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Eishockey Play-off-Viertelfinale Spiel 1

Starbulls Rosenheim verlieren bei den Scorpions: Ein „Gurkentor“ entscheidet das Spiel

Das Tor zum 3:2 für Hannover: Mario Trabucco (91) fälschte den Puck ab.
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Das Tor zum 3:2 für Hannover: Mario Trabucco (91) fälschte den Puck ab.

Bis zur 36. Minute führten die Starbulls Rosenheim in Spiel eins der Play-off-Viertelfinalserie bei den Hannover Scorpions. Es sah gut aus ‒ bis Stürmer Julian Airich einen Hammer auspackte.

Von Helmut Anschütz

Hannover – Rosenheim wehrte sich, Rosenheim führte sogar bis zur 36. Minute mit 2:1, doch am Ende mussten die Starbulls im ersten Spiel des Play-off-Viertelfinales das Eis als 2:4-Verlierer verlassen. Für die Entscheidung sorgte ein „Gurkentor“ der Scorpions, als der Puck zum 3:2 für Hannover ins Rosenheimer Tor rutschte.

In der 60. Minute noch ein Treffer ins leere Tor

Der empty-net-Treffer in der 60. Minute machte dann alles klar. Jetzt führt Hannover in der Serie mit 1:0 und die Starbulls haben am Sonntag, 17 Uhr, im Heimspiel mit der nötigen Zuschauerunterstützung die Chance die Serie wieder auszugleichen.

Lautstarke Ansprache von Trainer John Sicinski an seine Spieler.

Das Spiel am Freitagabend hat Laune auf eine spannende Playoff-Viertelfinalserie gemacht! Klar, zuerst einmal wollten beide Teams noch nicht so viel riskieren, um nicht schnell in Rückstand zu geraten. Entsprechend umsichtig und vorsichtig ging’s los – „Abtasten“ nennt man das gemeinhin. Starbulls-Coach John Sicinski gab Andreas Mechel den Vorzug im Tor. Und auch Scorpions-Trainer Dieter Reiß setzte auf Erfahrung, brachte Brett Jager. Nach zehn Minuten konnte sich Mechel auszeichnen, kurz danach war Mike Hammond im Nachschuss kein Glück vergönnt. Was in der 13. Minute wiederum Mechel hatte, als Patrick Klöpper nach einem Break nur den linken Pfosten traf. Durchatmen auf Starbulls-Seite…

Ex-Rosenheimer traf zur Hannoveraner Führung

Nur gut eine Minute später aber dann doch die Wedemarker Führung, an der vor allem Christoph Kabitzky mit einem Sahne-Pass von links rechts rüber auf Christoph Koziol den größten Anteil hatte. Gegen den platzierten Schuss von Koziol, dem gebürtigen Rosenheimer, hatte Mechel keine Chance.

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Beeindrucken ließen sich die Oberbayern davon jedoch nicht. Nachdem die erste Strafzeit der Partie gegen Robin Thomson gerade sechs Sekunden abgelaufen war, traf Zack Phillips in den linken Winkel – er stand links sträflich allein gelassen von der Scorpions-Abwehr. Tyler Gron hatte die letzte Möglichkeit im ersten Abschnitt, doch Keeper Mechel war zur Stelle.

Erster Saisontreffer von Max Hofbauer

Den besseren Start ins Mitteldrittel hatten die Starbulls bei Chancen für Slezak und Höller. Auf der Gegenseite geriet Robin Just ins Straucheln, bevor Hammond durch war, aber an Mechel scheiterte. Der nächste Torjubel folgte indes auf Gästeseite: Max Hofbauer stand plötzlich im Slot mutterseelenallein und netzte nach Phillips-Zuspiel unbedrängt ein – ein krasser Deckungsfehler der Mellendorfer. Die sich aber wieder besannen – und ausglichen. Bei der ersten Strafzeit für das Sicinski-Team gegen Brandl legte Hammond rechts für Julian Airich auf, der per glashartem Schuss fulminant zum 2:2 abschloss.

Der nächste Ex-Rosenheimer traf zum 3:2

Der Schlussdurchgang begann mit einem Lattentreffer von Wedemarks Klöpper. Kurz nach Ablauf der erst zweiten Starbulls-Strafzeit gegen Draxinger gelang den Scorpions die zweite Führung. Jan Pietsch zog von der blauen Linie ab, im Gewühl vorm Rosenheimer Kasten fälschte Mario Valery Trabucco die Scheibe zum 3:2 ab.

Da war die Starbulls-Welt noch in Ordnung: Max Hofbauer erzielt mit seinem ersten Saisontreffer die 2:1-Führung für Rosenheim.

Die Scorpions hatten in dieser Phase mehr vom Spiel und weitere Möglichkeiten durch Hammond und Koziol. Nachdem Rosenheims letzter Ansturm unbelohnt geblieben war, nahm Coach Sicinski 105 Sekunden vor Schluss Torwart Mechel vom Eis. Nach einem Starbulls-Puckverlust in der Offensive hatte Gron dann keine Mühe in der fairen Partie mit einem Schuss ins leere Tor für den 4:2-Endstand zu sorgen.

Die Spielstatistik

Tore: 1:0 (13:54) Koziol (Kabitzky, Trattner), 1:1 (17:19) Phillips (Slezak, Schmidtpeter), 1:2 (30:55) Hofbauer (Phillips, Brandl), 2:2 (35:26) Airich (Hammond, Kabitzky – 5-4), 3:2 (43:53) Valery Trabucco ( Pietsch, Ross), 4:2 (59:16) Gron (Hammond, Raabe – 5-6/ENG).

Schiedsrichter: Lenhart/Stach –Zuschauer: 1072 –Strafminuten: Scorpions 2 – Starbulls 4.

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