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Rosenheimer Eishockeystatistik

Nach Starbulls-Spiel gegen Peiting: Michael Knaub auf den Spuren von Rekordhalter Beppo Frank

Die 28 gegen die 28: Rosenheims Dominik Kolb (rechts), der sein erstes Saisontor erzielte gegen Peitings Fabian Weyrich. Hans-Jürgen Ziegler
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Die 28 gegen die 28: Rosenheims Dominik Kolb (rechts), der sein erstes Saisontor erzielte gegen Peitings Fabian Weyrich. Hans-Jürgen Ziegler
  • VonManfred Eder
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Zwei Spiele der Starbulls Rosenheim, die wieder viele statistische Höhepunkte bieten. Zum Beispiel, dass sich Stürmer Michael Knaub ist bester Gesellschaft von Beppo Frank befindet, oder dass Rosenheim immer mit dem gleichen Ergebnis verliert.

Rosenheim – Auch wenn die grün-weiße Starbulls-Maschine in den letzten paar Wochen nicht ganz so rund läuft – die Rosenheimer haben dank der Beinahe-Rekord-Siegesserie Oktober/Anfang November nach wie vor Rang zwei in der Tabelle inne. Dass danach drei der letzten sieben Partien verloren gingen, liegt natürlich auch an der beinahe unglaublichen Häufung von Verletzungen und Erkrankungen im Team.

So sind nach nunmehr 19 Spielen mit Aaron Reinig, Steffen Tölzer, Dominik Kolb, Travis Oleksuk und Marc Schmidpeter außer den Torhütern nur fünf Spieler übrig, die bisher jedesmal mitwirken konnten.

Früher immer brav die Punkte abgeliefert

Dass diese Woche auch wieder eine Niederlage in Höchstadt fällig war (erstmals die zweite in einer Saison), liegt aber auch daran, dass die Alligators sich in den letzten Jahren vom Punktelieferanten über ein Überraschungs- zum echten Spitzenteam entwickelt haben. Inzwischen haben die Franken, die in den ersten neun Spielen gegen die Starbulls immer brav die Punkte abgegeben hatten, insgesamt viermal triumphiert, kurioserweise stets mit dem gleichen Ergebnis, nämlich 3:2. Aber dieses Ergebnis ist beileibe kein Höchstadter Privileg. Bei allen vier Rosenheimer Niederlagen in dieser Saison in regulärer Spielzeit hieß es 3:2 für den Gegner.

Bei der Niederlage am Freitag und der ersten Saisonniederlage in Weiden am dritten Spieltag war der Spielverlauf sogar fast identisch: Die Starbulls lagen nach 40 Minuten mit 1:3 zurück und konnten das letzte Drittel noch 1:0 gewinnen, was aber nicht reichte.

Fast 89 Minuten ohne Gegentor

Die nötigen Punkte, um Platz drei gegen die derzeit engsten Verfolger Höchstadt und Deggendorf zu halten, holten sich die Starbulls am Sonntag gegen den EC Peiting, wobei sie von Anfang an klarmachten, wer in eigener Halle das Sagen hatte, und den Gästen 56 Minuten lang kein Tor gönnten. Zusammen mit der Restspielzeit am Freitag vergingen wieder stattliche fast 89 Minuten ohne Gegentor für Andi Mechel und Christopher Kolarz, die zweitlängste Phase der laufenden Saison und bereits die achte mit mehr als 50 Minuten!

Dass Peiting Kolarz den möglichen ersten Shutout der Saison vereitelte (Mechel hatte bereits einen gegen Höchstadt feiern können), lag auch an der dauerhaften nummerischen Unterlegenheit in den letzten fünf Minuten. 38 Strafminuten gab es gegen Pasanens Jungs (bis dahin immer bei den zwei fairsten Teams der Liga, seit Sonntag nur mehr auf Rang Fünf der Fairness-Charts), die meisten seit dem 19. Februar 2021.

Der „Gordie-Howe-Hattrick“

Damals kassierten die Starbulls 39 Minuten in Höchstadt und verloren (natürlich) 2:3. Hauptakteur war am Sonntag Michael Knaub, der einen „Gordie-Howe-Hattrick“ erzielte. Zusätzlich zu seinem ersten Treffer in Grün-Weiß und einem Assist wurde er auch mit einer Fünf-Minuten-Strafe wegen Fighting bedacht; die Spieldauer-Diszi kam später noch dazu. So standen schließlich 32 Strafminuten für ihn im Protokoll. Mehr in einem einzigen Spiel haben in diesem Jahrtausend nur vier Starbulls „geschafft“. In der Oberliga waren dies Andi Paderhuber (33 gegen Miesbach 2004) und Ron Newhook (34 in Füssen 2009); ein Level höher kam Beppo Frank 2013 gegen Bietigheim ebenfalls auf 34 Minuten, den Rekord hält Tyler McNeely (36 Minuten am 28. Februar 2016 gegen Kassel).

Erste Saisontreffer für Knaub und Kolb

Außer Knaub konnte aber auch Dominik Kolb, seit Wochen in bestechender Form, egal ob als Verteidiger oder Aushilfsstürmer, seinen ersten Saisontreffer erzielen, und Lukas Laub traf zum ersten Mal auf eigenem Eis für sein aktuelles Team. Und während Max Vollmayers Serie von neun Spielen mit insgesamt vierzehn Scorerpunkten an diesem Wochenende riss, entdeckte Travis Oleksuk seine Torjägerqualitäten neu. Nach vier Toren in den ersten drei Begegnungen blieb er in den nächsten vierzehn torlos, machte dies aber durch 15 Vorlagen und immense Stärke am Anspielpunkt wett (68 Prozent der Bullys gewonnen).

Diesmal aber traf er sowohl in Höchstadt als auch gegen Peiting, und das in wirklich außerordentlicher Manier, nämlich ins leere Tor als einer von nur drei Starbulls auf dem Eis gegen sechs anrennende Peitinger! Beim 4:2 zu Saisonbeginn gegen Memmingen hatte Tyler McNeely den Puck zum endgültig entscheidenden Tor ins leere gegnerische Tor geschossen, damals allerdings „nur“ bei der Konstellation Vier gegen Sechs..

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