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EM-Bronze für Johannes Kühn

Auch am zweiten Wettkampftag bei den Europameisterschaften im polnischen Duszniki Zdroj sind die deutschen Biathletinnen ohne Medaille geblieben.

Dafür gab es bei den Männern das erste Edelmetall für den Deutschen Skiverband (DSV): Der Tüßlinger Johannes Kühn vom WSV Reit im Winkl holte Bronze im Sprint.

Der 29 Jahre alte Athlet leistete sich über 10 km zwei Schießfehler, zeigte in der Loipe seine Klasse und sicherte sich am Ende den dritten Platz (+15,3 Sekunden). Europameister wurde der Schweizer Martin Jäger. Kühns Teamkollege Dominic Schmuck vom SC Schleching sorgte mit dem neunten Platz (+33,2 Sekunden/1 Fehler) für ein weiteres Top-10-Ergebnis des DSV. Danilo Riethmüller (WSV Clausthal-Zellerfeld) belegte Platz zwölf, Philipp Horn (SC Eintracht Frankenhain) kam auf Rang 16, Justus Strelow (SG Stahl Schmiedeberg) wurde 17. undPhilipp Nawrath (SK Nesselwang) landete auf dem 38. Rang.

Enttäuschend war erneut das Ergebnis der deutschen Frauen. Beim Sieg der Lettin Baiba Bendika im Sprint über 7,5 km war Vanessa Voigt vom WSV Rotterode auf Platz 16 die beste Deutsche. Die zweimalige Staffel-Weltmeisterin Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld) musste sich mit Rang 17 (+43,6) begnügen, Juliane Frühwirt (Tambach-Dietharz) reihte sich auf Rang 19 und Marion Deigentesch (Oberteisendorf)leistete sich zwei Fehler und fuhr mit deutlichem Rückstand auf Platz 40 ins Ziel. bst

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