Der erste Höhepunkt der noch jungen Saison

Rosenheim/Kolbermoor – Wenn man den Wetterpropheten Glauben schenken darf, dann soll sich am Wochenende wieder wärmeres Wetter einstellen.

Trotzdem sollte man die Gelegenheit nicht auslassen, der heimischen Tischtennisszene einen Besuch abzustatten. Das Angebot kann sich dabei sehen lassen.

Nach dem freiwilligen Rückzug der Herren des SB/DJK Rosenheim aus der Oberliga steht bei den Innstädtern nun ein Neuanfang auf dem Programm. Am morgigen Samstag beginnt für sie ab 17.30 Uhr die Saison in der Verbandsoberliga mit dem Heimspiel gegen die DJK SB Landshut. Personell haben sich einige Änderungen ergeben, zudem kann Patrick Mayer nur einen Teil der Spiele absolvieren. Deshalb ist für die morgige Begegnung die sechste Position vakant. Die Trainingseinheiten, die der SBR bislang absolviert hat, waren sehr intensiv. Dennoch gibt Kapitän Wolfgang Hundhammer zu bedenken: „Wir wissen noch nicht, wo wir genau stehen. Landshut war schon zweimal im Einsatz und hat uns deshalb was voraus.“

In Kolbermoor freuen sich die Verbandsoberliga-Herren auf ihr erstes Heimspiel seit dem Aufstieg. Dass es am Samstag ab 18 Uhr gleich ein Lokalderby gegen den TuS Bad Aibling geben wird, macht die Sache natürlich umso interessanter. Beide Teams sind sich auf dieser Ebene noch nie über den Weg gelaufen. Für die Gastgeber spricht, dass sie nach ihrem Auftakterfolg vor zwei Wochen gleich nachlegen wollen. Mannschaftsführer Antonio Golemovic: „Es wird spannend. Wir werden in Bestbesetzung antreten.“ Die Kurstädter wollen nach ihrem verpatzten Saisonstart vor einer Woche Wiedergutmachung betreiben. Bad Aiblings Kapitän Hans Wiesböck hat Respekt: „Sie dürften aufgrund ihres Sieges sehr gut sein.“

Mit der besten Mannschaft wollen Kolbermoors Drittliga-Tischtennis-Damen antreten, wenn man die beiden Heimspiele gegen die TTG Süßen und gegen den SV Schott Jena absolviert. Mit dem Quartett aus Baden-Württemberg begrüßt man am Samstag ab 13 Uhr einen Gegner, den man vergangene Saison zweimal bezwingen konnte. Ein Wiedersehen wird es dabei mit der Ex-Kolbermoorerin Katharina Sabo geben. Für Trainer Boris Pranjkovic zählt morgen allerdings nur die Tatsache, dass man zwei Punkte auf dem Habenkonto verbuchen kann: „Süßen ist im Gegensatz zum letzten Jahr stärker geworden. Mit der Slowakin Livia Drotarova, die aus Sindelfingen kam, hat der Verein eine neue Nummer zwei verpflichtet. Ich denke aber trotzdem, dass die Aufgabe für uns machbar ist.“

Etwas vorsichtiger ist Pranjkovic im Hinblick auf das Sonntagsspiel, bei dem sich bereits ab 11 Uhr der SV Schott Jena vorstellen wird. Auch wenn die Saison noch jung ist, so gilt diese Begegnung als Spitzenspiel, treffen hier der aktuelle Zweite und der Erste aufei nander. Pranjkovic: „Jena wird als Titelfavorit gehandelt. Ich kenne aber die Mannschaft zu wenig.“ Die Thüringerinnen waren bereits dreimal im Einsatz. Zwei Spiele gewannen sie, gegen Hofstetten gaben sie einen Punkt ab.

Kolbermoors Verbandsoberliga-Damen sind morgen beim TSV Stötten zu Gast – an und für sich ein schlagbarer Gegner. Allerdings fehlt Mateja Cvetnic wegen eines privaten Termins. Für sie soll Katharina Mayer zum Einsatz kommen. eg

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