Endspiel-Neuauflage gleich in der Vorrunde

TSV 1860 Rosenheim – SV Westerndorf: Im Januar das Endspiel, nun ein Vorrundenmatch im Sparkassenpokal. Ru

Rosenheim – Was für ein Start für die 42. Auflage des Hallenfußball-Sparkassenpokals: Gleich in der ersten Vorrunde am Samstag ab 9 Uhr gibt es die Neuauflage des Endspiels vom Januar, als sich der TSV 1860 Rosenheim gegen den SV Westerndorf durchsetzte.

Das Kräftemessen zwischen dem Kreisliga-Spitzenreiter und dem Rekordsieger ist für 10.30 Uhr angesetzt. Die beiden Rosenheimer Teams sind natürlich favorisiert, wenn es um den Einzug in die Zwischenrunde geht. Drei der sechs Mannschaften kommen weiter. Kontrahenten sind die beiden Kreisligisten SV Vogtareuth und SV-DJK Kolbermoor, Kreisklassist TSV Brannenburg und der B-Klassen-Tabellenführer Türk- spor Rosenheim. Türkspor ist zwar drei Klassen tiefer als die Kreisliga-Vertreter angesiedelt, dürfte aber aufgrund der technisch starken Kicker sicherlich auch ein Anwärter auf ein Zwischenrunden-Ticket sein. Man darf gespannt sein, mit welcher Garde die Sechziger, die zuletzt viermal in Serie den Sparkassenpokal gewannen, antreten – der Regionalligist ist als klassenhöchstes Team in jeder Partie in der Favoritenrolle.

Nicht nur die beiden Finalisten aus dem vorigen Bewerb sind am Samstag in der Rosenheimer Gabor-Halle zu sehen: Auch der Drittplatzierte des 2019er-Finalturniers gibt sich die Ehre. Ab 13.30 Uhr startet die Vorrundengruppe 2, in der der SV Ostermünchen als Favorit antritt. In dieser Gruppe spielen noch Kreisklassist TSV Breitbrunn-Gstadt, die A-Klassen-Teams von ASV Kiefersfelden und TSV Bern au, der C-Klassist Fortuna Rosenheim – und mit dem SV Anzing ein Turnier-Neuling. Der Kreisligist aus dem Landkreis Ebersberg ist durch den ehemaligen Ostermünchen-Spieler Benno Stadler auf den Geschmack gekommen – da ist es sicherlich auch etwas Besonderes, dass er mit seinem Heimatverein nun auf dem Rosenheimer Hallenboden auf den SVO trifft. Der Kampf um die Zwischenrunden-Tickets wird in dieser Vorrunde sicher spannend.

Gespielt wird übrigens in den Vorrundengruppen nach dem Modus „jeder gegen jeden“, sind in der Endtabelle zwei Mannschaften punktgleich, dann entscheidet zunächst der direkte Vergleich. Die weiteren Vorrundenturniere werden am 26. und 28. Dezember ausgetragen, die Zwischenrunde ist für 4. Januar angesetzt, und das Finalturnier mit den sechs besten von den 36 gemeldeten Mannschaften ist am 10. Januar in der Gabor-Halle. tn

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