-Saison 2020/21 keine Absteiger gegeben hat , müssen in dieser Saison die letzten vier Mannschaften den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Die Wasserburgerinnen stehen aktuell auf dem elften und gleichzeitig viertletzten Tabellenplatz. Es wird jedoch noch eine Abstimmung geben, ob zwei oder vier Mannschaften absteigen. Würden nur zwei Teams eine Liga runter müssen, dann wäre der TSV Wasserburg bereits gesichert, da der Vorsprung auf den Tabellenvorletzten zumindest groß genug wäre.

Bei den Damen vom Inn ist also weiterhin zittern angesagt, denn die Abstimmung ist erst am Samstag. Bereits am Mittwoch geht es für die Wasserburgerinnen schon zum Auswärtsspiel nach Göttingen. „Laut DBBL steigen aktuell vier Mannschaften ab. Vor der Abstimmung können auch wir nicht sagen, was Sache ist“, sagt Wasserburgs Abteilungsleiterin Paula Zaschka.

„Müssen beide Spiele gewinnen“

Auf dem zehnten Tabellenplatz steht der SV Halle mit vier Punkten Vorsprung. Nach dem 100:98-Krimi am Sonntag haben die Halle Lions aber weiterhin den direkten Vergleich gegenüber Wasserburg gewonnen. Auch die Nördlingen Angels (9.) und die Saarlouis Royals (8.) haben – wie Halle – jeweils 20 Punkte. „Wir konzentrieren uns auf die Fakten. Und diese sagen, dass wir die letzten beiden Spiele gewinnen müssen“, stellt Zaschka klar.

„Ein Abstieg wäre natürlich sehr, sehr bitter. Wir müssten dann schauen, ob wir überhaupt eine Mannschaft für die 2. Bundesliga stellen können, ansonsten siehts es sehr schwarz aus“, so Zaschka. „Selbst wenn wir in der Liga bleiben, müssen wir schauen, dass wir Geld und einen Abteilungsleiter bekommen“, ergänzt sie.les