Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Jugend-Europameisterschaft im Wasserski

Elf Medaillen für den Wasserski-Nachwuchs: Diese Kiefersfeldenerin holte sogar Kombinationsgold

Das erfolgreiche Team vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim mit Clara Miserok, Robert Lengsfeld, Nina Miserok, Kay Strohmeier, Simon Lengsfeld (hinten von links), Fynn Strohmeier, Anuk Pilgram, Jakob Huber (vorne von links).
+
Das erfolgreiche Team vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim mit Clara Miserok, Robert Lengsfeld, Nina Miserok, Kay Strohmeier, Simon Lengsfeld (hinten von links), Fynn Strohmeier, Anuk Pilgram, Jakob Huber (vorne von links).

Acht Fahrer des WSC Kiefersfelden-Rosenheim waren bei der Wasserski-EM am Start und haben insgesamt elf Medaillen abgeräumt. Eine Nachwuchshoffnung holte sich sogar Gold in der Kombination.

Kiefersfelden – Noch nie in der Geschichte des WSC Kiefersfelden-Rosenheim hat der Verein so viele Medaillen bei einer Jugend-Europameisterschaft im Wasserski erreicht wie in diesem Jahr. Gleich mit elf Medaillen im Gepäck sind die jungen Nachwuchsläufer vom Hödenauer See nach Hause gekehrt. Absolutes Highlight dabei war der Kombinationssieg von Clara Miserok in der Damenklasse U15.

Gold in der Kombination

Miserok zeigte in allen drei Disziplinen so herausragende Leistungen, dass sie am Ende in der rechnerischen Kombination die Goldmedaille für Deutschland erringen konnte. Mit zwei Silbermedaillen im Slalom und in der Kombination der Männer U19 konnte auch Kay Strohmeier erneut seine tolle Form beweisen. Dazu erreichte er auch mit dem Team zusammen mit Robert Lengsfeld und Jakob Huber die Bronzemedaille. Im Team der U15 gab es für Clara Miserok, Fynn Strohmeier, Jakob Huber und Robert Lengsfeld eine Silbermedaille.

„Wir wussten, dass wir einige Medaillenchancen haben werden. Dass es aber nun sage und schreibe elf Medaillen werden, hätten wir nie geträumt“, so Jana Wittenbrock, Co-Betreuerin des Jugendteams. „Alle acht Läufer haben tolle Leistungen gezeigt und wir haben uns in der Breite zum vergangenen Jahr erheblich verbessert. Für uns ist es wichtig, dass alle sich Jahr für Jahr verbessern. Dies haben wir in diesem Jahr eindrucksvoll bewiesen und wir freuen uns über jede Medaille.“

Zwei Medaillen für Fynn Strohmeier

In der Klasse U15 der Männer war Fynn Strohmeier mit zwei Bronzemedaillen der erfolgreichste Teilnehmer des WSC Kiefersfelden-Rosenheim. Bereits im Vorlauf Slalom zeigte er seine aufsteigende Form und fuhr mit 3,5 Bojen ein beachtliches Ergebnis. Mit 3600 Trickskipunkten und einer Weite von 29,5 Metern durfte er sich somit über eine Bronzemedaille in der Kombination sowie im Slalom freuen.

Jakob Huber begeisterte dagegen mit einem souveränen Tricklauf, der gleich vier verschieden Salti enthielt. Über die Bronzemedaille freute sich der Oberaudorfer besonders, da er in den Wochen vor der EM extrem hart an seiner Trickperfomance gearbeitet hat.

Lesen Sie auch: Gefahren wie ein Uhrwerk: Kiefersfeldenerin Jana Meier mit der besten Leistung ihres Lebens

Anuk Pilgram konnte sich sowohl im Trick als auch im Slalom gut behaupten und sich für zwei Finale qualifizieren. Dann kam allerdings eine kleine Erkältung mit leichtem Fieber dazu. Pilgram biss sich aber durch und landete im Trick mit 3010 Punkten auf Platz fünf.

Der erst zwölfjährige Simon Lengsfeld dagegen fuhr bei seiner ersten EM drei hervorragende Ergebnisse und freute sich im Slalom über Platz acht. Robert Lengsfeld verpatzte den Slalom komplett. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch konnte er dies mit einer Bronzemedaille im Springen wettmachen.

Doppeltes Silber für Kay Strohmeier

Kay Strohmeier, der erstmals in der Klasse U19 starten musste, konnte sich gut behaupten. Den Slalomvorlauf gewann er sogar mit einer Weltklasseleistung von 2,5 Bojen am 10,75 Meter kurzen Seil, was ihn ins Finale der Offenen Klasse Männer gebracht hat. Im Finale hatte er dann einen kleinen Fahrfehler an der Zwölf-Meter-Leine, landete aber trotzdem auf Rang zwei. Im Springen konnte er seine persönliche Bestmarke auf 41,6 Meter steigern, was ihm in der Kombinationswertung ebenfalls die Silbermedaille bescherte.

Clara Miserok krönt ihre Saison

In der Klasse der Damen U15 waren die beiden Miserok-Schwestern am Start. Die erst zehnjährige Nina Miserok präsentierte sich mit einer hervorragenden Technik. „Wenn Nina in den nächsten Jahren so weiter trainiert und dann körperlich auch mithalten kann, werden wir mit Ihr noch sehr viel Spaß haben und weitere Erfolge feiern können“, so Jana Wittenbrock, die das Team mitbetreute.

Clara Miserok holte Gold in der Kombination.

Lesen Sie auch: Kiefersfeldens Wasserski-Nachwuchs: Von Frischlingen zu Medaillenkandidaten bei der EM

Clara Miserok dagegen wuchs über sich hinaus. Sie schaffte den Einzug in alle drei Finale. Bereits im Slalom zeigte sie, dass sie ein starkes Nervenkostüm hat, und fuhr auf Rang drei. Motiviert von ihrer ersten Medaille verbesserte sie sich auch im Trickfinale um ein paar Punkte, sodass vor dem Springen klar war, dass mit einer Leistungssteigerung die Goldmedaille in der Kombination möglich wäre. Völlig unbeeindruckt von dieser Drucksituation ging die junge Läuferin vom Hödenauer See ans Werk und katapultierte sich mit einer persönlichen Bestleistung im Springen zur Goldmedaille in der Kombination. Bronze im Springen wurde in diesem Riesenjubel des deutschen Lagers fast übersehen.

re

Mehr zum Thema

Kommentare