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In der Play-off-Runde gegen Hamburg

Starbulls Rosenheim mit Kantersieg in das Viertelfinale – Bangen um den Topscorer

Der erste Treffer des Hattricks von Zack Phillips.
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Der erste Treffer des Hattricks von Zack Phillips.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
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Vor den Augen von sieben Meisterspielern von 1982 boten die Starbulls Rosenheim gegen Hamburg eine Galavorstellung. Die Freude über den Sieg und den Einzug in das Viertelfinale würde allerdings getrübt, weil sich ein Rosenheimer Leistungsträger womöglich schwer verletzte.

Rosenheim – Geschafft! Mit einem Kantersieg sind die Starbulls Rosenheim in das Play-off-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga eingezogen. dritten Spiel gegen die Crocodiles Hamburg gewannen die Rosenheimer vor heimischer Kulisse mit 8:1 und schafften damit auch den „Sweep“ in der Serie.

Der erste Treffer des Hattricks von Manuel Edfelder.

In den Jubelbecher des Weiterkommen fiel aber auch ein bitterer Tropfen: Starbulls-Angreifer Brad Snetsinger musste nach einem Foulspiel bereits nach sechs Minuten vom Eis und mit dem Sanka ins Krankenhaus gebracht werden. Die Rosenheimer bangen nun um den weiteren Einsatz Snetsinger im Aufstiegsrennen.

Es fehlte die Körperspannung

Snetsinger war von Vojtech Suchomer deftig gegen die Bande gecheckt worden und war nicht so auf den seitlichen Angriff eingestellt, sodass beim Aufprall die Körperspannung fehlte. „Er hat sich an alles erinnern können“, teilte Trainer John Sicinski nach dem Spiel mit und schloss damit eine Gehirnerschütterung aus. Genauere Untersuchungen sollen nun die Art der Verletzung ermitteln.

Bei diesem Check von Hamburgs Vojtech Suchomer verletzte sich Starbulls-Stürmer Brad Snetsinger womöglich schwerer.

Im ersten Drittel drei Tore

Der Angriff war Suchomers letzte Aktion. Die Überzahl – sogar mit zwei Mann, weil Harrison Reed eine halbe Minute später raus musste – nutzten die Starbulls perfekt aus: Zunächst traf Zack Phillips nach genauem Zuspiel von Curtis Leinweber, danach Aaron Reinig mit einer seiner gefürchteten Direktabnahmen. Und als noch einmal ein Hamburger auf die Strafbank ging, erzielte Manuel Edfelder mit einem trockenen Schuss das 3:0. „Das Überzahl hat uns in die Karten gespielt“, stellte Sicinski fest. Übrigens: Bei allen drei Toren hatte auch Kapitän Dominik Daxlberger seinen Schläger mit ihm Spiel.

John Sicinski: „Es war kein 8:1-Spiel“

Mit dieser Führung war die Begegnung so gut wie entschieden, auch wenn Sicinki sagte: „Das war kein 8:1-Spiel!“ Er untermauerte dies mit der Schussbilanz, die mit 26:22 lediglich einen kleinen Vorteil für die Rosenheimer auswies. „Unsere Effektivität war überragend“, hatte der Starbulls-Coach als entscheidenden Faktor ausgemacht. Und die Rosenheimer Fans: „Die gute Stimmung hat die Jungs wirklich gepusht.“

Dreifachtorschützen Zack Phillips und Manuel Edfelder

Und wie: Im zweiten Drittel traf zunächst Alex Höller zum 4:0, ehe Phillips mit zwei weiteren Toren seinen Riecher, seine sehr gute Stock- und starke Schusstechnik unter Beweis stellte. Im letzten Drittel legte Manuel Edfelder noch zwei Treffer drauf und machte ebenfalls den Hattrick perfekt.

Starbulls-Goalie Christopher Kolarz lieferte eine starke Leistung ab.

Eine Unachtsamkeit in der Defensive sorgte dann dafür, dass Thomas Zuravlev für Hamburg traf und Christopher Kolarz kein Shutout vergönnt war. „Er hat eine super Leistung geboten“, lobte Sicinski seinen jungen Goalie, der Andi Mechel – er war als Vorsichtsgründen nicht dabei – hervorragend vertrat und einige tolle Paraden zeigte.

Statistik: Starbulls Rosenheim – Crocodiles Hamburg 8:1 (3:0, 3:0, 2:1). Starbulls: Kolarz (Fiedler) – Tölzer, Reinig; Draxinger, Kolb; Vollmayer, Krumpe – Höller, Daxlberger, Edfelder; Snetsinger, Brandl, Phillips; Slezak, Leinweber, Schmidpeter; März, Heidenreich, Biberger.

Tore: 1:0 (7.) Phillips/Leinweber, Daxlberger – PP2, 2:0 (10.) Reinig/Daxlberger, Edfelder – PP1, 3:0 (13.) Edfelder/Daxlberger – PP1, 4:0 (30.) Höller/Reinig, Brandl, 5:0 (32.) Phillips/Heidenreich, Brandl, 6:0 (37.) Phillips/Brandl, Heidenreich, 7:0 (41.) Edfelder/Daxlberger, Vollmayer, 8:0 (44.) Edfelder/Tölzer, Vollmayer, 8:1 (54.) Lascheit/Zuravlev, Martens – SH1

Schiedsrichter: Haas und Kohlmüller; Strafminuten: Rosenheim 12, Hamburg 17 plus 10 Disziplinarstrafe für Walch plus Spieldauerstrafe für Suchomer; Zuschauer: 2383.