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Verdienter 1:5-Auswärtserfolg für die Waldkraiburger gegen Nürnberg

Eislöwen siegen weiter

Jan Loboda erzielte in Nürnberg den vierten Treffer für die Eislöwen.  Foto czw
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Jan Loboda erzielte in Nürnberg den vierten Treffer für die Eislöwen. Foto czw

Die "Löwen" vom EHC Waldkraiburg bleiben weiter erfolgreich. Nur zwei Tage nach dem Auswärtssieg in Miesbach (3:1) gewann das Team um Kapitän Peter Richter auch beim letztjährigen Landesligameister EHC 80 Nürnberg mit 5:1.

Auf dem Papier ging der drittplatzierte EHC Waldkraiburg natürlich als klarer Favorit in die Partie gegen den Tabellenletzten EHC 80 Nürnberg, doch weiß man in der Eishockey-Bayernliga nie so recht, was passieren wird, denn jeder kann hier jeden schlagen. Doch das Spielsystem von Jan Smolko passt einfach zu den "Löwen"- es passt sogar so gut, dass die Industriestädter siegreich vom Eis gehen können, wenn Smolko als Trainer gar nicht dabei ist! EHC-Coach Jan Smolko musste nämlich am letzten Wochenende mit starken Magenschmerzen ins Erdinger Krankenhaus eingeliefert werden und liegt dort auch noch bis zum Ende dieser Woche - alle hoffen, dass er beim nächsten Spiel, am Sonntag in Waldkraiburg gegen Königsbrunn, wieder dabei ist.

Wie zuletzt in Miesbach, musste der 46-Jährige also auch in Franken vertreten werden. Das Ergebnis aus Miesbach (3:1) dürfte die Genesung schon beschleunigt haben, in Nürnberg legte sein Team nochmals nach und gewann verdient mit 5:1.

Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause, doch das hatte nur einen Grund: Tobias Güttner im Tor der Nürnberger. "Das war der beste Mann der Nürnberger. Der hat schon einige gute Dinger gehalten und sie damit lange im Spiel gehalten", musste nach der Partie auch EHC-Kapitän Peter Richter anerkennen. "Doch wir wussten, dass wir Geduld haben müssen und dann geht schon einer rein", so der 28-Jährige weiter.

Daniel Hämmerle brachte die "Löwen" dann zu Beginn des mittleren Durchgangs in Führung (20:52), die prompt von Kevin Altmann ausgeglichen wurde (22:48). Der EHC hatte jetzt aber offensichtlich das richtige Rezept gegen die hart an der Grenze zur Fairness spielenden "80er" - kein Bayernliga-Team hat bisher mehr Strafzeiten bekommen - gefunden: Alex Piskunov legte in Überzahl nach (33:54) und Jan Loboda erhöhte auf 4:1 (34:41) für die Gäste.

Wenige Sekunden vor der Pause gab es trotz der beruhigenden Führung aber dann doch eine Schrecksekunde für die "Löwen": Korbinian Schneider musste nach einem übermotivierten und überflüssigen Kniecheck von Jakub Klima vom Eis getragen werden. Klima erhielt völlig zu Recht eine Fünf-Minuten- und eine Spieldauerstrafe, doch trotzdem, "das ist natürlich bitter, denn so viele Verteidiger haben wir ja nicht. Und der ,Sniper hat in den letzten Wochen echt einen guten Job gemacht", sagte nach dem Spiel sein Teamcaptain.

Zu Beginn des Schlussdurchgangs erhöhte Verteidiger Alexander Schrödinger dann in Überzahl noch auf 5:1 (41:21). Der Endstand in einer gegen Ende einseitigen Partie zwischen Nürnberg und den "Löwen". Für wenige Tage zumindest schiebt sich der EHC Waldkraiburg mit diesem achten Sieg im neunten Spiel auf den zweiten Tabellenplatz hinter dem punktgleichen Spitzenreiter Schweinfurt. Diese beiden Mannschaften können am Freitag aber wieder nachziehen - der EHC hat da wegen dem vorgezogenen Spiels in Nürnberg nämlich spielfrei.

Statistik

Bayernliga 2011/2012, 9.Spieltag. EHC 80 Nürnberg: HC Waldkraiburg 1:5 (0:0/ 1:4/ 0:1). Tore: 0:1 20:52 Hämmerle D. (Lederer J., Führmann M.), 1:1 22:48 Altmann K. (Klima J.), 1:2 30:32 Hämmerle D. (Piskunov S.), 1:3 33:54 Piskunov A. (Richter P., Piskunov S.), 1:4 34:41 Loboda J. (Piskunov A., Sorsak M.), 1:5 41:21 Schrödinger A. (Piskunov A., Sorsak M.). Strafen: EHC 80 Nürnberg 10 + 5 (Klima J.) + 10 (Babinsky M.) + 20 (Klima J.), EHC Waldkraiburg 6 Strafminuten. Zuschauer: 194. göß

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