Am Dienstag in Memmingen

Ersatzgeschwächte Starbulls vor dem Duell mit ihrem Ex-Keeper Lukas Steinhauer

Freude über sein erstes Punktspieltor: Verteidiger Dominik Kolb, der gegen Garmisch Stürmer spielte, beim Abklatschen mit seinen Mitspielern.
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Freude über sein erstes Punktspieltor: Verteidiger Dominik Kolb, der gegen Garmisch Stürmer spielte, beim Abklatschen mit seinen Mitspielern.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    vonHans-Jürgen Ziegler
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Nicht zu beneiden ist momentan Starbulls-Coach John Sicinski. Entweder es wird gar nicht gespielt, weil es Corona-Fälle in der Eishockey-Oberliga Süd gibt oder wenn gespielt wird, muss der Coach teilweise von einer Minute auf die andere sein Team umstellen.

Rosenheim – „So etwas wie im Vorfeld gegen Riessersee habe ich als Trainer noch nicht erlebt“, erklärte Sicinski, ohne sich beschweren zu wollen. „Das ist momentan die Zeit und da müssen wir das Beste daraus machen“. So auch am Dienstag, 20 Uhr, beim nächsten Spiel seines Teams in Memmingen. „Vielleicht die schwerste Aufgabe der drei Spiele in fünf Tagen,“ glaubt der Starbulls-Coach.

Ein Verteidiger musste als Stürmer ran

Zurück zum Heimspiel gegen Garmisch. Da musste Dominik Daxlberger, der sich noch aufgewärmt hatte, kurzfristig passen und deshalb mussten Sturmformationen umgestellt und Powerplayaufstellungen verändert werden, die aufgrund von weiteren Ausfälle wie zum Beispiel Alexander Höller schon einmal neu sortiert wurden. Weil die Stürmer ausgingen, sprang Verteidiger Dominik Kolb ein und erzielte prompt sein erstes Punktspieltor für die Starbulls.

Zwei Föderlizenzspieler fehlen in Nemmingen

Gegen Memmingen muss Sicinski noch einmal komplett neu planen, weil ihm auch die beiden Förderlizenzspieler Samuel Soramies und Garret Pruden nicht zur Verfügung stehen. Vielleicht kehrt wenigstens Simon Heidenreich zurück – Baindl und Co., die gegen Riessersee schon gefehlt haben, spielen auch in Memmingen nicht. „Wir müssen in der Defensive gut stehen und einfach spielen. Hoffentlich reicht die Kraft im dritten Spiel in so kurzer Zeit nach 17 Tagen Spielpause“, sagt Sicinski, der bei den Indians Andreas Mechel ins Tor stellt. Der trifft dann vermutlich im direkten Vergleich auf den Ex-Rosenheimer Lukas Steinhauer. „Ich gehe davon aus, dass Lukas gegen uns im Tor steht. Vielleicht ist er ein bisschen nervös und wir können das ausnutzen,“ hofft Sicinski, der wieder Spieler aus der U20 nominiert. bz

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