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In den Pyrenäen erfolgreich

EM-Medaillen für Antonia Niedermaier – Skibergsteigerin aus Bruckmühl holt Silber und Bronze

Skibergsteigerin Antonia Niedermaier gewann bei der Europameisterschaft zwei Medaillen.
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Skibergsteigerin Antonia Niedermaier gewann bei der Europameisterschaft zwei Medaillen.

Im spanischen Boí Taüll in den Pyrenäen fand vor kurzem die Europameisterschaft im Skibergsteigen statt. Mit dabei, und auch noch sehr erfolgreich: Die Bruckmühlerin Antonia Niedermaier.

Boí Taüll – Vergangenes Jahr bei den Weltmeisterschaften in Andorra hatte sich die Bruckmühler Skibergsteiegrin Antonia Niedermaier Gold im Vertical bei den U18-Damen geholt und jedes Vertical-Rennen der Saison in der U20-Kategorie gewonnen. Im Sommer war sie dann sehr erfolgreich im Radsport unterwegs.

Beim EM-Vertical-Rennen in den Pyrenäen sollte am besten wieder eine Medaille herausspringen. Niedermaier lief konzentriert und hatte sich das Rennen auf dieser speziellen Strecke gut eingeteilt. In einem packenden Finale, das im letzten Flachstück zum Ziel entschieden wurde, musste sie die spätere Siegerin und Goldmedaillengewinnerin Caroline Ulrich ziehen lassen und kam schließlich als Zweite hinter der Schweizerin ins Ziel. Die Silbermedaille war damit gesichert, Bronze ging an Manuela Pedrana aus Italien.

Silber in der Paradedisziplin

Nach ihrer Silbermedaille in ihrer Paradedisziplin sicherte sich Antonia Niedermaier nach einem starken Rennen auch im Individual eine Medaille. Sie musste insgesamt 890 „positive“ Höhenmeter, fünf kürzere und längere Anstiege, eine Tragepassage sowie vier Abfahrten während des Rennens überwinden. Mit 2,34 Minuten Rückstand auf die erneute Siegerin und Goldmedaillengewinnerin Caroline Ulrich aus der Schweiz, kam die Abiturientin als Dritte ins Ziel und holte sich damit die Bronzemedaille. Silber ging an Manuela Pedrana aus Italien. Insgesamt trafen sich damit die gleichen drei Damen auf dem Podium wie schon beim Vertical.

„Sehr zufrieden mit den beiden Medaillen

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinen Rennen und den beiden Medaillen. Beim Vertical bin ich mit einem guten Gefühl ins Rennen gestartet. Ziel war auf jeden Fall das Podest, und das habe ich mit dem zweiten Platz geschafft. Die Strecke war recht speziell, sehr anstrengend und man musste sich sein Rennen sehr gut einteilen, um gut durch die sich abwechselnden Flachpassagen und steilen Anstiege zu kommen. Im Flachstück oben konnte ich dann leider nicht mehr mit Caroline mithalten und musste sie ziehen lassen“, resümierte Niedermaier.

Freut sich über ihre beiden EM-Medaillen: Antonia Niedermaier.

Ein cooles Rennen

„Das Individual-Rennen zwei Tage später war dann nochmal ein cooles Rennen für mich. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass es nochmal mit einer Medaille klappen würde, vor allem weil ich vor dem Start extreme Kopfschmerzen hatte und nicht ganz fit war. An diesem Tag habe ich mir vorgenommen, ich laufe einfach mal los und schaue dann, wie sich das Rennen entwickelt und es mir geht. Ich bin daher wirklich super zufrieden, dass es ein Podestplatz geworden ist, mit dem ich an diesem Tag nicht gerechnet hätte,“ freute sich die 18-Jährige über die Bronzemedaille.

Im Mixed Relay auf Platz fünf

Nach den Einzelrennen gab es zum Abschluss der Europameisterschaft noch das Mixed Relay – die gemischte Staffel, die zum ersten Mal ausgetragen wurde. Das olympische Format – Skibergsteigen wird für die Winterspiele 2026 ins olympische Programm aufgenommen – sieht vor, dass ein Team aus einer Dame und einem Herrn besteht und diese abwechselnd jeweils zweimal die vorgegebene Strecke durchlaufen. Die Strecke beinhaltet dabei zwei Aufstiege, zwei Abfahrten und eine Tragepassage. Für das SkimoTeamGermany waren in der Youth Kategorie Antonia Niedermaier und Finn Hösch unterwegs. Sie wurden in einem sehr starken Teilnehmerfeld mit einem guten fünften Platz belohnt.re

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