Erste Standortbestimmung für den Schwindegger Jonas Folger in der Superbike-WM

Jonas Folger freut sich schon riesig auf seinen ersten Einsatz bei der Superbike-WM.
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Jonas Folger freut sich schon riesig auf seinen ersten Einsatz bei der Superbike-WM.

Der in Mühldorf wohnende Motorrad-Pilot Jonas Folger konnte sich am Mittwoch schon einen ersten Eindruck im Paddock der Superbike-Weltmeisterschaft verschaffen.

Barcelona – Nach sechs Siegen in Folge in der IDM Superbike wartet auf den Schwindegger Jonas Folger an diesem Wochenende eine weitere Herausforderung. Ein erstes Herantasten an das Level in der FIM Superbike World Championship war von vornherein Bestandteil der Vereinbarung mit seinem MGM Racing Team. Ursprünglich waren zwei Gaststarts in diesem Jahr geplant. Der erste hätte in Assen erfolgen sollen. Doch diese WM-Runde musste nach einer Terminverlegung schließlich abgesagt werden.

Zum ertsten Mal mit der Weltelite messen

Der 27-jährige Schwindegger blickt daher nun dem bevorstehenden Wochenende mit gesteigerter Spannung entgegen, wenn er sich zum ersten Mal mit der Weltelite dieser Serie messen darf.

Den Grand-Prix-Kurs unweit von Barcelona kennt Folger zur Genüge. Mit der seriennahen Rennmaschine bedarf es allerdings eine gewisse Umstellung, zumal auch der Zeitplan mit drei Rennen an einem Wochenende etwas Neues für ihn sein wird.

„Nachdem ich am Mittwochnachmittag in Barcelona gut angekommen bin, ging es gleich zur Rennstrecke nach Montmeló. In einer Weltmeisterschaft beginnt das Arbeitswochenende etwas früher als in einer nationalen Serie. Am meisten habe ich mich gefreut, als ich meine Rennmaschine für diesen Einsatz zum ersten Mal gesehen haben. Dann hat es natürlich nicht lange gedauert, bis ich eine Sitzprobe machen durfte“, sagte Jonas Folger.

„Das Motorrad ist grandios“

Ohne es zu wollen, war das im Nachhinein betrachtet schon ein richtiger Arbeitstag. „Wir sind daher nun ein paar Schritte in unserem Plan voraus. Das schadet aber auf keinen Fall. So gesehen habe imehr Freiraum, um mich in diesem Fahrerlager zu akklimatisieren und mit einigen Fahrern zu reden. Das Motorrad ist grandios. Auf den ersten Blick ist es fast ein richtiges Werks-Bike. Auf jeden Fall bin ich schon gewaltig gespannt darauf.“ re

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