Nachricht an Salihamidzic

Entschuldigung per WhatsApp: Medizinische Hilfe aus dem Chiemgau für Kieler Pokal-Helden

Martin Schadhauser (rechts) mit Niklas Hauptmann.
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Martin Schadhauser (rechts) mit Niklas Hauptmann.

Für den gescheiterten Triple-Verteidiger ist das zwar äußerst bitter, aber wahr: Maßgeblichen Anteil am DFB-Pokal-K.o. des FC Bayern München in Kiel hatten einige Chiemgauer vom Traunmed Sport- und Rehazentrum.

Traunreut/Kiel– Das Chiemgauer Traunmed Sport- und Rehazentrum hat zwei der Holstein-Helden nach gesundheitlichen Problemen nämlich „wieder in die Spur gebracht“, wie es Geschäftsführer Martin Schadhauser nicht ohne Stolz formuliert. Ausgerechnet der zweifache Torschütze und große Matchwinner Fin Bartels (33) und der Schütze des vorletzten Kieler Elfmeters, Niklas Hauptmann (24), wurden nämlich im Traunmed – mit den Standorten Traunreut und Trostberg – so richtig fit gemacht.

„Das ist schon geil“

„Wenn du dir auf der Couch das Spiel anschaust und dann plötzlich merkst, dass du zu den entscheidenden Leuten auf dem Platz einen engen Bezug hast und ihnen entscheidend weiterhelfen konntest, ist das schon geil“, betont Martin Schadhauser. Das größte Lob nehme jedoch nicht er selbst in Empfang, sondern gelte seiner Schwester Nicole Gramsl (Geschäftsführerin, Heilpraktikerin für Physiotherapie und Bewegungsanalystin) und dem Überseer Diplomsportwissenschaftler Thomas Bauer.

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„Die beiden haben mit Niklas und Fin Gangbild-Schulungen und Statikkorrekturen gemacht. Das war letztlich der Grundstein dafür, dass die jetzt wieder auf so einem Level spielen können. Gerade Fin war ja vorher ziemlich am Boden – ihm hat das Karriereende gedroht. Und Niklas ist beim 1. FC Köln nicht zum Zug gekommen“, erklärt Schadhauser.

Entschuldigungs-Whatsapp an Salihamidzic

Da sich auch immer wieder Patienten des FC Bayern im Traunmed die Klinke in die Hand geben, hat man bei den Schadhausers durchaus ein bisschen ein schlechtes Gewissen nach dem Kieler Sensations-Triumph. „Ja, bei ,Brazzo‘ Salihamidzic habe ich mich natürlich gleich per WhatsApp entschuldigt. Wir haben Fin und Niklas ja nicht gesagt, dass sie die Bayern rausschießen sollen – so war das definitiv nicht gemeint.“ (cs)

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