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Ein passables Drittel ist zu wenig

So spielt kein Aufstiegsanwärter: Starbulls enttäuschen bei der Niederlage in Peiting

Immer wieder herrschte vor dem Rosenheimer Tor Hochbetrieb. Peitings Florian Stauder gegen Rosenheims Florian Krumpe und Andreas Mechel.
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Immer wieder herrschte vor dem Rosenheimer Tor Hochbetrieb. Peitings Florian Stauder gegen Rosenheims Florian Krumpe und Andreas Mechel.
  • Roland Halmel
    VonRoland Halmel
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  • Hans-Jürgen Ziegler
    Hans-Jürgen Ziegler
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Nach der Auswärtsniederlage der Starbulls in Peiting und den gleichzeitigen Siegen der Konkurrenten haben die Rosenheimer Eishockeyspieler im Kampf um die Spitzenplätze weiter an Boden verloren.

Peiting – Was für ein schwacher Auftritt der Rosenheimer Eishockeyspieler zwei Drittel lang am Mittwochabend in Peiting. Eine solide kämpfende Peitinger Mannschaft führte nach 40 Minuten verdient mit 2:0 und als Rosenheim im letzten Drittel endlich ein bisschen aufwachte, war es zu spät. Die Starbulls verloren mit 3:4. So spielt definitiv keine Mannschaft, deren großes Ziel der Aufstieg in die DEL2 ist.

Viele Fehlpässe

Rosenheim leistete sich während der gesamten Spielzeit viele Fehlpässe, ermöglichte so den Gastgebern reichlich Abschlusschancen und von „100 Prozent ehrlicher Arbeit über 60 Minuten“ wie sie Trainer John Sicinski immer einfordert, war lange Zeit nichts zu sehen. Wenn die Rosenheimer nicht schnellstmöglich den Schalter umlegen, wird es weder mit einem Spitzenplatz in der Südgruppe noch mit einem langen Verbleib in der Play-off Runde etwas werden.

Wieder mit dabei: Kevin Slezak, der nach seiner Gesichtsverletzung mit einem Vollvisier spielte. Rechts Peitings Lukas Motloch.

Fahrig, fehlerhaft, glücklos

Fahrig, fehlerhaft und im Abschluss glücklos. So präsentierten sich die Starbulls Rosenheim beim Gastspiel beim EC Peiting. Die Quittung dafür war eine schmerzhafte Niederlage. „Das war zu wenig von uns“, ärgerte sich Starbulls-Coach John Sicinski nach dem wenig überzeugenden Auftritt seiner Truppe. „Wir haben blöde Tore bekommen, aber selbst treffen wir das leere Tor nicht“, grummelte Sicinski, dessen Mannen zu Beginn ordentlich Druck machten. Tobias Draxinger und Alexander Höller ließen gleich zwei gute Möglichkeiten aus. Beim ersten Schuss auf das Rosenheimer Tor klingelte es dann aber gleich. Brad Snetsinger hielt bei einem Versuch von Andreas Feuerecker (4.) die Kelle hin, sodass der Puck zum 1:0 im Kasten landete.

Mechel rettet zweimal gegen Krabbat

Nicolas Cornett (6.) hätte den Schnitzer wenig später ausbügeln können. Er scheiterte aber am gut aufgelegten ECP-Schlussmann Andreas Magg. In der Folge verfügten die Starbulls über mehr Spielanteile. Chancen sprangen für die Gäste aber nicht mehr heraus. Vielmehr durften sich die Rosenheimer bei Goalie Andreas Mechel bedanken, der zweimal gegen den freistehenden Dominic Krabbat (17., 18.) klärte, dass nicht noch ein Tor fiel. Das erzielten die Peitinger dann aber gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs unmittelbar, nachdem die Starbulls eine Strafzeit unbeschadet überstanden hatten. Ein Flachschuss von Simon Maier (22.) schlug zum 2:0 ein.

„Das ist Alibi-Eishockey“

Im Anschluss saßen gleich zwei Rosenheimer auf der Sünderbank. Den Peitinger fiel in doppelter Überzahl aber wenig ein. Stattdessen wäre Dominik Kolb (25.) fast ein Shorthander gelungen. Wieder vollzählig fehlten den Starbulls die zündenden Ideen, um das ECP-Abwehrbollwerk zu knacken.

„Das ist Alibi-Eishockey“ schimpfte kurz vor Drittelende einer von rund zehn mitgereisten Rosenheimer Fans angesichts des kopflosen Anrennens, das sich auch zu Beginn des Schlussabschnitts fortsetzte. Allerdings bahnte sich immer mehr ein Spiel auf ein Tor an, da die Peitinger nur noch defensiv agierten. Snetsinger (45.) brachte die Gäste mit einem platzierten Schuss auch wieder heran. Die Freude währte aber nur kurz, da ECP-Topscorer fast im Gegenzug ein Solo mit dem 3:1 abschloss.

Morris-Glücksschuss zum 4:2

Nachdem Max Brandl (47.) sofort mit dem 3:2 antwortete, keimte bei den Starbulls wieder Hoffnung auf. Die machte Peitings Oldie Ty Morris mit einem Glücksschuss von der Seitenlinie, der von Mechel in den Kasten prallte, nur acht Sekunden später zunichte. Ein Distanzschuss von Höller (53.), der Magg durch die Schoner rutschte, machte die Partie dann noch mal richtig spannend. In der Schlussphase warfen die Starbulls alles nach vorne. Die beste Ausgleichschance ließ Höller aus, als er in Überzahl das leere Tor nicht traf. Danach lief den Rosenheimer die Zeit davon, sodass sich die Peitinger über einen glücklichen Sieg freuen durften.

Spielstatistik Peiting - Starbulls Rosenheim 4:3 (1:0, 1:0, 2:3) . Tore: 1:0 (5.) Feuerecker (Reichert), 2:0 ( 22.) Maier (Habermann), 2:1 (45.) Snetsinger (Trotter, Brandl), 3:1 (46.) Nagtzaam, 3:2 (46.) Brandl (Draxinger, Snetsinger) , 4:2 (47.) Morris, 4:3 (53.) Höller (Vollmayer).

Strafzeiten: Peiting 4, Rosenheim 10.

Zuschauer: 192

Schiedsrichter: Gossmann.