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Rosenheim will Wiedergutmachung

Starbulls gegen Riessersee: Sicinski will „andere Arbeitseinstellung“

Wie schon kürzlich beim 6:1-Heimsieg wird Andreas Mechel auch diesmal gegen Riessersee im Starbulls-Tor stehen.
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Wie schon kürzlich beim 6:1-Heimsieg wird Andreas Mechel auch diesmal gegen Riessersee im Starbulls-Tor stehen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Nach den beiden Niederlagen in den Top-Spielen gegen Regensburg und in Weiden wollen die Starbulls Rosenheim Wiedergutmachung betreiben. In der Eishockey-Oberliga Süd treffen sie am Mittwochabend vor heimischer Kulisse auf den SC Riessersee.

Rosenheim – „Eigentlich wollten wir am Sonntag Wiedergutmachung für den Freitag betreiben“, meinte John Sicinski, Trainer des Eishockey-Oberligisten Starbulls Rosenheim vor dem Heimspiel am Mittwochabend (19.30 Uhr) gegen den SC Riessersee, „nun müssen wir auch noch den Sonntag wiedergutmachen“. Ein Heimsieg könnte die beiden Niederlagen gegen Regensburg und in Weiden allerdings nur bedingt wettmachen.

„Müde und nicht spritzig“

Der Rosenheimer Trainer will nicht nur die Punkte daheim behalten, er möchte von seiner Mannschaft eine „andere Arbeitseinstellung“ sehen. Der Begriff lässt schon erahnen, dass Sicinski mächtig angefressen war, als seine Mannen in Weiden eine 2:0-Führung gegen einen Rumpfkader verspielten. „Ich habe mir schon mehr Power und Druck auf die gegnerischen Verteidiger erwartet“, gibt der Starbulls-Coach seine Enttäuschung preis. Es habe auch „müde und nicht spritzig ausgeschaut“, befand Sicinski, „das darf aber keine Ausrede sein“. Schon gar nicht, wenn jetzt die heiße Phase mit acht Spielen innerhalb von 19 Tagen auf dem Programm steht.

Mechel steht im Tor

Da trifft es sich gut, dass die Starbulls gegenüber den Wochenendspielen den gleichen Kader zur Verfügung haben. Weiter fehlen werden Verteidiger Aaron Reinig und die beiden Angreifer Thomas März und Max Hofbauer, wobei März vielleicht schon in den Spielen nach Weihnachten wieder eine Option sein kann. Gegen Riessersee wird Andreas Mechel, der gegen Regensburg schon einige starke Paraden zeigte, das Rosenheimer Tor hüten. „Wir haben zwei Torhüter auf einem Top-Level“, freut sich Sicinski.

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6:1 im Heimspiel war ein „enges Spiel“

Im Heimspiel gegen den Traditionsclub aus dem Werdenfelser Land ist der Tabellenzweite natürlich favorisiert, zumal der 6.1-Sieg gegen Riessersee noch nicht allzu lange her ist. „Das war damals aber schon ein enges Spiel“, sagt der Starbulls-Coach – und warnt: „Garmisch hat eine läuferisch starke Mannschaft, die uns unter Druck setzen will.“ Das hat man schon am eigenen Leib zu spüren bekommen, als man den Saisonauftakt auswärts abgeben musste.

Garmischs Kapitän fällt aus

Zwar sind die Gäste aktuell nur auf Rang acht mit 21 Punkten aus 19 Begegnungen, die Mannschaft von Ex-Bundestrainer Pat Cortina ist aber keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Allerdings muss Riessersee nun für mehrere Wochen auf Kapitän Florian Vollmer verzichten, der sich eine Verletzung zugezogen hat – und Förderlizenzspieler aus München hat es zuletzt nicht allzu oft gegeben. Bei der jüngsten Niederlage in Peiting hatten die Garmischer aber sieben Verteidiger – darunter den Ex-Rosenheimer Felix Linden – und zehn Angreifer auf dem Spielbericht. Die Gefahr des Unterschätzens aufgrund geringer Personalstärke fällt also schon mal flach.

Mehr Cleverness gefordert

Sicinski ist der Blick aufs eigene Team aber eh immer lieber. Und da erwartet er von seinen Mannen einiges. In den beiden Top-Partien kassierte man mehr Strafminuten als Regensburg und Weiden – und letztlich auch drei beziehungsweise einen Gegentreffer in Unterzahl. Der Starbulls-Coach hat sich im Nachklang alles noch einmal genau angeschaut und kam zum Schluss: „Wir müssen wieder cleverer agieren.“

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