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Den Sieg noch aus der Hand gegeben

Starbulls fehlen gegen Weiden 45 Sekunden zum Erfolg: 2:3 nach fünf Sekunden Verlängerung

Der Führungstreffer für die Starbulls durch Brad Snetsinger (hinten).
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Der Führungstreffer für die Starbulls durch Brad Snetsinger (hinten).
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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So nah waren die Starbulls Rosenheim am Sechs-Punkte-Wochenende in der Eishockey-Oberliga Süd. „Am Ende hat ein Meter gefehlt“, meinte Starbulls-Trainer John Sicinski nach dem Heimspiel gegen Oberliga-Spitzenreiter Weiden.

Rosenheim – . 45 Sekunden nwaren noch zu spielen: Die Starbulls Rosenheim führten gegen Weiden mit 2:1 Toren, der zweite Sieg im zweiten Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga war so nah. Letztlich mussten die Rosenheimer im Heimspiel in der Schlussminute noch den Ausgleich hinnehmen und verloren am Ende nach einer ultra-kurzen Verlängerung mit 2:3.

Youngster Christopher Kolarz im Tor

Nach dem Sieg in Regensburg vertraute Sicinski erneut auf Youngster Christopher Kolarz im Tor, der seine Sache auch diesmal ausgezeichnet machte. Manuel Edfelder, der am Freitag verletzt ausgeschieden war, konnte nicht mitwirken, ebenso fehlte der erkrankte Andreas Biberger. Weil auch Dominik Kolb weiterhin an einer Verletzung laboriert, musste Simon Heidenreich erneut als Verteidiger einspringen und die Starbulls hatten keine komplette vierte Angriffsreihe.

Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim gegen Weiden am 7. November

Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim gegen Weiden am 7. November
Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim gegen Weiden am 7. November
Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim gegen Weiden am 7. November
Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim gegen Weiden am 7. November
Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim gegen Weiden am 7. November

„Wir hätten höher führen müssen.“

Das hinderte die Hausherren allerdings nicht, zunächst den Ton anzugeben. „Wir haben nicht ins Spiel gefunden, Rosenheim war besser, bis wir Mitte des zweiten Drittels das Ruder in die Hand genommen haben“, meinte Sebastian Buchwieser, Trainer des Tabellenführers aus der Oberpfalz. Zu diesem Zeitpunkt führten die Starbulls mit 1:0, Coach Sicinski monierte aber: „Wir hätten höher führen müssen.“

Der Live-Ticker zum Nachlesen

Der Treffer entstammt – wie soll es momentan für die Starbulls anders sein? – einem Rosenheimer Überzahlspiel, war allerdings alles andere als powerplay-gewöhnlich. Brad Snetsinger war auf der linken Seite davongezogen und brachte die Scheibe von hinter der Grundlinie mit einem Hintergedanken aufs Tor – von Weidens Tormann Jaroslav Hübl prallte der Puck dann über die Linie. Clever gemacht!

Von den Fans mit Sprechchören gefeiert

Alles andere als clever war dann, dass die Starbulls das Spiel aus der Hand gaben. Immer öfter stand Tormann Kolarz im Fokus und wurde im zweiten Drittel von den Fans mit Sprechchören gefeiert. Einmal hatte er das notwendige Glück, als ein Schuss von Martin Heinisch am Pfosten landete.

Curtis Leinweber mit starkem Einsatz und Christopher Kolarz pariert.

Zu Beginn des letzten Abschnitts schlug Weiden dann zu. Gerade war eine Rosenheimer Unterzahl abgelaufen, da schlug ein Schuss von Ralf Herbst ein – Kolarz war die Sicht verdeckt. Aber die Starbulls meldeten sich zurück und trafen – natürlich in Überzahl. Die Gastgeber waren mit zwei Mann mehr auf dem Eis, als Zack Phillips die Scheibe von der Seite vors Tor brachte und einen Weidener Abwehrspieler anschoss – von ihm ging der Puck ins Tor.

Keinen einzigen Schuss aufs verwaiste Gehäuse

Danach trafen die Gäste, das Tor wurde wegen hohen Stocks allerdings zurecht aberkannt. Und als Kolarz einen Sololauf von Nick Latta parierte, schien alles für die Starbulls zu laufen – zumal Weiden knapp drei Minuten vor dem Ende den Goalie vom Eis nahm. Aber dann brachten die Gastgeber keinen einzigen Schuss aufs verwaiste Gehäuse zustande.

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„Auch Weiden hat nicht oft geschossen“, verteidigte Sicinski sein Team. Und dann war da dieser fehlende Meter, den die Starbulls den Puck nicht aus dem eigenen Drittel brachten. Den folgenden Schuss fälschte Chad Bassen 45 Sekunden vor dem Ende zum 2:2 ab.

Blitzattacke von Bassen

„Wir müssen eigentlich die drei Punkte fest haben“, ärgerte sich der Starbulls-Coach. Am Ende blieb nur einer, weil sich seine Mannen in der Verlängerung von der Blitzattacke Bassens geradezu einfältig überrumpeln ließen und Edgars Homjakovs nach fünf Sekunden per Nachschuss den Zusatzpunkte für die Gäste sicherte. „Das ist wie eine Niederlage, die extrem weh tut“, bilanzierte Sicinski. Ihm blieb ein Zähler – mit etwas Pech wäre es gar keiner gewesen, weil Dominik Müller zwölf Sekunden vor dem Ende noch aus ausgezeichnete Schussgelegenheit vorgefunden hatte.

  • Statistik: Starbulls Rosenheim – Blue Devils Weiden 2:3 n.V. (1:0, 0:0, 1:2, 0:1). Starbulls: Kolarz (Mechel) – Vollmayer, Krumpe; Reinig, Tölzer; Heidenreich, Draxinger – Phillips, Leinweber, Snetsinger; Höller, Daxlberger, Schmidpeter; Cornett, Brandl, Hofbauer; Slezak, März.
  • Tore: 1:0 (9.) Snetsinger/Vollmayer, Kolarz – PP1, 1:1 (42.) Herbst, 2:1 (44.) Phillips/Reinig, Brandl – PP2, 2:2 (60.) Bassen/Schmidt, Rubes, 2:3 (61.) Homjakovs/Bassen.
  • Schiedsrichter: Flad und Haas; Strafminuten: Rosenheim 10, Weiden 8; Zuschauer: 2002.

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