Erneuter Testspielsieg für EHC Waldkraiburg: Nach 2:5-Rückstand 6:5 gegen Miesbach

Tomas Rousek traf per Penalty für Waldkraiburg.
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Tomas Rousek traf per Penalty für Waldkraiburg.

Es war zwar erneut nur ein Vorbereitungsspiel, im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von 13 Tagen schenkten sich der amtierende bayerische Eishockey-Meister TEV Miesbach und die gastgebenden Löwen aus Waldkraiburg nichts. Am Ende siegte der EHC nach Verlängerung mit 6:5.

WaldkraiburgEs war zwar erneut nur ein Vorbereitungsspiel, im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von 13 Tagen schenkten sich der amtierende bayerische Eishockey-Meister TEV Miesbach und die gastgebenden Löwen aus Waldkraiburg nichts. Am Ende siegte der EHC nach Verlängerung mit 6:5.

Erster Treffer schon nach zwei Minuten

Nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zappelte der Puck bereits zweimal im Netz hinter Kevin Yeingst. Das erste Miesbacher Tor besorgte Michael Grabmaier im Nachschuss, nur 41 Sekunden später war Maximilian Hüsken per „Bauerntrick“ erfolgreich. In der Folge waren die Industriestädter wacher auf dem Eis und bauten mehr und mehr Dominanz auf. In der achten Minute dann, Waldkraiburg befindet sich gerade in Unterzahl, erhielt Tomáš Rousek einen hohen Pass und wurde gefoult. Die Folge: Penalty. Rousek verwandelte zum 1:2. Die Freude über diesen Anschlusstreffer hielt jedoch nicht lange an: Nur eine Minute und acht Sekunden später befanden sich die Löwen in einer Drei-gegen-Fünf-Unterzahl, die Filip Kokoska mit dem 3:1 für Miesbach nutzte. 48 Sekunden vor dem Pausentee setzte Bohumil Slavicek mit dem vierten Tor für sein Team den Deckel auf diesen Spielabschnitt.

Miesbach schlug schnell zurück

In der zehnten Minute des zweiten Drittels glühte dann ein Funke Hoffnung in Form von Leon Judt. Dieser netzte zum 2:4 ein. Doch wieder ließ Miesbach seine Muskeln spielen und gab den Löwen keine Minute zum Feiern. Felix Feuerreiter stellte den alten Abstand wieder her. Waldkraiburg gab aber nicht auf und kam in der 34. Minute zum 3:5, als Josef Straka einen von Sokolov verursachten Rebound verwertete.

Letztes Drittel gehörte dem EHC

Das letzte Drittel gehörte wieder dem EHC, und ganz besonders Michael Trox. Dieser stellte nach etwas mehr als drei Minuten den direkten Anschluss zum 4:5 her, als er nach einem Zuspiel von Fabian Kanzelsberger alleine vor Goalie Geratsdorfer auftauchte. Auch im weiteren Verlauf dominierten die Löwen das Spiel, und wieder war es Kapitän Trox, der zum Ausgleich traf.

Die Geschichte der Overtime ist schnell erzählt: Nach einigen vielversprechenden Chancen des EHC nutzte erneut Michael Trox einen Fehler von Ex-DEL-Spieler Dusan Frosch traf im zweiten Anlauf zum 6:5-Endstand. aha

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