Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Geglückte Heimpremiere für Rückkehrer

„Ich fühle mich wohl hier“: Dieser Starbulls-Neuzugang traf gegen Höchstadt gleich zweimal

Tyler McNeely erzielt in dieser Szene das 2:0 für die Starbulls.
+
Tyler McNeely erzielt in dieser Szene das 2:0 für die Starbulls.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
    schließen

Die Heimpremiere der beiden Starbulls-Heimkehrer Marius Möchel und Norman Hauner gegen Höchstadt ist geglückt. Zwei Tore erzielt hat dagegen ein anderer Rosenheimer Neuzugang.

Rosenheim – Mit einem 5:0-Heimerfolg über den Höchstadter EC haben die Starbulls Rosenheim ein Sechs-Punkte-Wochenende an Land gezogen. Dadurch sind die Mannen von Trainer Jari Pasanen auch in der Tabelle der Eishockey-Oberliga Süd nach oben geklettert.

Harte Schüsse und eine Torvorlage

Die Blicke der über 2000 Zuschauer galten natürlich den Rückkehrern aus der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), Norman Hauner und Marius Möchel, die ihr Heim-Comeback feiern durften. Hauner zeigte seine Klasse mit harten Schüssen und schnellen Antritten, blieb allerdings – im Gegensatz zur Freitagspartie in Peiting – ohne Treffer. Immerhin ging eine Torvorlage auf sein Konto. Möchel blieb ohne Skorerpunkt, spielte allerdings auch auf der Verteidigerposition an der Seite von Klemen Pretnar. Dass die Starbulls ohne Gegentreffer blieben, konnte sich deshalb auch er auf die Fahne heften.

Mike Glemser trifft hier zum 5:0-Endstand.

Allerdings ließen die Rosenheimer noch zu viele gute Gelegenheiten der Gäste zu. Bereits nach 40 Sekunden hatte Anton Seewald eine riesige Chance, in der dritten Minute Jari Neugebauer. Und zu Beginn des zweiten Abschnitts waren es Dominik Zbaranski und Klavs Planics, die das Rosenheimer Tor verfehlten. Das Starbulls-Gehäuse wurde von Andreas Mechel sehr ordentlich gehütet, auf der Bank saß Nachwuchsgoalie Paul Stocker, weil Christopher Kolarz wieder im Münchner Aufgebot in der DEL stand.

Marius Möchel bot als Verteidiger eine souveräne Leistung.

Vorlagen zum Zungeschnalzen

Auch wenn Höchstadt die erste Chance hatte: Das erste Tor markierten die Starbulls. Bereits nach 86 Sekunden hatte Stefan Reiter getroffen. Wunderbar war dabei das zentimetergenaue Zuspiel von Travis Oleksuk, sehr stark aber auch die Veredelung von Reiter auf engstem Raum bei höchstem Tempo. Im Powerplay fiel dann kurz vor Ende des ersten Drittels das 2:0, als Tyler McNeely per Abstauber erfolgreich war. Im zweiten Abschnitt erhöhte Manuel Strodel aus kurzer Distanz auf 3:0, wieder war Oleksuks Vorarbeit zum Zungeschnalzen.

„Ich möchte der Mannschaft helfen“

Für die beiden weiteren Tore sorgte dann Mike Glemser, erst mit einem satten Schuss nach Zuspiel von Dominik Kolb, der in den Sturm rückte, dann per Abstauber nach Pfostenschuss von Michael Knaub. Der 25-jährige Glemser führte den vierten Sturm als Center an und erzielte seine Saisontore drei und vier. „Ich möchte einfach gute Spiele machen und so der Mannschaft helfen. Und wenn es mit Toren ist, dann umso schöner“, meinte Glemser nach seinem Doppelpack.

Norman Hauner lieferte zum zweiten Starbulls-Treffer die Vorlage.

„Es freut mich, dass wir diesmal kaltschnäuziger waren“, erklärte der Angreifer, „zuletzt hatten wir ja auch unsere Chancen, nur haben wir diese nicht so gut genutzt“. Diesmal sei es optimal gewesen, „dass wir das erste Tor gemacht haben. Danach sind wir immer besser ins Spiel gekommen.“

Viel Videostudium mit den Trainern

Glemser ist erst kurz vor dem ersten Saisonspiel von den Starbulls verpflichtet worden. Deshalb hat er von Rosenheim bislang „hauptsächlich die Eishalle“ gesehen. „Wenn wir mit den Jungs zum Essen gegangen sind, habe ich ein bisschen was von der Stadt gesehen. Ich fühle mich wohl hier“, sagt der 25-Jährige, der sich auch auf dem Eis immer besser zurechtfindet. „Am Anfang hatte ich schon noch Nachholbedarf. Aber wir machen viel Videostudium mit den Trainern“, erklärt Glemser, wie er die Abläufe verinnerlicht. Zwei Tore gegen Höchstadt sind der Beweis, dass es funktioniert.

Die Stimmen zum Spiel

Daniel Tratz (Teammanager Höchstadt): „Das Ergebnis spiegelt nicht dem Spielverlauf wider. Spielerisch war es wohl unser bestes Spiel, das wir in Rosenheim abgeliefert haben. Wenn wir die erste Chance nutzen, dann ist mehr drin. Mit Dauer des Spiels hat sich der Gedanke verfestigt, dass wir 180 Minuten hätten spielen können, ohne ein Tor zu machen.“

Jari Pasanen (Trainer Starbulls): „Das war kein klassisches 5:0. Wir sind hinten gut gestanden und haben am Wochenende nur einen Gegentreffer kassiert. Damit bin ich sehr zufrieden. Nicht gefallen hat mir, dass wir im letzten Drittel nur die Uhr runterspielen wollten. Da hätte ich mir schon mehr Engagement gewünscht.“

Statistik: Starbulls Rosenheim – Höchstadter EC 5:0 (2:0, 2:0, 1:0). Starbulls: Mechel (Stocker) – Tölzer, Vollmayer; Krumpe, Reinig; Möchel, Pretnar; Obu – Strodel, Oleksuk, Reiter; Laub, McNeely, Hauner; Schmidpeter, Daxlberger, Edfelder; Knaub, Glemser, Kolb.

Tore: 1:0 (2.) Reiter/Oleksuk, Strodel, 2:0 (20.) McNeely/Laub, Hauner – PP1, 3:0 (30.) Strodel/Oleksuk, Reinig, 4:0 (39.) Glemser/Kolb, Knaub, 5:0 (42.) Glemser/Knaub, Vollmayer.

Schiedsrichter: Holzer und Lehmann; Strafminuten: Rosenheim 2, Höchstadt 4;

Zuschauer: 2076.

Kommentare