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Nach Vorwürfen aus Peiting

„Körperverletzung“ von Starbulls-Crack Knaub? Das sagt der Rosenheimer Trainer Jari Pasanen

Eine Szene, über die sich der Peitinger Trainer Anto Saal aufgeregt hat: Michael Knaub checkt den Peitinger Kapitän Feuerecker. Der Schiedsrichter hat beste Sicht auf die Szene und gibt zwei Minuten.
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Eine Szene, über die sich der Peitinger Trainer Anto Saal aufgeregt hat: Michael Knaub checkt den Peitinger Kapitän Feuerecker. Der Schiedsrichter hat beste Sicht auf die Szene und gibt zwei Minuten.
  • Hans-Jürgen Ziegler
    VonHans-Jürgen Ziegler
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Im letzten Drittel und in der Pressekonferenz des Oberliga-Eishockeyspiels zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EC Peiting ging es rund. Das sagt Trainer Jari Pasanen zu den Vorwürfen gegen seinen Spieler Michael Knaub.

Rosenheim – Für große Aufregung beim Spiel der Starbulls Rosenheim gegen Peiting sorgten zwei Checks von Michael Knaub, der außerdem noch in einen Faustkampf verwickelt war. Peitings Trainer Anton Saal sprach dabei von Körperverletzung und zwei Checks gegen den Kopf.

Der Peitinger hat Knaub zum Tanz aufgefordert

Das wiederum sah Starbulls-Coach Jari Pasanen ganz anders. Schon während des Spiels und erst recht nach dem Studium der Videoaufzeichnung. „Das waren in beiden Fällen harte Checks und bei der Schlägerei hatte der Peitinger Spieler Gohlke den Michael zum Tanz aufgefordert und der hat gesagt: Lets go“. Also was hat Michael Knaub falsch gemacht,“ fragt Jari Pasanen.

Natürlich tut dem Starbulls-Coach die Verletzung des Peitingers Sean Morgan leid: „Er ist unglücklich erst mit der Schulter und dann mit dem Kopf gegen die Bande geprallt. Auf diesem Weg gute Besserung“, sagte Pasanen, der für diesen Check, wenn überhaupt, zwei Minuten gegeben hätte, aber nie fünf plus Spieldauer.

„Beide Checks in Richtung Schulter“

„Noch einmal: Es waren beide Checks nicht gegen Kopf und Nacken. Das war beides Mal in Richtung Schulter. Natürlich wollte Michael, der ein starker Mann ist, den Peitinger festnageln. Der hat wohl unterschätzt wie viel Kraft Knaub hat. Beim ersten Check haben die Schiedsrichter das genau richtig gesehen. Der Spieler war nicht bereit für den Check, die Zwei-Minuten- Strafe war in Ordnung.“

Da freut sich einer: Michael Knaub erzielte sein erstes Saisontor für die Starbulls. Später wurde er zur Zielscheibe von Peitings Trainer.

„Michael Knaub spiel hart aber fair“

Das sah Peitings Trainer Anton Saal in der Pressekonferenz ganz anders: „Es war zum wiederholten Mal der Spieler Knaub und den muss ich jetzt namentlich auch so erwähnen. Er fährt im zweiten Drittel unseren Kapitän, der nicht vorbereitet war, von ,blind side‘ gegen den Kopf und macht das im letzten Drittel noch einmal. Das sind genau die Sachen, die wir vom Eishockey weghaben wollen. Eine gesunde Härte ist ok, weil wir Eishockey spielen und da kann man auch hingehen, aber was der Spieler Knaub macht, das geht nicht. Das ist Körperverletzung.“

Das Problem: Er checkt sauber, aber zu hart

Jari Pasanen wiederum duldet keine Vorverurteilung seines Spielers: „Michael Knaub hat seit Beginn der Saison hart aber fair gespielt und was vorher gewesen ist, interessiert mich nicht.“ Jari Pasanen wird deutlich: „Ich lasse es nicht zu, wenn meine Spieler für etwas beschuldigt werden, was nicht so passiert ist. Egal wie der Spieler heißt und was er in der Vergangenheit gemacht hat. Michael checkt sauber, aber das Problem ist: Er checkt zu hart. Er ist groß und er ist ein Bulle.“ Natürlich war laut Pasanen auf der Starbulls-Bank auch Thema, dass die Peitinger immer mehr Checks fuhren und dann wurde dagegen gehalten. „Das ist auch richtig,“ stellt Pasanen klar.

Pasanen rechnet mit keiner Sperre

Die Rosenheimer Verantwortlichen hoffen, dass das Sportgericht nach Betrachtung des Videos auch sieht, dass es keine Checks gegen Kopf und Nacken waren. „Ich wäre sehr überrascht, wenn Knaub zwei Spiele Sperre bekommen würde. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.“ Natürlich sei es legitim, wenn Peiting das Video eingeschickt. „Das würden wir wahrscheinlich auch machen, wenn es unfaire Aktion waren. Aber das waren sie nicht,“ sagt Pasanen abschließend.

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