Enttäuschend und enttäuscht

Wasserburgs Angreifer Robin Ungerath zieht Richtung Regensburger Tor, wird aber noch abgeblockt.
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Wasserburgs Angreifer Robin Ungerath zieht Richtung Regensburger Tor, wird aber noch abgeblockt.

Regensburg – Im ersten Punktspiel nach 195 Tagen Corona-Pause haben die Bayernliga-Fußballer des TSV Wasserburg eine herbe Niederlage einstecken müssen.

Bei der zweiten Mannschaft von Jahn Regensburg setzte es eine deftige 0:3-Klatsche. Die Tore für Regensburg fielen allesamt in der zweiten Halbzeit.

Knapp 100 Zuschauer am Trainingsgelände des SSV Jahn Regensburg warteten bei bestem Fußballwetter gespannt darauf, wie sich die beiden Mannschaften nach der langen Pause präsentieren würden. Die Wasserburger Löwen mussten auf Kapitän Matthias Haas und Maximilian Höhensteiger verzichten. Haas laboriert an einer Knieverletzung, Höhensteiger war aus privaten Gründen verhindert. So durfte sich Neuzugang Maximilian Hain bei seinem ersten Pflichtspiel nach seiner Rückkehr zu den Wasserburger Löwen die Kapitänsbinde überstreifen. Auf der anderen Seite konnte Regensburg mit Kevin Kunz, Benedikt Saller, Tom Baack, Jan-Marc Schneider und Alexander Nandzik auf mehrere Spieler aus dem Profikader zurückgreifen, die teils über große Zweitliga-Erfahrung verfügen.

Nur in den ersten zehn Minuten konnte Wasserburg das Spiel ausgeglichen gestalten. Danach dominierten zunehmend die jungen Spieler aus der Reserve des Zweitligisten. Mehrfach konnten die schnellen Stürmer nach langen Bällen die neu formierte Wasserburger Hintermannschaft vor große Probleme stellen. Trotz eines deutlichen Chancenplus für Regensburg – Wasserburg konnte nur einen Torschuss durch Albert Schaberl verzeichnen – ging die Partie mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte änderte sich nur wenig am Spielverlauf. Allerdings wurden die Rothosen immer gefährlicher und effektiver. So konnte Thomas Stowasser in der 58. Minute einen Freistoß, der noch leicht abgefälscht wurde, zum 1:0 verwandeln. Danach häuften sich die Chancen für den Jahn. Erneut Stowasser war es vorbehalten, nur vier Minuten nach dem Führungstreffer das zweite Tor zu markieren. Eine lange Flanke aus dem Halbfeld verwertete er, am langen Pfosten stehend, mit einem satten Volleyschuss.

Wasserburgs Trainer Michael Kokocinski versuchte, mit der Einwechslung einiger junger Spieler noch etwas mehr Druck nach vorne aufzubauen. Letztendlich konnten sich die Löwen aber auch in der zweiten Halbzeit keine einzige nennenswerte Chance erspielen. Ein konstruktiver Spielaufbau war über die gesamte Spielzeit unter dem Pressing des Gegners nicht möglich. So konnte der eingewechselte Veron Dobruna nach einem abgewehrten Schuss des ebenfalls kurz zuvor eingewechselten Nandzik den 3:0-Endstand herstellen. Regensburg erspielte sich noch zahlreiche weitere Chancen. Torwart Dominic Zmugg hielt, was zu halten war, konnte aber die Tore zum klaren Regensburger Heimsieg nicht verhindern.

TSV 1880 Wasserburg:Zmugg, Grübl, Maximilian Hain, Stephan, Weber, Knauer (ab 73. Neumeier), Hannes Hain (ab 64. Simeth), Schaberl (ab 55. Vorderwestner), Denz, Barthuber (ab 64. Goncalves), Ungerath.

Schiedsrichter:Martin Speckner (SG Schloßberg 09).

Zuschauer:95.

Tore:1:0 Stowasser (58.), 2:0 Stowasser (62.), 3:0 Dobruna (78.). stü

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