Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


5:0-Führung gegen Höchstadt nach 14 Minuten

Nach Höller-Hattrick den Dienst quittiert – Starbulls gewinnen trotzdem 6:3

Bauerntrick: Der dreifache Rosenheimer Torschütze Alexander Höller ließ Höchstadts Torhüter Filip Rieger beim 1:0 schlecht aussehen.
+
Bauerntrick: Der dreifache Rosenheimer Torschütze Alexander Höller ließ Höchstadts Torhüter Filip Rieger beim 1:0 schlecht aussehen.
  • Thomas Neumeier
    VonThomas Neumeier
    schließen

Bereits nach 14 gespielten Minuten war die Messe gelesen: Zu diesem Zeitpunkt führten die Starbulls Rosenheim im Nachholspiel der Eishockey-Oberliga Süd gegen den Höchstadter EC mit 5:0. Drei Tore erzielte Alexander Höller.

Rosenheim – Die Eishockeyspieler der Starbulls Rosenheim schienen am Mittwochabend dem nächsten zweistelligen Kantersieg vor heimischer Kulisse entgegen zu streben. 5:0 führten die Rosenheimer nach 14 Minuten gegen teilweise überforderte Gäste. Doch weit gefehlt, denn nach dem fünften Treffer ließen es die Hausherren fortan wesentlich ruhiger angehen und gewannen am Ende „nur“ mit 6:3.

Schöner Treffer: Das 2:0 für die Starbulls durch Marc Schmidpeter nach einem Solo.

Höchstadt nur mit 13 Feldspielern

Die Mannen aus dem Aischgrund waren nicht zu beneiden: Der Rumpfkader nach der Corona-Pause hatte noch 13 Feldspieler zu bieten, darunter gleich sieben U21-Akteure und Teammanager Daniel Tratz, der dritte Sturmreihe komplettierte. „Man muss vor jedem, der für uns auf dem Eis gestanden ist, den Hut ziehen“, meinte Höchstadts Sportvorstand Jörg Schobert, „wir haben uns gewehrt, so gut es ging“.

Drei Tore in 61 Sekunden

Die möglicherweise undankbare Aufgabe umschifften die Starbulls, indem sie früh für klare Verhältnisse sorgten: Alex Höller erzielte per Bauerntrick die Führung, Marc Schmidpeter mit einer tollen Einzelaktion und Brad Snetsinger nach Zuspiel von Zack Phillips legten nach, ehe Höller noch zwei weitere Treffer erzielte und seinen Hattrick perfekt machte.

Die Tore drei bis fünf fielen binnen 61 Sekunden, dazwischen lag ein Torwart-Wechsel bei den Gästen: Filip Rieger (20) ging nach vier Gegentoren und machte Platz für Justin Spiewok (18), der gleich beim ersten Schuss aufs Tor hinter sich greifen musste, in den restlichen 46 Minuten aber nur noch einmal bezwungen wurde, als Phillips erfolgreich zum 6:2 abfälschte.

Voll abgezogen: Starbulls-Verteidiger Tobi Draxinger scheiterte an Höchstadts Keeper.

14 Minuten war es sehr gut

Starbulls-Coach John Sicinski störte gewaltig, dass es sein Team einem angeschlagenen Gegner erneut viel zu leicht machte. „14 Minuten war es sehr gut und konzentriert gespielt, dann haben wir aufgehört“, kritisierte Sicinski vor allem das fehlende körperliche Element. „Normalerweise hätten wir die mit vier Reihen und vielen Wechseln platt machen müssen.“ Im Gegenteil: Höchstadt erzielte sogar drei Tore und konnte das Resultat somit erträglich gestalten.

Die Spielstatistik

Starbulls Rosenheim – Höchstadter EC 6:3 (5:2, 1:1, 0:1).

Starbulls: Mechel (Kolarz) – Tölzer, Reinig; Draxinger, Kolb; Vollmayer, Krumpe; Biberger – Slezak, Hofbauer, Schmidpeter; Snetsinger, Brandl, Phillips; Höller, Daxlberger, Edfelder; Heidenreich, Cornett, Schaefer.

Tore: 1:0 (3.) Höller/Daxlberger, Vollmayer, 2:0 (8.) Schmidpeter/Slezak, Mechel, 3:0 (13.) Snetsinger/Phillips, Brandl, 4:0 (14.) Höller/Daxlberger, Draxinger, 5:0 (14.) Höller/Kolb, Edfelder, 5:1 (16.) Kryvorutskyy/Dennerlein, Seidel, 5:2 (20.) Herm/Neugebauer, Litesov, 6:2 (26.) Phillips/Krumpe, Snetsinger, 6:3 (55.) Zbaranski/Seewald, Guft-Sokolov.

Schiedsrichter: Erdle;

Strafminuten: Rosenheim 4, Höchstadt 4; Zuschauer: 653.

+++ Das zweite Spiel gegen die Höchstadt Alligators binnen weniger Tage am Freitag im Liveticker +++

Kommentare