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Basketball

Erste Saisonniederlage für Wasserburg trotz starker zweiter Halbzeit

Kelterns Adrijana Citkovic (links) im Duell mit Leonie Fiebich.
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Kelterns Adrijana Citkovic (links) im Duell mit Leonie Fiebich.

Jetzt hat es auch die Wasserburger Basketball-Damen erwischt: Sie mussten die erste Saisonniederlage hinnehmen. Eine sehr starke zweite Halbzeit reicht nicht, um den 19-Punkte-Rückstand aus der ersten Hälfte wieder aufzuholen.

Von Manuela Scholzgart

Keltern – Jetzt hat es auch die Wasserburger Basketball-Damen erwischt: Sie mussten die erste Saisonniederlage hinnehmen. Eine sehr starke zweite Halbzeit reicht nicht, um den 19-Punkte-Rückstand aus der ersten Hälfte wieder aufzuholen. Am Ende verlor Wasserburg – ähnlich knapp wie beim nachgeholten Top4 in Nördlingen – mit 74:79, steht aber weiterhin auf Tabellenplatz zwei.

Keltern mit dem besseren Start

Das bessere erste Viertel im Topspiel erwischte der Gastgeber aus Keltern. Ein ums andere Mal fand Keltern die Lücken in Wasserburgs Defense und erzielte so Punkt für Punkt. Aber auch die Innstädterinnen fanden ihrerseits den Weg zum Korb und so stand es nach dem ersten Viertel 31:23 aus Sicht der Gastgeber. Die Offense stimmte also bei den Wasserburgerinnen – nur an der Defense musste also eigentlich noch gearbeitet werden.

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Wasserburg kam wie verwandelt zurück

Doch im zweiten Viertel lief es dann in der Offense nicht mehr so richtig. Lediglich elf Punkte gelangen den Damen vom Inn in diesem Viertel und auch in der Defense stimmten zu oft die Rotationen nicht, sodass Keltern immer wieder zu Punkten kam. Zu Beginn der Halbzeit stand es 53:34 für den Tabellenführer Keltern und der ein oder andere glaubte, das Spiel sei vermutlich schon entschieden.

Doch die Innstädterinnen kamen wie verwandelt aus der Kabine zurück, spielten die komplette zweite Halbzeit eine Zonendefense gegen die sich Keltern sichtlich sehr schwertat. Und plötzlich waren die Damen vom Inn wieder dran. Kelterns Vorsprung schrumpfte Schritt für Schritt immer mehr und nun waren es die Wasserburgerinnen, die am Drücker waren und das bessere Viertel spielten. Vor allem Kelly Moten und Svenja Brunckhorst fanden immer wieder einen Weg zum Korb und hielten ihr Team im Spiel. Einziger Wermutstropfen in dieser Phase war das frühe vierte Foul von Maggie Mulligan, die damit erst einmal auf die Bank musste. Zu Beginn des letzten Viertels stand es nur noch 66:57 für Keltern – alles war also wieder drin.

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Wasserburgerinnen kämpfen um jeden Ball

Nun fand auch Laura Hebecker immer mehr ihren Rhythmus und auch Maggie Mulligan spielte trotz ihrer vier Fouls weiter und schaffte es, nicht auch noch ihr fünftes zu kassieren. Und die Innstädterinnen kämpften weiter um jeden Ball, hatten oft den ein oder anderen Ballgewinn, konnten diese aber nicht immer verwerten und kamen nie näher als fünf Punkte heran. Am Ende gewann Keltern mit 79:74 und steht damit weiter an der Tabellenspitze vor Wasserburg.

„Es ist genau das passiert, was wir nicht wollten. Uns war klar, dass es schwer werden würde, einen deutlichen Rückstand in Keltern aufzuholen. Leider haben wir vor allem das zweite Viertel verschlafen und Keltern davon ziehen lassen. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir unseren Rhythmus gefunden und mehr und mehr unser Spiel gespielt. Hätten wir so von Anfang an gespielt, hätte es ganz anders ausgesehen heute. Wir wissen allerdings nun, woran wir noch arbeiten müssen und werden das auch tun“, so Sidney Parsons nach dem Spiel.

Nach dieser knappen Niederlage heißt es Mund abwischen und weitermachen, denn bereits am Mittwoch geht es für die Innstädterinnen um 19.30 Uhr zuhause in der Badria-Halle weiter gegen Osnabrück.

Es spielten: Svenja Brunckhorst (16 Punkte, 7 Rebounds, 3 Steals), Helena Eckerle, Leonie Fiebich (6 Punkte, 8 Rebounds), Elisa Hebecker, Laura Hebecker (18 Punkte, 7 Rebounds), Kelly Moten (16 Punkte), Maggie Mulligan (11 Punkte, 4 Rebounds), Sophie Perner (2 Punkte) und Anne Zipser (5 Punkte).

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