Erstes Heimspiel - erste Niederlage: Wasserburgs Damen mit zu schwacher Dreier-Bilanz

Megan McKay (Bildmitte) war gegen Osnabrück mit 25 Punkten Wasserburgs erfolgreichste Werferin. Hörndl

Die Wasserburger Basketball-Damen haben ihr erstes Heimspiel am Montagabend in der Badria-Halle gegen die GiroLive Panthers aus Osnabrück knapp verloren. Es entwickelte sich das erwartet spannende Spiel, das Osnabrück knapp mit 72:69 gewann.

Wasserburg – Wasserburgs Basketball-Damen gehörten die ersten Punkte der Partie gegen Osnabrück, danach scorten die Teams im Wechsel, keine Mannschaft konnte sich im ersten Viertel so richtig absetzen und so stand es zu Viertelende 17:18 aus Wasserburger Sicht.

Wasserburgs kleiner Einbruch

Dann kam ein kleiner Einbruch von Wasserburg. Osnabrück hatte zwei erfolgreiche 3-Punkt-Würfe in Folge und so stand es in der 14. Minute 28:21 für die Panthers. Auszeit Wasserburg. Doch die erhoffte Verbesserung blieb aus. Osnabrück zog bis auf 42:27 (18. Minute) davon. Bis zur Halbzeit verkürzten die Innstädterinnen aber noch einmal auf 33:43.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Halbzeitansprache ihre Wirkung. Im Laufe des Viertels kam Wasserburg immer wieder heran und verkürzte bis zum Ende des Viertels auf 46:53. Und jeder Basketballinteressierte weiß: Im Basketball sind sieben Punkte nichts.

Zwei Minuten vor Schluss führte Wasserburg

Im letzten Viertel erwischten die Wasserburger Damen den besseren Start und beim Stand von 52:53 (32. Minute) war alles wieder offen. Jetzt war es wieder ein Hin und Her und es war ein harter Schlagabtausch und in der 38. Minute führte Wasserburg mit 64:63. Dies war allerdings die letzte Führung für die Damen vom Inn. Kurz vor Schluss sorgte Kelly Moten für das 67:68, Osnabrück legte nach, aber auch Svenja Brunckhorst verwandelte beide Freiwürfe und so stand es 70:69 für Osnabrück. Die Wasserburgerinnen hatten die Chance zu punkten, konnten den Wurf aber nicht verwerten und mussten foulen. So kam Osnabrück zum Endstand von 72:69.

In der Offensive hat die Konstanz gefehlt

„Wir haben in der Defense oft nicht richtig rotiert und deshalb Osnabrück zu viele offene Würfe gelassen. In unserer Offense hat die Konstanz gefehlt und mit 12 Prozent von der Dreierlinie kann man kein Spiel gewinnen. Daran müssen wir bis zum nächsten Spiel am Samstag gegen Heidelberg arbeiten, damit wir wieder zurück in die Erfolgsspur finden“, so Sidney Parsons, Head-Coach der Wasserburgerinnen. Weiter geht es am Samstag, 19. Oktober, 17.30 in Heidelberg. Hier wollen die Wasserburger Basketball-Damen mit einem Sieg nach Hause kommen.

Es spielten:Svenja Brunckhorst (15 Punkte), Svenja Greunke (2 Punkte, 5 Assists), Brittany Hodges (8 Punkte, 6 Rebounds), Tina Jakovina (2 Punkte), Megan McKay (25 Punkte, 12 Rebounds), Kelly Moten (15 Punkte, 4 Assists), Sophie Perner (2 Punkte), Nicole Schmidt und Manuela Scholzgart. sch

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