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Rosenheim musste in die Overtime

Starbulls verteidigen Tabellenführung ‒ Max Vollmayer trifft 32 Sekunden vor Schluss

Vorlagengeber Brock Trotter (links) jubelt mit Max Vollmayer nach dem entscheidenden Tor zum 3:2 in der Overtime
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Vorlagengeber Brock Trotter (links) jubelt mit Max Vollmayer nach dem entscheidenden Tor zum 3:2 in der Overtime.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Die Starbulls Rosenheim mussten gegen Peiting lange zittern bis der Sieg und damit die Verteidigung der Tabellenführung feststand. 32 Sekunden vor Schluss der Verlängerung fiel er entscheidende Treffer.

Rosenheim – Mit der Souveränität eines Tabellenführers war der 3:2-Sieg der Starbulls Rosenheim über den EC Peiting nicht errungen. Am Ende zählen aber die zwei Punkte, die der Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga Süd auf sein Konto draufgepackt hat.

Brock Trotter legte für Max Vollmayer auf

Zwei Punkte, weil der Siegtreffer für die Starbulls erst in der Verlängerung fiel: 32 Sekunden vor Schluss hatte Maxi Vollmayer den Puck von der linken Seite in die Maschen gehämmert, Brock Trotter hatte ihn überlegt freigespielt. Einen Zähler nahmen die ersatzgeschwächten Gäste aus Peiting mit, die auf einen ganzen Block verzichten mussten, allerdings wacker auftraten.

Die 1:0-Führung durch Alexander Höller von der Seite.

Zwei Drittel lang ausgeglichen

„Zwei Drittel lang war es von den hochkarätigen Chancen her ausgeglichen“, meinte Peitings Coach Anton Saal. Sein Team hatte gleich zu Beginn große Möglichkeiten, weshalb Starbulls-Trainer John Sicinski auch ehrlich feststellte: „Das erste Drittel würde ich lieber komplett vergessen.“ Die beiden Tore fielen im Powerplay, die Starbulls-Führung von Alex Höller auf Zuspiel von Brad Snetsinger (spielte mit einem schneeweißen Schläger) konterte Peiting mit dem Ausgleich durch einen Schlagschuss des starken Maximilian Söll.

Die 1:0-Führung durch Alexander Höller von hinter dem Tor.

Auch der zweite Durchgang endete 1:1 unentschieden, und auch diese beiden Treffer wurden im Überzahlspiel erzielt. Aaron Reinig brachte die Starbulls mit einer Klasse-Aktion und perfektem Abschluss erneut in Führung, den Ausgleich besorgte Florian Stauder per Drehschuss aus dem Gewühl heraus.

Starbulls mit den größeren Kraftreserven

Im letzten Drittel machten sich die größeren Kraftreserven der Rosenheimer bemerkbar. „Wir mussten uns auf die Defensive verlassen, es war eine Abwehrschlacht mit einem überragenden Torwart Hechenrieder“, meinte Saal. Und Sicinski merkte zurecht an, „dass wir die beiden großen Chancen zum Sieg hatten“.

Doch Marc Schmidpeter traf nur den Pfosten und Dominik Daxlberger brachte den Schläger nicht an die vor dem halbleeren Tor freiliegende Scheibe. Und so ging es in die Verlängerung, wo die Starbulls durch Manuel Edfelder und Snetsinger bereits gute Gelegenheiten hatten. Der Siegtreffer hatte also auch so seine Ordnung.

Marc Schmidpeter trifft den Pfosten.

Die Spielstatistik

Starbulls Rosenheim – EC Peiting 3:2 nach Verlängerung (1:1, 1:1, 0:0, 1:0). Starbulls: Mechel (Kolarz) – Vollmayer, Krumpe; Draxinger, Kolb; Tölzer, Reinig; Biberger – Hofbauer, Trotter, Schmidpeter; Snetsinger, Brandl, Phillips; Höller, Daxlberger, Edfelder; März, Cornett, Schaefer.

Tore; 1:0 (8.) Höller/Snetsinger, Trotter – PP1, 1:1 (18.) Söll/Nagtzaam, Postel – PP1, 2:1 (34.) Reinig/Brandl, Tölzer – PP1, 2:2 (40.) Stauder/Feuerecker, Nagtzaam, 3:2 (65.) Vollmayer/Trotter, Höller.

Schiedsrichter: Gossmann; Strafminuten: Rosenheim 8, Peiting 8; Zuschauer: 999.