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DER FINALTRAUM LEBT

Entscheidung fällt im fünften Spiel: Starbulls besiegen Selb nach starker Leistung 4:1

Selb zumindest am Freitagabend am Boden und Alex Höller und die Starbulls obenauf. Nach dem 4:1-Sieg gibt es am Sonntag das entscheidende fünfte Spiel in Selb.
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Selb zumindest am Freitagabend am Boden und Alex Höller und die Starbulls obenauf. Nach dem 4:1-Sieg gibt es am Sonntag das entscheidende fünfte Spiel in Selb.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Am Boden ja, am Ende nie: Die Starbulls Rosenheim haben in der Play-off-Halbfinaleserie gegen Selb am Freitagabend mit einm 4:1-Sieg den 2:2-Ausgleich geschafft. Die Entscheidung fällt am Sonntag.

Rosenheim– Der Traum der Starbulls Rosenheim vom Play-off-Finale in der Eishockey-Oberliga Süd ist weiterhin am leben! Mit einem 4:1-Heimsieg haben die Mannen von Trainer John Sicinski den Ausgleich in der Halbfinalserie gegen die Selber Wölfe geschafft. Die Entscheidung fällt nun am Sonntag in der fünften Begegnung in Selb.

Der Erfolg war mehr als verdient

Der Erfolg der Rosenheimer war mehr als verdient, auch wenn die Partie erneut über weite Strecke ein Spiel auf Augenhöhe war. Diesmal hatten die Starbulls aber den entscheidenden Tick mehr Konsequenz in ihren Aktionen, sowohl defensiv als auch vor dem gegnerischen Tor – das war entscheidend, um das Spiel letztlich zu ziehen. Zudem präsentierten sich die Hausherren in allen Mannschaftsteilen kompakt, wobei die Basis eine hervorragende Leistung von Goalie Andreas Mechel war. Egal, ob es galt, das Eck schnell zu schließen, per Fußabwehr zu parieren oder die Scheibe weit aus dem Torraum heraus zu klären: Mechel war stets zur Stelle, agierte abgeklärt und verlieh seinen Vorderleuten damit ein sehr gutes Gefühl.

Diese taten dann aber auch alles, um ihrem Goalie Arbeit zu ersparen. Zwei Szenen taugten als Paradebeispiel: Kurz vor Ende des ersten Drittels drängte Selb und Florian Krumpe warf sich in den letzten Schuss vor der Sirene. Gleiches unmittelbar vor dem Ende des zweiten Durchgangs, als Dominik Daxlberger den Puck mit dem Körper stoppte. „Wir wussten, dass wir eine Chance haben, wenn wir Selb bei einem oder zwei Tore halten“, meinte Sicinski nach der Partie. Das klappte, und der Trainer lobte die „Defensivdenke“ seiner Mannschaft.

Selb ging mit 1:0 in Führung

Lediglich in einer Szene musste Mechel den Puck aus seinem Gehäuse holen: Brad Snetsinger wurde nicht attackiert und konnte frei auf Carl Zimmermann passen, dieser kam am langen Pfosten ebenfalls frei zum Abschluss – die Selber Führung in der zwölften Minute. Vor allem im zweiten Drittel stand der Rosenheimer Goalie noch einige Male im Blickpunkt, als Dennis Schiener, Lucas Miculka und Nick Miglio drei riesige Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Zu diesem Zeitpunkt hieß es schon 1:1, weil ein Schuss von Alex Höller von einem Wölfe-Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht wurde. Und nur wenige Minuten nach den guten Gäste-Chancen war es Tobi Draxinger, der aus ähnlicher Position wie zuvor Höller abzog – diesmal flitzte die Scheibe an allen Akteuren vorbei und via Innenpfosten ins Selber Tor. Bemerkenswert: Bei beiden Treffern sorgten die Starbulls dafür, dass reichlich Verkehr vor dem Gehäuse war und Tormann Michel Weidekamp keine freie Sicht hatte.

Die Entscheidung fiel im letzten Drittel

Die Entscheidung fiel dann im letzten Drittel. Und sie war verdient, weil die Starbulls das Tempo hochhielten. „Wichtig war, dass wir mal eine Zwei-Tore-Führung hatten“, sagte Sicinski. Für diese sorgte Enrico Henriquez, der nach Vorlage von Höller vor dem Tor abgezockt blieb und zum 3:1 traf. Den Endstand markierte Kapitän Michael Baindl, der einen schönen Angriff erfolgreich abschloss. Damit hatte sich auch die Umstellung von Sicinski bezahlt gemacht, Henriquez zu den Routiniers Baindl und Höller zu stellen – alle drei Stürmer trafen! „Ich wollte mit dem Wechsel einen Impuls setzen“, begründete der Starbulls-Coach die gelungene Maßnahme.

Die Vorlage zum Baindl-Tor lieferte übrigens Maxi Vollmayer ab, der nach seiner Verletzungspause zurückgekehrt war und mit einer engagierten Leistung seine Wichtigkeit unter Beweis stellte. Hingegen bekam Sebastian Stanik noch kein grünes Licht, auch Verteidiger Dennis Schütt fiel angeschlagen aus.

Spiel fünf ist eine reine Nervensache

Spiel fünf ist nun auch eine Sache der Nerven. Das zeigte sich schon in der Schlussphase, als 22 der insgesamt 28 Strafminuten verhängt wurden. „Durch den Sieg haben wir jetzt das Momentum“, glaubt Sicinski.

Spielstatistik:Starbulls Rosenheim – Selber Wölfe 4:1 (1:1, 1:0, 2:0). Starbulls: Mechel (Stettmer) – Vollmayer, Krumpe; Kolb, Frank; Draxinger, Biberger; Dietrich – Henriquez, Baindl, Höller; Daxlberger, Leinweber, Gibbons; Slezak, Heidenreich, Meier; Steinmann, Bauer, März.

Tore: 0:1 (12.) Zimmermann/Snetsinger, Miculka, 1:1 (15.) Höller/Baindl, Henriquez, 2:1 (34.) Draxinger/Meier, 3:1 (48.) Henriquez/Höller, 4:1 (51.) Baindl/Vollmayer, Höller; Schiedsrichter: Flad und Gossmann; Strafminuten: Rosenheim 8, Selb 10 plus 10 Disziplinarstrafe für Ondruschka.

Starbulls-Stürmer Enrico Henriquez jubelt über sein Tor zum 3:1.
Der doppelte Tobi-Jubel: Draxinger und Meier freuen sich über das Game-winning-goal zum 2:1.

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