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Rosenheimer erst im zweiten Spiel mit Sieg

Schwächster Saisonstart seit 2017: Starbulls-Eishockeyspieler haben noch Luft nach oben

Tor oder nicht Tor? Die Starbulls-Fans sahen den Rückhandschuss von Kevin Slezak (links) im Tor, die Schiedsrichter nicht.
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Tor oder nicht Tor? Die Starbulls-Fans sahen den Rückhandschuss von Kevin Slezak (links) im Tor, die Schiedsrichter nicht.
  • VonManfred Eder
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Es dauerte 34 Minuten, solange wie seit 2017 nicht, bis die Rosenheimer Eishockeyfans zum Saisonauftakt endlich jubeln konnten. Den ersten Sieg gab es erst im zweiten Saisonspiel. Da wurde Füssen klar besiegt. Die Statistik zum Start.

Rosenheim – Optimal verlief der Start der Starbulls Rosenheim in die Eishockey-Oberliga-Saison 2020/21 nicht. Von den nackten Zahlen her betrachtet, war es sogar das schwächste Auftaktwochenende seit dem Oberliga-Debüt nach dem Abstieg 2017. In den vier Spielzeiten seither waren die Grün-Weißen stets mit zwei Siegen aus den Startblöcken gekommen. Dreimal gab es dabei die volle Ausbeute von sechs Punkten, 2019 ließ man einen Punkt gegen den SC Riessersee liegen, als man im Penalty-Schießen gewann.

Erstes Saisontor erst nach 34 Minuten

Wäre es zum Auftakt wieder dazu gekommen, hätten die Starbulls von der Statistik her möglicherweise das bessere Ende für sich gehabt, denn von den drei Partien, die gegen Garmisch seit 2017 im Shootout entschieden wurden, waren zwei an die Rosenheimer gegangen. Zum dritten Mal aber sorgten die Blauen von der Zugspitze schon für den Zusatzpunkt ohne Penalty-Schießen.

Und da Memmingen, Regensburg und Deggendorf (Letztere beim 3:2 gegen Landsberg allerdings knapp an der Blamage vorbei taumelnd) sich keine Blöße gaben, sind die Starbulls das einzige der vier als Favoriten gestarteten Teams, das mit einer Niederlage startete.

Zwei Spieler drei Tore: Brad Snetsinger traf gegen Füssen zweimal, Max Brandl erzielte den Führungstreffer beim 6:1-Sieg.

Außerdem brauchten sie diesmal extrem lang, bis endlich der Torbann gebrochen war. Landete in den vier Spielzeiten davor der erste Puck stets in des Gegners Kasten (in den ersten drei Spielzeiten durch Thomas Reichel, Viteszlav Bilek und Daniel Bucheli spätestens in der 4. Spielminute), dauerte es schon letztes Jahr bis zur 13. Minute (Sebastian Stanik). Diesmal aber fiel nicht nur der erste Saisontreffer durch den Garmischer Benjamin Kronawitter, nein, es dauerte auch fast 34 Minuten bis Curtis Leinweber endlich die Null von der Anzeigetafel entfernte.

Drei Strafzeiten, drei Powerplay-Tore

Damit aber begann eine spektakuläre Phase, in der deutlich wurde, warum die Starbulls letztlich zu den Favoriten zählen. Drei Riesserseer Strafzeiten, drei Rosenheimer Powerplay-Tore binnen weniger als viereinhalb Minuten Netto-Spielzeit – nach dem ersten Spiel lagen Leinweber & Co. in der Überzahl-Effektivität mit 50 Prozent gleichauf mit Füssen an der Spitze.

Sechs Überzahlspiele ungenutzt

Füssen konnte gegen Regensburg ebenfalls drei Powerplays nutzen. Da die Allgäuer aber am Sonntag in Rosenheim gleich sechs Powerplays ungenutzt ließen und Aaron Reinig eins von nur zwei verwandeln konnte, sind John Sicinskis Jungs derzeit mit 57,1 Prozent (vier von sieben) ganz oben in dieser Rubrik.

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Allerdings schaffte am vergangenen Donnerstag der SCR später aber auch eine solch „magische“ Phase, wenn auch fast ohne Überzahl. Zum Spielende hin und in der Overtime machten die Garmischer binnen sieben Minuten aus einem 1:3 noch einem 4:3-Sieg. Ein Unterfangen, das im Vorjahr gegen Rosenheim fast eine Unmöglichkeit war. Alle neun Spiele, in denen die Starbulls letzte Saison zur zweiten Drittelpause in Führung lagen, hatten sie auch gewonnen, und ein Vorsprung mit zwei Toren Differenz irgendwann während einer Partie hatte in neun von zehn Gelegenheiten auch zum Sieg geführt!

Da ist ordentlich Zug dahinter: Starbulls-Scharfschütze Aaron Reinig bei einem Schuss im Training.

Die „Feuerkraft„ von der blauen Linie

Auffallend war am ersten Wochenende wie schon in den Testbegegnungen die „Feuerkraft“ von der blauen Linie. Entfielen letzte Saison von den zehn Treffern in den ersten beiden Spielen nur drei Scorerpunkte auf die Verteidiger, lag der Anteil an den neun Toren diesmal schon bei neun Punkten!

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Und Aaron Reinig, Max Vollmayer, Steffen Tölzer und auch Youngster Alexander Biberger waren auch schon an drei der inzwischen schon gewohnten „Doppelpacks“ beteiligt – an jeweils zwei Treffern (binnen 70 Sekunden in Garmisch, binnen 108 bzw. 36 Sekunden gegen die Füssener). Genau die Füssener, die auch im vierten Gastspiel an der Mangfall seit 2017 ohne einen einzigen Punktgewinn blieben.

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