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„Auch wenn wir nur mit 12 Spielern antreten“

Starbulls wollen den Derbysieg in Klostersee - doch es droht ein Rekord an Ausfällen

Starbulls-Coach Jari Pasanen muss auf viele Spieler verzichten: Ob Travis Oleksuk (Mitte) ausfällt steht noch nicht fest. Links Kilian Kühnhauser, der wohl beim U20-Team gebraucht wir, rechts Michael Knaub, der spielen kann.
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Starbulls-Coach Jari Pasanen muss auf viele Spieler verzichten: Ob Travis Oleksuk (Mitte) ausfällt, steht noch nicht fest. Links Kilian Kühnhauser, der wohl beim U20-Team gebraucht wird, rechts Michael Knaub, der spielen kann.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Verletzte und kranke Spieler und Corona-Fälle: Die Starbulls mussten in dieser Saison schon auf viele Spieler verzichten. Vor dem Derby gegen Klostersee scheint ein neuer Rekord an Ausfällen zu drohen.

Rosenheim – „Auch, wenn wir nur mit 12 Spielern antreten können, wollen wir das Spiel gewinnen, das ist klar“, so Starbulls-Coach Jari Pasanen vor dem Gastspiel seiner Mannschaft am Freitag, 20 Uhr, beim Tabellenletzten Klostersee.

Die Aussage von Pasanen verheißt nichts Gutes, was den Rosenheimer Kader betrifft. Neben den Langzeitverletzten Florian Krumpe, Tim Lucca Krüger und Brad Snetsinger fehlt auch Tyler McNeely, dessen Ausfalldauer wohl überschaubar ist. Max Vollmayer, Manuel Edfelder und Lukas Laub fallen weiterhin krankheitsbedingt aus.

Oleksuk und Pretnar fraglich

Hinter dem Einsatz weiterer Spieler, speziell Travis Oleksuk und Klemen Pretnar, stehen Fragezeichen. Und weil die U20 der Starbulls bereits Samstagmittag in Kassel – erstmals unter dem neuen Coach Gerhard Unterluggauer – spielt, sieht es auch mit der Verfügbarkeit von Nachwuchsspielern schlecht aus.

Das Spiel der Spiele für Klostersee

Auf die Starbulls wartet eine Partie, die zumindest für den Aufsteiger das Spiel der Spiele in dieser Saison ist - egal wie die Tabelle aussieht. Da stehen die Grafinger auf dem letzten Tabellenplatz und Rosenheim ist Zweiter.

Nicht nur da liegen Welten zwischen beiden Vereinen. Und trotzdem: In einem Spiel ist alles möglich, noch dazu in Grafing. Das mussten die Rosenheimer schon einige Male erleben, zuletzt im März 2013 als die Starbulls mit 3:5 verloren. Damals wie heute war und ist das Stadion mit 1730 Zuschauern ausverkauft und die „Scheune“ wie das Stadion wegen seiner Optik gerne genannt wird, wird brennen.

„Derbys sind eine schöne Sache“

„Ich freue mich auf das Spiel, auf das besondere Stadion in Grafing und die sicher sehr gute Stimmung; solche Derbys sind eine schöne Sache“, sagt der Rosenheimer Cheftrainer, der mit einem Rumpfkader auskommen muss, aber auch wieder auf die Unterstützung von zahlreichen Rosenheimer Fans zählen darf. Beim Kartenvorverkauf wollte allein eine Frau aus Rosenheim über 80 Karten haben. Egal mit welchem Team die Rosenheim auflaufen, ein Sieg ist Pflicht und jeder Spieler, der mit dabei ist, kann Vollgas geben, denn am Sonntag sind die Rosenheimer spielfrei.

Alles deutet auf „Ausverkauft“ hin

Der Großteil der Eintrittskarten für das Oberliga-Derby zwischen dem EHC Klostersee und den Starbulls Rosenheim ging bereits in den ersten Tagen nach Verkaufsstart vor knapp zwei Wochen weg. Alles deutet auf „Ausverkauft“ und damit eine proppenvolle Wildbräu-Arena hin, sagte der zweite EHC-Vorstand Ferdinand Bacher. Restkarten für Rentner und Personen mit Behinderung werde es an der Abendkasse noch geben.

Organisatorisch ist das erste Gastspiel der Starbulls nach vielen Jahren eine Herausforderung. Strikt getrennte Zugänge für die beiden Fanlager wird es nicht geben. „Aber es empfiehlt sich wegen der Nähe zu ihrem Block für die Gästeanhänger, den Ost-Eingang neben dem Kiosk zu nutzen, und für die einheimischen Besucher, zum Nord-Eingang gleich am großen Parkplatz zu kommen“, so Bacher. Gegen lange Schlangen vor allem in den Drittelpausen vor den Toiletten, ist auch das Pissoir des angrenzenden Freibades geöffnet.

elebz/ho

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