Entscheidung gegen Wasserburg fiel erst zwei Sekunden vor Schluss

Heidelberg – Wieder so ein knappes Ding und wieder mit dem unglücklicheren Ausgang für die Wasserburger Basketball-Damen.

Am Samstagabend ging es für die Wasserburgerinnen nach Heidelberg. In einem Highscoringgame mussten sie sich am Ende knapp mit 90:92 geschlagen geben und stehen nun mit zwei Siegen aus vier Spielen auf Platz fünf der Tabelle.

Wieder gehörten Wasserburg die ersten Punkte der Partie. Wieder war es ein Hin und Her über nahezu das komplette Spiel. Wieder konnten die Innstädterinnen nicht als Sieger vom Platz gehen.

Vorsprung wuchs auf 12 Punkte

Wie im Spiel gegen Osnabrück gab viele Führungswechsel. Mal erarbeitete sich Heidelberg ein kleines Punktepolster (18:14 in der 7. Minute), dann holte Wasserburg wieder auf und konnte sich bis zur Halbzeit einen kleinen Fünf-Punkte-Vorsprung erarbeiten, und so ging es mit 50:45 aus Sicht der Gäste in die Kabine.

In dieser fand Sidney Parsons wohl vorerst die richtigen Worte, denn bis zur 25. Minute wuchs der Vorsprung noch weiter an und die Innstädterinnen führten 61:49. Doch Heidelberg gab nicht auf und so stand es zum Ende des dritten Viertels schon wieder nur 66:60 für Wasserburg.

Das letzte Viertel hätte dann wohl spannender nicht sein können. Es wurde um jeden Ball gekämpft und die Teams punkteten nahezu im Wechsel.

In der 39. Minute stand es dann 84:84. Für beide Mannschaften war alles drin. Erfolgreicher Dreier für Heidelberg, Moten legt zwei Punkte mach – 87:86 für die BasCats. Heidelberg punktet erneut, Brunckhorst legt nach - 89:88 und noch 30 Sekunden zu spielen. Wasserburg spielt „Stop the Clock“ und erzwingt Freiwürfe. Arthur wirft und vergibt den ersten, trifft allerdings den zweiten - 90:88 für Heidelberg. Wasserburg legt durch Greunke allerdings nach und so steht es vier Sekunden vor Schluss 90:90 – Auszeit Heidelberg. Einwurf Heidelberg, Arthur bekommt den Ball und dann – knapp zwei Sekunden vor Schluss – ertönt ein Pfiff: Foul von Wasserburg und zwei Freiwürfe von Heidelberg. Arthur verwandelt beide und Wasserburg schaffte es nicht zu scoren. Der Buzzer ertönt, das Spiel ist aus und Wasserburg verliert 90:92 – erneut denkbar knapp.

„Wir haben erneut zu lange gebraucht, um ins Spiel zu finden, hatten nach dem Seitenwechsel einen starken Anfang, haben es aber dann nicht geschafft, die Führung zu verteidigen“, resümiert Sidney Parsons.

Weiter geht es am Sonntag, 27. Oktober, 16 Uhr mit einem Heimspiel. Zum Bayern-Derby empfangen die Wasserburger Basketball-Damen die XCYDE Angels aus Nördlingen.

Für Wasserburg spielten:Svenja Brunckhorst (16 Punkte), Svenja Greunke (12 Punkte, 6 Rebounds, 6 Assists), Brittany Hodges (5 Punkte), Tina Jakovina (4 Punkte), Megan McKay (19 Punkte, 6 Rebounds), Kelly Moten (29 Punkte, 10 Rebounds, 6 Assists, 4 Steals), Sophie Perner (5 Punkte), Nicole Schmidt und Manuela Scholzgart. sch

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