Erstmals mit Dennis Schütt

Sein Einsatz in Regensburg ist sehr fraglich: Tadas Kumeliauskas (rechts). Ziegler

Rosenheim – Die Aufgaben für die Starbulls Rosenheim am kommenden Eishockey-Wochenende sind anspruchsvoll und zugleich wichtig.

Wichtig deshalb, weil die Rosenheimer gegen zwei Mitkonkurrenten um den zweiten Tabellenplatz spielen, der zumindest beim Play-off-Runden-Viertelfinale das Heimrecht garantiert.

Das zu erreichen will auch Neuzugang Dennis Schütt mithelfen. Der Verteidiger läuft heute, Freitag, 20 Uhr, beim Spiel in Regensburg erstmals nach über zehn Jahren wieder im Trikot der Starbulls Rosenheim auf. „Er ist heiß auf seinen ersten Einsatz, aber wir dürfen keine Wunderdinge von ihm erwarten. Er muss sich erst an die neue Umgebung und an das neue System gewöhnen. Allerdings ist Eishockey nicht so kompliziert, sodass er das mit seiner Routine schnell schaffen wird“, ist Trainer John Sicinski vom 28-jährigen Defensivspieler mit seinen enormen Offensivstärken überzeugt. Schütt kann bei den Starbulls für neue Qualitäten im Spiel nach vorne sorgen.

Ob das bereits am Freitagabend in Regensburg gelingt, wird man sehen. Auf alle Fälle wird es voraussichtlich wieder ein enges Spiel geben, auch wenn Regensburg die letzten drei Partien verlor und dabei satte 20 Gegentore kassierte. „Wir haben das registriert, es kann ein Vorteil für uns sein, aber nur, wenn wir unsere Leistung abrufen“, erklärte Sicinski, der im Übrigen mit der Performance seines Teams in Selb trotz der 3:4-Niederlage nach seinen Worten „bis auf das Verwerten der Torchancen ganz zufrieden war“.

Voraussichtlich muss John Sicinski auch in Regensburg wieder auf Tadas Kumeliauskas verzichten, dem seine Verletzung immer noch zu schaffen macht. „Ob es für das Spiel in Regensburg reicht, ist sehr fraglich. Wir hoffen auf einen Einsatz im Heimspiel am Sonntag gegen Füssen“, sagt Sicinski.

Lukas Steinhauerkann nicht spielen

Gegen den deutschen Rekordmeister muss der Starbulls-Coach wie in Regensburg auf Torhüter Lukas Steinhauer verzichten. Weil auch Luca Endres bis Donnerstag krank war und erst im Abschlusstraining eingriff, hatten die Rosenheimer kurzfristig ein kleines Torhüter-Problem. Als zweiter Keeper ist auf alle Fälle Marinus Schunda mit dabei. Auf Kapitän Michael Baindl im Tor werden die Starbulls wie vor über zwei Jahren in Peiting nicht zurückgreifen müssen. „Soweit wird es nicht kommen“, verspricht John Sicinski, der in Kürze wieder auf Dominik Daxl berger zurückgreifen kann. Der Stürmer soll am Montag wieder ins Training eingreifen und eventuell am kommenden Freitag wieder spielen.

Noch ein bisschen gedulden muss sich Verteidiger Florian Krumpe, der wohl erst Anfang Februar wieder so weit ist. bz

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