Erstes Heimspiel: TSV Buchbach will ein anderes Gesicht zeigen

Buchbachs Tobi Sztaf (Mitte) hat am Montag im Training eins auf die Socken bekommen, sollte aber am Freitag wieder am Start sein.
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Buchbachs Tobi Sztaf (Mitte) hat am Montag im Training eins auf die Socken bekommen, sollte aber am Freitag wieder am Start sein.

Auftritt Nummer zwei nach der Corona-Pause will der TSV Buchbach ganz anders gestalten als vor Wochenfrist in Burghausen. Am Freitag um 19 Uhr erwarten die Rot-Weißen im Ligapokal den SV Schalding-Heining und dann soll die Mannschaft von Markus Raupach und Andi Bichlmaier wieder an die guten Ergebnisse aus der Vorbereitung anknüpfen.

Buchbach – „Wir sind in Burghausen den Resultaten, die wir in den Testspielen erzielt haben, nicht gerecht geworden. Da hatten wir andere Erwartungen und das wollen wir gegen Schalding korrigieren“, sagt Raupach, der den Liga-Pokal weiterhin als Wettbewerb schätzt, der „mehr Chancen als Risiken birgt“ bezeichnet: „Unser Ziel ist es erfolgreich aus dem Wettbewerb in die Winterpause zu gehen. Und dann wird das 2:4 in Burghausen einfach gelöscht, das gibt es ja sonst nicht in der Liga.“

Nix passiert also, schließlich sind ja in der Vorrunde noch fünf Spiele im Ligapokal zu bestreiten, in denen die Rot-Weißen ein anderes Gesicht zeigen können als in Burghausen. „Ob wir übermotiviert waren oder ob die Erfahrung gefehlt hat, kann ich nach einem Spiel noch nicht genau sagen. In Sachen Sprintbereitschaft und Zweikampfverhalten haben wir jedenfalls einige Tugenden vermissen lassen. Wir haben die kritischen Situationen genau analysiert und besprochen, was zu tun ist, wenn es so weit kommt. Da haben wir uns nicht clever verhalten, jeder hat sein Spiel gespielt, aber eben nicht miteinander. Grundsätzlich wollen wir nämlich diese Situationen erst gar nicht aufkommen lassen. Jedenfalls haben wir zu schnell nach individuellen Lösungen gesucht, anstatt uns an die Abläufe zu halten, an denen wir in der Vorbereitung gearbeitet haben“, moniert Raupach, der jedoch auch viele gute Aspekte mitgenommen hat: „Wir haben nach dem 0:3 zur Pause nicht den Kopf in den Sand gesteckt und waren nahe dran das Ding zu drehen, wobei wir ja dann zum Schluss hohes Risiko gegangen sind, weil wir unsere Möglichkeiten nicht genutzt haben. Positiv ist auf alle Fälle, dass wir nach Standrads gefährlicher waren als in der Vorbereitung, das hat sich die Mannschaft offensichtlich zu Herzen genommen.“

Raupach: „Wir sind auf einem guten Weg“

Von der grundsätzlichen Linie wollen Raupach und Bichlmaier nach dem Misserfolg in Burghausen jedenfalls nicht abweichen: „Wir sind auf einem guten Weg. Die Mannschaft hat ein neues Gesicht und braucht jede Minute, um sich weiter zu entwickeln.“ Auch den knappen 3:2-Sieg von Schalding gegen 1860 Rosenheim will Raupach nicht einnorden: „Nach dem ersten Spiel kann noch keiner genau sagen, wo er steht.“

Positiv für Buchbach: Kalle Lappe wird nach seiner Verletzung am Freitag wieder dabei sein, Marin Culjak haben dagegen die alten Probleme mit der Muskulatur wieder eingeholt, deswegen wird der Flügelstürmer, der immer wieder sein großes Talent unter Beweis stellen konnte, wenn er beschwerdefrei war, auf unbestimmte Zeit eine Pause einlegen. Raupach: „Er muss jetzt erst einmal zur Ruhe kommen, leider ist die Ursache für seine Beschwerden immer noch nicht klar. Auf der anderen Seite ist Moritz Sassmann für uns alle die positive Überraschung. Er ist sicher noch nicht bei hundert Prozent, aber er ist nach der langen Verletzung schon stabil und konnte vor allem die gestellten Aufgaben schnell und unbeeindruckt wahrnehmen.“ Derzeit gibt es noch rund 250 Restkarten, die Stadionkasse öffnet am Freitag um 17.30 Uhr. mb

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