Ungefährdetes 2:0 bei Greuther Fürth II

Erster Auswärtssieg für Burghausen

Na also, kaum fordert Burghausens Trainer Uwe Wolf den ersten Auswärtssieg der Saison, erfüllen ihm seine Wackerianer prompt den Wunsch. Im vierten Versuch gelang Burghausen mit dem 2:0 am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth II der ersehnte Auswärtsdreier, mit dem die Salzachstädter wieder auf den zweiten Platz der Fußball-Regionalliga Bayern vorgerückt sind.

Burghausen begann munter, attackierte früh und setzte die Hausherren unter Druck. So auch in der 13. Minute, als Tom Trybull, der schon 21-mal für Werder Bremen in der Bundesliga aufgelaufen ist, im Spielaufbau abbrechen musste und aus über 30 Metern auf Torhüter Alexander Skowronek zurückpassen wollte: Der 17-Jährige stand aber nicht dort, wo ihn Trybull vermutete, sondern war weit aufgerückt und konnte nur noch zuschauen, wie der Ball ins Tor kullerte - ein kurioses Eigentor, das den Burghausern natürlich bestens in die Karten spielte.

"Man hat schon gesehen, dass Fürth Probleme mit dem Nervenkostüm hat", so Wolf, der aber dennoch nach rund einer halben Stunde nicht mehr recht zufrieden war: "Insgesamt war in dieser Phase einfach zu wenig Bewegung drin." Deswegen brachte der Coach nach der Pause den etwas defensiver orientierten Philipp Knochner für Benjamin Kauffmann, zog Marius Duhnke ins Zentrum und warf Benjamin Kindsvater für Valonis Kadrijaj auf der linken Seite ins Rennen. "Mit Kindsvater und Knochner habe ich mehr Tempo gebracht, die Einwechslungen haben dann auch sofort gefruchtet."

SV Wacker Burghausen: Eiban, Weiß, Hofstetter, Rech, Moser, Hingerl, Duhnke, Burkhard, Kauffmann (ab 46. Knochner), Ebeling (ab 63. Schulz), Kadrijai (ab 46. Kindsvater).

Schiedsrichter: Marx (Großwelzheim).

Zuschauer: 198.

Tore: 0:1 (13., Eigentor) Trybull, 0:2 (70.) Duhnke. mb

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