Von Schweinfurt nach Nürnberg: Ex-Sechziger wechselt in die 2. Bundesliga

Pius Krätschmer im Trikot von 1860 Rosenheim. Nun wechselt er zum 1. FC Nürnberg.
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Pius Krätschmer im Trikot von 1860 Rosenheim. Nun wechselt er zum 1. FC Nürnberg.

Der Fußball-Regionalligist 1. FC Schweinfurt 05 verabschiedet sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge von seinem Verteidiger Pius Krätschmer.

Schweinfurt – Der 23-Jährige Pius Krätschmer, der in der Regionalliga Bayern auch für den TSV 1860 Rosenheim gespielt hat, verlässt die Schnüdel aus Schweinfurt und schließt sich dem Zweitligisten 1. FC Nürnberg an. In einem dreitägigen Probetraining am Valznerweiher konnte der Innenverteidiger überzeugen.

Für den großen Karrieresprung hat der FC 05 Krätschmers Vertrag nach Einigung mit allen Parteien aufgelöst und wünscht ihm für die Zukunft nur das Beste. „Wir verlieren mit Pius einen Spieler mit unfassbarer Qualität, aber freuen uns natürlich mit ihm, dass er so einen Schritt in seiner Karriere gehen kann und möchten ihm da nicht im Weg stehen“, betont Geschäftsführer Markus Wolf. Cheftrainer Tobias Strobl fügt hinzu: „Natürlich sind wir traurig, weil es zum einen schwierig sein wird, ihn als Spieler zu ersetzen. Zum anderen fällt es nicht leicht, ihn als Menschen und als Freund gehen zu lassen, weil er charakterlich eine wichtige Rolle gespielt hat. Die Freude überwiegt aber von Herzen, dass er es in die Bundesliga schafft, weil ich so viel Potenzial in ihm sehe“, sagt Strobl.

Krätschmer durchlief beim SC Freiburg die U17 und U19, ehe er über Karlsruhe zum TSV 1860 Rosenheim kam. 2019 wechselte er schließlich zum FC Schweinfurt 05. Krätschmer: „Mein großer Dank gilt Cheftrainer Tobias Strobl. Ich habe ihm in meiner Laufbahn als Fußballer so viel zu verdanken. Er hat mir immer wieder das Vertrauen geschenkt, mich immer wieder zum nächsten Level gebracht. Schon in Rosenheim hat er mich immer unterstützt. Wenn ich beispielsweise an meine damalige Verletzung durch einen Autounfall denke, erinnere ich mich daran, dass er jeden Tag am Krankenbett stand und mich aufgebaut hat.“ dme

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