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Planmäßig am 26. September

Es wird diesmal etwas regionaler: 47. Hochfellnberglauf steigt in abgespeckter Form

Die Entscheidung ist gefallen: Der traditionsreiche Hochfellnberglauf wird heuer wieder ausgetragen.
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Die Entscheidung ist gefallen: Der traditionsreiche Hochfellnberglauf wird heuer wieder ausgetragen.
  • VonMarkus Müller
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Nach dem Ausfall im letzten Jahr dürfen sich die Läufer und Fans heuer auf die 47. Auflage des Internationalen Hochfellnberglaufs freuen. Dieser steigt am 26. September in abgespeckter Form.

Bergen – Nach der letztjährigen coronabedingten Absage können sich Läufer und Fans nun auf den 47. Internationalen Hochfellnberglauf am Sonntag, 26. September, freuen. „Es ist jetzt die endgültige Entscheidung gefallen, dass der Lauf durchgeführt wird. Allerdings mussten wir den Corona-Beschränkungen Tribut zollen und einige Änderungen vornehmen“, so Organisationsleiter Dr. Jürgen Schmid, der auch dem veranstaltendem Skiclub Bergen vorsteht. So habe man die Teilnehmerzahl auf 150 Läufer beschränkt und es seien heuer am Renntag auch keine Nachmeldungen mehr möglich. Die Online-Meldeliste führt aktuell schon rund 120 Teilnehmer auf.

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Abgesagt werden mussten auch die sonst üblichen Rahmenveranstaltungen wie der Begrüßungsabend mit Nudelparty und die große Siegerehrung im Kurpark beziehungsweise im Festsaal in Bergen. Stattdessen gibt es um zirka 11.30 Uhr im Zielbereich am Hochfelln eine kleine Siegerehrung mit Preisgeldverleihung an die jeweils sechs schnellsten Frauen und Männer. Aus organisatorischen Gründen musste der Veranstalter darüber hinaus das Ziel des 8,9 Kilometer langen Traditionslaufes, bei dem rund 1070 Höhenmeter zu überwinden sind, um ein paar Meter verlegen. „Der diesjährige Lauf wird einen etwas regionaleren Charakter haben, soll aber trotzdem ein Berglauffest werden“, verspricht der Organisationsleiter Dr. Schmid.

„Bibi“ Anfang nicht dabei

Erstmals seit fast fünf Jahrzehnten nicht dabei sein wird der „Vater des Hochfellnberglaufes“, Georg „Bibi“ Anfang. Der langjährige Organisationsleiter und Bergener Skiclub-Vorstand, der vor zwei Jahren noch als stellvertretender OK-Chef und Ansprechpartner und Vertrauter der Athleten fungiert hatte, ist bekanntlich Anfang Juni im Alter von 85 Jahren verstorben. Er hatte den Hochfellnberglauf 1974 ins Leben gerufen und maßgeblich dazu beigetragen, dass sich dieser in den folgenden 47 Jahren zu einem der bestbesetzten Bergläufe der Welt etabliert hat.

„Ihm zu Ehren“

Zuletzt war man sogar einige Jahre Teil des prestigeträchtigen Berglauf-Weltcups. Unter Anfangs Regie wurden im Rahmen des Berglauf-Klassikers auch mehrere Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Höhepunkt seiner erfolgreichen Funktionärskarriere war die Berglauf-WM 2000. Auch Topläufer wie die österreichische Seriensiegerin Andrea Mayr verbinden den Hochfellnberglauf unweigerlich mit dem rührigen, aber auch streitbaren Chiemgauer Original: „Bibi hat uns stets sehr große Wertschätzung entgegengebracht. Ich werde ihm zu Ehren weiter an seinem Lauf teilnehmen, wenn es mir irgendwie möglich ist“, so die sechsfache Berglauf-Weltmeisterin. Mayr hat bereits ihre Startzusage gegeben und peilt am 26. September ihren elften Triumph an. Dabei sein wird auch Lokalmatador Filmon Abraham, der Gesamtzweite von 2019.

Um 10 Uhr erfolgt der traditionelle Startschuss mit Kanone an der Talstation der Hochfellnseilbahn. Für die Läufer gibt es am „Öderkaser“ auf 1160 Metern eine Verpflegungsstation mit Wasser und Schwämmen. Die Zeitnahme läuft bis 12 Uhr. Schon um 11.30 Uhr erfolgt im Zielbereich die Preisgeldvergabe. Bei der Nutzung der Seilbahn ist die Maskenpflicht und 3G-Regel zu beachten, sprich Athleten und Besucher müssen vorweisen können, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

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