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Mit 4,5 Punkten vorne

ELO-Schwächster führt zur Halbzeit beim Schach-Millennium-Meisterturnier in Rosenheim

Im Turniersaal des Gasthofs Höhensteiger wird um jeden Punkt gekämpft.
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Im Turniersaal des Gasthofs Höhensteiger wird um jeden Punkt gekämpft.

Halbzeit beim Millennium-Meisterturnier im Schach in Rosenheim – fünf von neun Runden sind schon gespielt, die Spannung ist aber weiterhin vorhanden.

Rosenheim – Im Millennium-Meisterturnier in Rosenheim sind mittlerweile fünf von neun Runden Schach gespielt. Es führt sensationell der Münchner Benedikt Huber, der den schwächsten ELO-Wert im Teilnehmerfeld besitzt, mit 4,5 Punkten aus den fünf Partien. Mit einem halben Punkt Rückstand folgen der jüngste Spieler des Turniers, der 14-jährige Leonardo Costa, und Großmeisterin Jana Schneider.

Lohvinov springt ein

Einen Tag vor Turnierbeginn stand das Turnier kurze Zeit auf der Kippe, da der Schweizer Benedict Hasenohr krankheitsbedingt absagen musste. Doch mit vereinten Kräften gelang es dem Organisationsteam, mit dem Münchner Petro Lohvinov einen Ersatzmann zu finden, der allerdings am späten Nachmittag erst noch eine Schulbefreiung für das einwöchige Turnier einholen musste. Obwohl er sich im Gegensatz zu seiner Gegnerschaft nicht auf das Turnier vorbereiten konnte und er nur Vorletzter der Setzliste ist, konnte er bisher schon 2,5 Punkte einheimsen, 1,5 davon gegen die beiden Großmeister Michael Prusikin und Nikola Nestorovic.

Gespielt wird auf den digitalen Schachbrettern von Sponsors Millennium, durch die die Partien live auf verschiedenen Internetplattformen mitverfolgt werden können. Ergänzend dazu werden jeweils abends um 21 Uhr die spannendsten Partien von FM Max Hess zusammen mit Jana Schneider oder einem der Spieler auf dem Twitch-Kanal des Deutschen Schachbundes „SchachdeutschlandTV“ kommentiert.

Spannung bis zum Ende vorhanden

Im Gegensatz zu manchen Großmeisterturnieren werden alle Partien ausgespielt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Partie von Leonardo Costa gegen Nestorovic, die erst nach 132 Zügen mit einem Remis endete. Und das, obwohl dies wegen der Doppelrunde die zweite Partie des Tages war.

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Die sehr guten Spielbedingungen im Gasthaus Höhensteiger und das schöne Wetter, das gemeinsame Mahlzeiten und Analysen auf der sonnigen Terrasse zulässt, tragen sich zu der hohen Motivation der Spieler und der guten Stimmung unter den Teilnehmern teil. Die restlichen vier Runden bis einschließlich Mittwoch dürften nach den bisherigem Turnierverlauf sicher noch einige Überraschungen bringen, sodass die Spannung, wer am Ende eine begehrte Norm schafft, bis zum letzten Zug anhalten dürfte.pe

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