Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


13 Einzelsiege beim 44:4

Ergebnis nach Maß zum Saisonauftakt: Traunsteiner Ringer fegen München-Ost von der Matte

Daniel Flemmer (rotes Trikot) vom TV Traunstein begeisterte mit einem mutigen Stil.
+
Daniel Flemmer (rotes Trikot) vom TV Traunstein begeisterte mit einem mutigen Stil.

13 Einzelsiege und der Endstand von 44:4. Damit können die Traunsteiner Ringer zum Auftakt der Landesliga-Saison mehr als zufrieden sein.

von Andreas Wittenzellner

Traunstein – Es war noch nicht alles so, wie man es vor der Corona-Pause gewohnt war beim Saisonauftakt der Traunsteiner Ringer in der Landesliga Süd. Es gab die eine oder andere technische Überraschung, die neue Umgebung in der AKG-Turnhalle und natürlich auch das für Ringer, Verantwortliche und Zuschauer gleichermaßen ungewohnte Gefühl eines Wettkampfes nach über eineinhalb Jahren Pause.

Dafür konnte sich das Ergebnis für die Traunsteiner allerdings mehr als sehen lassen: Alle 14 ausgetragenen Kämpfe beendeten Traunsteiner Ringer als Sieger beim Duell gegen den ESV München-Ost. Lediglich ein Erfolg konnte davon beim 44:4-Kantersieg (Pausenstand 24:0) nicht in Punkte im Gesamtergebnis umgemünzt werden, da Georg Rasumny (66 Kilogramm) das geforderte Gewichtslimit nicht brachte und sich so um den Lohn für seinen Sieg brachte.

Die Kämpfe der Traunsteiner:

57 Kilogramm: Justin Flemmer konnte in beiden Stilarten die Punkte kampflos einstreichen, da sein volljähriger Kontrahent Emrah Ismail zu schwer war und gegen den jugendlichen Traunsteiner Ringer aufgrund bestehender Regularien nicht ringen durfte.

61 Kilogramm: Daniel Flemmer zeigte zwei beherzte Auftritte. Mit Schwunggriffen im klassischen Stil (gegen Thomas Müller) und mit Beinangriffen im freien Stil (gegen Mahmutjan Ruslan) legte er seine Gegner auf die Matte.

66 Kilogramm: Bashar Ramo zeigte im freien Stil schöne Techniken, denen sein Kontrahent Maximilian Becker wenig entgegenzusetzen hatte und sich geschlagen geben musste. Im klassischen Stil geriet Georg Rasumny gleich nach wenigen Sekunden in Schwierigkeiten, drehte dann aber den Spieß um und legte seinen Münchner Gegner aufs Blatt.

75 Kilogramm: Wenig von seinem mutigen Kampfstil konnte Andreas Dik gegen Jamshid Shabiri zeigen, den er mit der ersten Aktion mit einem Kopfzug schulterte. Dagegen zeigte Saber Mansuri, dass ihm der gewichtsmäßige Aufstieg in die nächsthöhere Klasse nicht geschadet hat: Mit überlegten Aktionen, schönen Beinangriffen und Schrauben war er gegen den Münchner Mohammed Hussaini stets Chef auf der Matte und siegte mit 14:0 Punkten.

86 Kilogramm: Eine Augenweide war das Freistilduell des Hallabruckers Luca Zeiser gegen Mohammed Hussaini. Zeiser überraschte seinen Kontrahenten schnell mit einer Schleuder und setzte danach zu drei Aushebern an – 16:0 Punkte, technische Überlegenheit nach gut vier Minuten Kampfzeit sprachen eine klare Sprache für den heimischen Mittelgewichtler. Im klassischen Stil wurde der Kampf gegen den Münchner Jamshid Shabiri nicht wirklich ausgekämpft. Nach einem Schwunggriff Zeisers in den ersten Sekunden des Kampfes war auch schon Schluss.

98 Kilogramm: Igor Dereszewski überzeugte mit einem unkonventionellen Ringstil. Und musste er sich beim ungewohnten griechisch-römischen Duell noch richtig strecken um sich gegen Fintan Blessinger durchzusetzen, konnte er im freien Stil kurz nach der Rundenpause den Sack mit einem Schultersieg zumachen.

130 Kilogramm: Im freien Stil zauberte der TVT mit dem vierzigjährigen Mazedonier Igor Tomov eine Überraschung aus dem Hut. Tomov, der vor zehn Jahren in der Bayernliga kämpfte und auf einige nationale Titel in seiner Zeit als Kaderringer verweisen kann, bekam es mit dem 15 Kilogramm schwereren Münchner Thomas Müller zu tun, den er sicher mit 14:2 sicher auspunktete und im klassischen Stil mit 4:3 knapp die Oberhand behielt.

Mehr zum Thema

Kommentare