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Es gibt nur noch eine komplett torlose Minute

Die erfolgreichsten und die schlimmsten 60 Sekunden der Starbulls Rosenheim

Starbulls-Jubel gegen Füssen nach dem 3:0 durch Alexander Höller.
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Starbulls-Jubel gegen Füssen nach dem 3:0 durch Alexander Höller.
  • VonManfred Eder
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Es gibt Phasen im Spiel, da sind die Starbulls unüberwindbar, es gibt aber auch eine Minute, in der die Rosenheimer Eishockeyspieler gnadenlos unterlegen sind. 1:5 lautet da die Bilanz.

Rosenheim – Die vergangene Woche brachte ein letztes Warmlaufen für die Starbulls Rosenheim mit drei Partien gegen Teams ohne Chance, die Top Vier zu erreichen, ehe es mit einer Ausnahme (Deggendorf) bis zum Ende der Punktrunde nur noch gegen die Spitzenklubs Regensburg, Memmingen und Weiden geht.

Zu keinem Zeitpunkt im Rückstand

Am Dienstag zum Auftakt der Woche mussten die Starbulls in Peiting überraschend Federn lassen, ehe sich am Wochenende gegen Füssen und in Garmisch die eigentlich gewohnte Souveränität wieder einstellte. Das drückte sich nicht nur im kombinierten Torestand von 11:2 aus, sondern auch darin, dass die Starbulls zu keinem Zeitpunkt in Rückstand gerieten und relativ bald den Weg auf die Siegerstraße einschlugen.

Eishockey-Oberliga: Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim - Füssen vom 18. Februar

Eishockey-Oberliga: Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim - Füssen  vom 18. Februar
Eishockey-Oberliga: Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim - Füssen  vom 18. Februar
Eishockey-Oberliga: Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim - Füssen  vom 18. Februar
Eishockey-Oberliga: Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim - Füssen  vom 18. Februar
Eishockey-Oberliga: Fotos vom Spiel Starbulls Rosenheim - Füssen vom 18. Februar

Für die Peitinger kam der Triumph insofern überraschend, hatten sie doch in den letzten sechs Partien gegen die Starbulls jedes Mal den Kürzeren gezogen, wenn auch dreimal nur in der Verlängerung. Diesmal aber zehrten sie von einer kompletten Torflaute der Starbulls in den ersten beiden Dritteln, die, den Rest des Landsberg-Spiels am Freitag davor mitgerechnet, insgesamt 59:52 Minuten ohne Torerfolg blieben, die zweitlängste Phase der bisherigen Saison 2021/22. Nur kurz vor Weihnachten waren sie (gegen Weiden und Riessersee noch länger torlos geblieben, und zwar gleich mehr als 100 Minuten. Es war übrigens erst die vierte mehr als 50 Minuten andauernde Durststrecke für die Starbulls, während sie selbst es bereits elfmal schafften, so lange ohne Gegentor zu bleiben.

Vier Tore in 126 Sekunden

Da reichte es auch nicht mehr, dass sie den Schlussabschnitt in Peiting für sich entscheiden konnten, nachdem sie in den sechs Spielen zuvor kein einziges Mal in den letzten 20 Minuten mehr Treffer erzielen konnten als der Gegner. Vier der fünf Tore fielen dabei, immer abwechselnd, innerhalb von 126 Sekunden, die vielleicht verrückteste Phase bisher.

Die jüngere Bilanz gegen die beiden Wochenendgegner ist ziemlich unterschiedlich. Während es den Starbulls erst mit den Sieg am Sonntag gelang, den Score gegen den SC Riessersee noch ins Positive zu wenden (sieben von 12 möglichen Punkten), sieht es für die Füssener gegen die Starbulls recht mager aus. Von bisher zehn Begegnungen seit dem Aufstieg 2019 haben die Allgäuer erst eine einzige gewonnen, in Rosenheim bei einem Torverhältnis von 5:29 aber noch keinen Punkt geholt.

Endlich klappte das Powerplay wieder

Ein großes Plus beim 5:1-Sieg in Garmisch war zweifellos, dass endlich einmal das Powerplay wieder klappte. Über 20 Minuten lang hatte kein Rosenheimer zuletzt gegen Landsberg, Peiting und Füssen in Überzahl getroffen, diesmal gelangen zum dritten Mal in den letzten 19 Spielen mal wieder zwei Tore. Interessant ist auch folgende Tatsache: Wenn die Starbulls auf fremdem Eis das erste Tor erzielen, kann man auf einen Sieg fast wetten. In 15 von 18 Gastspielen hieß es 1:0 für die Starbulls, 14 davon gewannen sie auch; einzige Ausnahme: 2:3 in Weiden nach 2:0-Führung. Und nur in einem einzigen Fall verloren Vollmayer & Co. auswärts, wenn sie nach zwei Dritteln in Führung gelegen hatten, nämlich zum Saisonauftakt in Garmisch (3:4 in Overtime).

Tore zu ungewohnten Zeiten

Drei Tore des Wochenendes fielen übrigens zu ganz ungewohnten Zeiten. Beginnen wir mit den Gegentoren: Der Riesserseer Ausgleich (durch Ex-Starbull Felix Linden) fiel in der 26. Spielminute, der Füssener Ehrentreffer in der 39. Minute. In diesen beiden Spielminuten waren Andi Mechel oder Christopher Kolarz in dieser Saison zuvor noch nie bezwungen worden. Dies trifft nun zwischen der 1. und der 54. Minute immer noch auf zwölf weitere zu.

Erstes Tor von Brock Trotter

Anders sieht die Sache bei den Treffern für die Starbulls aus. Da hat Brock Trotter am Sonntag mit seinem ersten Tor für sein aktuelles Team in der 32. Minute die vorletzte Spielminute „eliminiert“, in der die Starbulls noch kein Tor erzielen konnten. Nur fehlen in dieser Aufzählung nur noch die 57. und die 21. Spielminute, wobei Letztere die einzige Minute in regulärer Spielzeit ist, in der noch überhaupt kein Treffer oder Gegentreffer fiel.

Die Lieblingsminuten der Starbulls sind übrigens die 6. (Torbilanz 7:0) und die 23. (7:2), in der kein einziger Gegner, außer Passau, gegen die Starbulls einnetzen konnte. Die schlimmste Minute ist die 20., in der nur ein Tor für, aber deren fünf gegen die Starbulls fielen.

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