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Saisonstart in der Eishockey-Oberliga Süd

Die Erwartungshaltung bei den Starbulls Rosenheim ist hoch: Das Ziel heißt Aufstieg

Mit diesem Team gehen die Starbulls Rosenheim in die Oberliga-Saison 2021/2022.
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Mit diesem Team gehen die Starbulls Rosenheim in die Oberliga-Saison 2021/2022.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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„Wenn ich spiele und in eine Saison starte ist mein Ziel die Meisterschaft“, sagt Starbulls-Neuzugang Steffen Tölzer. Der Augsburger DEL-Rekordspieler entschied sich für einen Wechsel in die Oberliga, weil er „ein Teil davon sein will, was sich gerade in Rosenheim entwickelt.“

Rosenheim ‒ Aufbruchsstimmung bei den Starbulls Rosenheim. Der Traditionsverein aus Oberbayern geht mit dem Auftaktspiel am Donnerstag, 7. Oktober in Garmisch in seine 5. Oberliga-Saison und wenn es nach den Vorstellungen der Verantwortlichen geht soll das auch die letzte Spielzeit in der dritthöchsten Klasse sein. Die Rosenheimer Chefetage spricht zwar nicht vom Aufstieg, aber die Zusammenstellung der Mannschaft, mit außerordentlichen und spektakulären Neuverpflichtungen, lässt keine andere Zielsetzung zu. Die Erwartungshaltung ist riesig.

Die Erwartungshaltung in Rosenheim ist immer hoch


„Das stimmt, aber die Erwartungshaltung in Rosenheim ist immer gewohnt hoch. Und aus der Historie heraus auch zurecht“ sagt Geschäftsführer Daniel Bucheli. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen, uns immer weiter verbessern und nicht vorher großartig Rumposaunen. Mit unserem Kader, mit der Breite und der Qualität haben wir auf alle Fälle eine Mannschaft zusammen, um unsere Ziele zu erreichen“, übt sich Bucheli in Zurückhaltung.

Das gesamte Starbulls-Paket ist beachtlich

Und es ist ja nicht nur die komplett runderneuerte Mannschaft, die Hoffnung auf bessere Zeiten im Rosenheim Eishockey macht, sondern das gesamte Paket rund um die Starbulls ist beachtlich. Angefangen mit der Nachwuchsarbeit mit vier hauptamtlichen Trainern, über die komplette Sanierung des Stadions mit Hilfe der Stadt aber auch mit viel ehrenamtlicher Arbeit, dazu ein Business-Bereich für Sponsoren, der seinesgleichen zumindest in der Oberliga und DEL2 sucht und eben der Kader mit dem Königstransfer Steffen Tölzer an der Spitze.

Die beide Assistenen vom neuen Starbulls-Kapitän Dominik Daxlberger: Steffen Tölzer (links) und Florian Krumpe.

Noch einmal etwas Neues kennenlernen

Der Augsburger Rekordspieler (770 DEL-Spiele) geht zwei Klassen tiefer und soll der Leader werden. Tölzer ist zwar bereits 35 Jahre, aber der Verteidiger ist topfit und von dem Starbulls-Konzept 100prozentig überzeugt. „Es war der Hauptgrund warum ich in die Oberliga gewechselt bin. Da entwickelt sich etwas in Rosenheim und davon möchte ich ein Teil sein. Und natürlich wollte ich nach meiner langen Zeit in Augsburg auch noch einmal etwas Neues kennenlernen“, sagt Tölzer. Bei der Zielsetzung für die neue Saison ist der sehr offene und dabei fokussierte Tölzer nicht zurückhaltend: „Wenn ich spiele und in eine Saison starte ist mein Ziel die Meisterschaft“.

Zwei Rückschläge in der Vorbereitung

Die Mannschaft dazu haben die Rosenheimer, auch wenn in der Vorbereitung beziehungsweise vor dem Saisonstart zwei Rückschläge gab. Max Hofbauer ist durch Corona-Nachwirkungen auf Eis gelegt und der zweite Königstransfer Zach Hamill stieg nicht in der Flieger nach Deutschland und sagte den Starbulls trotz gültigem Vertrag ab. Er will sich in Kanada beruflich neu orientieren und beendet seine Karriere. „Wer weiß für was es gut ist. Ein Spieler der nicht mit 100 Prozent bei der Sache ist, hilft uns auch nicht weiter“. Deshalb sind die Starbulls noch auf der Suche nach einem neuen Kontingentspieler.

„Wir haben keinen Druck, aber der nächste Transfer muss sitzen“, sagt Trainer John Sicinski, der einen Mittelstürmer für sein Team will. Bis der neue Ausländer kommt übernimmt Brad Snetsinger die Stelle des zweiten Kontingentspielers. Snetsinger war die erste Topverpflichtung, die für Aufsehen sorgte. Der letztjährige Selber ist ein Topstürmer und er bekommt bald die deutsche Staatsbürgerschaft. „Die Unterlagen sind komplett vorhanden und wir sind in einem guten Austausch mit den Behörden“, sagt Daniel Bucheli.

Das Gesamtkonzept macht solche Transfers möglich

Diese Spieler kosten natürlich auch was und nach Corona stellt sich die Frage: Woher kommt das Geld, um sich solche Hochkaräter leisten zu können? „Zu den Details kann ich natürlich nichts sagen, das sind interne Themen. Es ist auch hier wieder das Gesamtkonzept, das zusammenpasst und das solche Transfers möglich macht“, erklärt Daniel Bucheli, der auch die Entwicklung im infrastrukturellen Bereich anspricht: „Im Vermarktungsbereich mit Ausweitung der Partnerschaften und die verstärkte Aktivierung von Sponsoren führt natürlich dazu, dass man den Gesamtverein auch wirtschaftlich entwickeln kann. Das wiederum überträgt sich natürlich auch in den sportlichen Bereich.“

Auch deshalb kann der Weg zum Oberligatitel und zum Aufstieg nur über die Starbulls führen. Ist das nicht so, wäre es ein herber Rückschlag für die Rosenheimer, die vom kompletten Umfeld mit Stadion, Nachwuchsarbeit, Fans und natürlich Mannschaft einfach in die DEL2 gehören.

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